Im Wiener Burggarten ist Skifahren verboten

5. November 2012, 11:46
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Tafeln sorgen für Verwirrung und Heiterkeit

Wien - Natürlich gibt es auch eine plausible Erklärung. Doch für die muss man sich zur Zentrale der Bundesgärten durchfragen. Und das tut im Alltag wohl kaum jemand. Also lösen jene Schilder, auf denen im Wiener Burggarten nicht nur Langlauf und Schussfahrt, sondern auch die Benutzung von Skeleton-Bobs verboten ist, bei Wienern wie Touristen mitunter heiteres Staunen aus.

Und regen zum Nachdenken an: Bedeuten Ausführlichkeit und Exaktheit der Verbote gar, dass alles andere hier also erlaubt ist? Also: Skeleton pfui, Rodeln gut? Und was bedeutet das für Skisprung, Viererbob oder Speerwurf?

Günstige Multi-Verbots-Taferl

Freilich: Des Rätsels Lösung ist banal. Die Bundesgärten orderten vor ein paar Monaten neue Schilder. Weil eine Großbestellung günstiger ist, als viele kleinere, wählte man das Multi-Verbots-Taferl. Schließlich, erklärt Sprecher Günter Wimmer, betreue man ja auch andere Parks. Und dort - etwa in Schönbrunn - "kommt es schon vor, dass Besucher Langlaufen gehen wollen." (rott, DER STANDARD, 5.11.2012)

  • Die Schranzhocke. In Volks- und Burggarten verpönt.
    foto: thomas rottenberg

    Die Schranzhocke. In Volks- und Burggarten verpönt.

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