Analyst: PlayStation 4 und Xbox 720 werden 99 Dollar kosten

Bedingung sei eine Vertragsbindung über 24 Monate, sagt Analyst Michael Pachter

Die nächsten Spielkonsolen von Microsoft und Sony werden ab 99 US-Dollar zu haben sein. Davon geht Branchenanalyst Michael Pachter von WedbushMorgan Securities in der aktuellen Folge der Sendung PachAttack aus. Wer eine Xbox 720 oder eine PlayStation 4 zu diesem niedrigen Preis erwerben möchte, werde dafür allerdings ein Service-Abonnement für eine Laufzeit von 24 Monaten abschließen müssen und so monatlich zur Kasse gebeten. Demnach glaubt Pachter fest daran, dass die Konsolenhersteller es den Mobilfunkkonzernen gleichmachen und ihre Geräte durch längerfristige Finanzierungsmodelle stützen werden.

Servicemodell

Pachters Prognose kommt nicht von ungefähr. Microsoft beispielsweise bietet die Xbox 360 mit zweijähriger Xbox Live Gold-Mitgliedschaft in den USA schon  seit einigen Monaten ab 99 Dollar an, bei einer monatlichen Gebühr von 14,99 Dollar. Für das Weihnachtsgeschäft wurde das Abo-Angebot nun um ein Paket aus Xbox 360 und Kinect erweitert - offenbar ist das Modell auf Nachfrage gestoßen. Die nächste Xbox oder PlayStation könnten etwa im Paket mit Kabel-TV- oder Internet-Abos offeriert werden.

Tatsächlicher Preis

Doch auch ohne Querfinanzierung rechnet der Analyst damit, dass die neuen Konsolen nicht unerschwinglich sein werden. Keiner der Hersteller werde den Fehler begehen und ein Gerät für 600 Dollar auf den Markt bringen. Dies lief schon einmal bei der PlayStation 3 schief. 399 Dollar dürfte der Richtpreis sein, meint Pachter. Möglich sei dies, weil sowohl Microsoft als auch Sony darauf achten, ein Gleichgewicht aus moderner Hardware und günstigen Produktionskosten zu finden. (Zsolt Wilhelm, derStandard.at, 5.11.2012)

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