Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Bern - Die chinesische Autorin Han Suyin ist am Freitag an ihrem Wohnort Lausanne im Alter von 95 Jahren verstorben, wie die italienische Agentur Adnkronos mitteilte. Ihre Romane und Essays, sowie ihr bewegender Lebensweg haben sie weltberühmt gemacht.
Als Tochter eines chinesischen Ingenieurs und einer belgischen Intellektuellen 1917 in Nordchina geboren, erhielt Rosalie Chow - so ihr Geburtsname - eine europäische Ausbildung und lernte erst mit 15 Jahren Chinesisch. Sie studierte Medizin in China, Belgien und Großbritannien und arbeitete als Hebamme und Kinderärztin.
Später leitete sie eine Klinik in Singapur. Während ihrer ersten Ehe mit einem in London stationierten chinesischen Diplomaten wandte sich Han Suyin dem Schreiben zu, wobei sie im Laufe ihrer Karriere Werke auf Chinesisch, Englisch und Französisch verfasste.
Ihr Debüt gab Han Suyin mit dem Roman "Manches Jahr bin ich gewandert", der 1943 erschien. Der 1952 publizierte Roman "Alle Herrlichkeit auf Erden" wurde drei Jahre später verfilmt.
Autobiografie als Hauptwerk
Hauptwerk der Autorin ist eine Autobiografie in fünf Bänden: "Der große Traum", "Die Blume Erinnerung", "Zwischen zwei Sonnen. Erinnerungen eines Jahrzehnts", "Mein Haus, das hat zwei Türen" und "Die Ernte des Phönix" (1964- 1979). Außerdem schrieb sie etwa auch eine Biografie über Mao und eine Studie über Tibet.
Han Suyin, die einer der ältesten chinesischen Familien entstammt, fühlte sich der Heimat ihres Vaters sehr verbunden. Sie war ursprünglich eine Anhängerin des Maoismus, gehörte allerdings nie der kommunistischen Partei an und brach nach der blutigen Kulturrevolution (1966-1976) mit dem Regime in Peking.
Nach dem Tode ihres ersten Mannes war sie einige Jahre mit dem britischen Offizier Leon F. Comber verheiratet. Mit ihrem dritten Mann, dem indischen Offizier Vincent Ratnaswamy, ließ sich Han Suyin nach Jahrzehnten zahlreicher Ortswechsel in Lausanne nieder.
Das Leben im Waadtland inspirierte sie beim Schreiben des Romans "Zauberstadt" (1985). Gerne verglich sie die asiatische Höflichkeit mit jener der Schweizer - und stellte erfreut fest, dass sich die Kontrolleure der SBB bei jedem Passagier, der sein Billett vorweist, freundlich bedanken. Die verstorbene Schriftstellerin wird am Donnerstag in Lausanne beigesetzt. (APA, 5.11.2012)
Massenentlassungen, Arbeitslosigkeit und die Hoffnung auf einen Job. Manche haben aus der Not eine Tugend und sich selbstständig gemacht
Ein einmaliges Schreib- und Lebensexperiment: Letzte Aufzeichnungen von Christa Wolf über ihren "Tag des Jahres"
So kalkuliert wie ein Computerprogramm und oft absurd pathetisch: Dan Browns neuer Thriller auf den Spuren von Dante Alighieri
Kreativer Provokateur: Carl Van Vechtens 1926 in den USA erschienener Roman "Nigger Heaven" liegt erstmals auf Deutsch vor
Etliche erstmals ins Deutsche übersetzte Erzählungen von Henry James führen mitten ins Schlachtfeld zwischen Mann und Frau
US-Kurzgeschichten-Autorin für ihr Gesamtwerk gewürdigt
Der New Yorker Bestsellerautor kommt zum Festival "Literatur im Nebel" im Waldviertel
Druckerei Samson für Fotoband "Das Bild der Anderen" von Vera Brandner ausgezeichnet - Mit 3.000 Euro dotiert
Nachfolger Karsten Kredel wechselt von wird Suhrkamp
Die vielfach ausgezeichnete Lyrikerin wurde nach ihrer Ausbürgerung aus der DDR 1977 in Schleswig-Holstein heimisch
Cordula Simon und Nadine Kegele unter den 14 nominierten Autoren
Buch mit Anmerkungen der Autorin erzielt Rekord bei Sotheby's-Auktion in London
Kommende Woche erscheint Dan Browns neuer Roman
Unter dem Titel "Ich fiel in eine Welt" gesammelte Gespräche von Thomas Trenkler mit Kulturschaffenden über die Kunst und das Leben
Die farbigen, kuriosen, sprachlich glanzvollen Lebenserinnerungen der Jessica Mitford
In "Schöne Schilder" dokumentiert Thomas Rottenberg seine Blütenlese kollektiver sowie subjektiver Missverständnisse
Gefangen im Netz: In Deborah Levys Roman "Heim schwimmen" schleicht sich ein blinder Passagier in eine Beziehung
Das sechste Literaturfest Salzburg mit Lesungen von Ruth Klüger, Eckhard Henscheid und Eva Menasse
Tagung des deutschen PEN-Zentrums bis Sonntag
Der Autor bringt im Stadtsaal "einen richtigen Mix aus 15 Jahren dag im Standard" zu Gehör
Französische Schriftstellerin, Gründungsmitglied von Attac
Mit zwei erstmals greifbaren Fragmenten zu Thomas Bernhards "Frost" wird ein geheimnisvoller Bruch im Schreiben des Autors sichtbar
Erste Tranche des Google-Digitalisierungsprojekts ist online
Gewann 1982 den Bachmann-Preis - Zahlreiche Bücher im Innsbrucker Haymon Verlag erschienen
Manuell moderiertes Forum In diesem Forum werden sämtliche Postings manuell geprüft. Wir ersuchen daher um Geduld bei der Freischaltung.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.