Dreijähriger in Wildhund-Gehege gestorben

5. November 2012, 06:15
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Stürzte von Aussichtsplattform in Gehege - Zoowärter konnten Kind nicht mehr retten

Pittsburgh - Ein Dreijähriger ist in einem Zoo in den USA in ein Gehege für Afrikanische Wildhunde gestürzt und von den Tieren zerfleischt worden. Herbeigerufene Zoowärter und Polizisten konnten den Buben nicht mehr retten.

Der etwa dreijährige Bub war mit seiner Mutter und Freunden im Zoo von Pittsburgh im US-Staat Pennsylvania unterwegs, als er von einer Aussichtsplattform mehr als vier Meter tief in das Gehege fiel. Unklar war, wie er über die mehr als 1,2 Meter hohe Absperrung an der Plattform gelangen konnte.

Ein Wildhund erschossen

Sieben Hunde aus dem Rudel konnten vom Zoopersonal in ein Gebäude getrieben werden, drei weitere mussten vom leblosen Körper des Buben weggezerrt werden. Einer der Wildhunde wurde erschossen.

Es sei unklar, ob der Bub bereits beim Sturz ums Leben gekommen oder von den Hunden zu Tode gebissen worden sei, sagte die Leiterin des Zoos, Barbara Baker. Die Polizei nahm Ermittlungen auf. Der Zoo kündigte eine interne Untersuchung an.

Gefährdete Tierart

Die als gefährdet eingestuften Afrikanischen Wildhunde sind 60 bis 75 Zentimeter groß und wiegen zwischen 15 und 35 Kilogramm. Sie haben große, abgerundete Ohren und schwarze Ringe um die Augen. (APA, 5.11.2012)

  • Bild nicht mehr verfügbar

    Der genaue Hergang ist unklar, der Zoo kündigte eine interne Untersuchung des tragischen Unfalls an.

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