US-Soldat nach Massaker in Afghanistan vor Gericht

Robert Bales droht die Todesstrafe

Los Angeles - Der US-Soldat Robert Bales, der bei einem Massaker in Afghanistan 17 Zivilisten getötet haben soll, muss am Montag erstmals vor Gericht erscheinen. Nahe Seattle im Bundesstaat Washington startet vor dem offiziellen Beginn des Prozesses gegen den Feldwebel eine Reihe von Anhörungen der Militärgerichtsbarkeit.

Bales soll am 11. März sein Lager in der südlichen Provinz Kandahar verlassen und in zwei Dörfern insgesamt 17 Afghanen erschossen haben, die meisten von ihnen Frauen und Kinder. Dabei soll er in zwei Etappen vorgegangen und zwischendurch in das Lager zurückgekehrt sein. Die US-Militärjustiz klagte Bales noch im März an. Die Verteidigung verweist auf ein posttraumatisches Stresssyndrom und moniert das Fehlen von Beweisen. Bales droht die Todesstrafe. (APA, 5.11.2012)

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7 Postings

er soll bitte wieder nach Afganistan und das tun was ihn seine generäle und vorgesetzten befehlen, also Töten wofür er ja bezahlt wird.

nicht er muss vor dem gericht sondern die Herren die ihn dorthin geschickt haben.
was machen die da 10000KM weit weg von zuhause.

er hat sich freiwillig verpflichten lassen. niemand hat ihn gezwungen. er wusste, dass er nach afganistan,irak,usw verlegt wird und das natürlich sterben/töten dazu gehört.

also nochmal?

was machen die da 10000KM weit weg von zuhause.

sie töten und sterben. aber das war den jungs vor der verpflichtung klar. deshalb verstehe ich nicht warum sein general und nicht er bestraft gehört.

Wie wäre die dortige Situation, wenn er und seinesgleichen nicht dort wären?

Der Arme. Sehr guter Artikel. Nur ein kleiner Lapsus passierte.

Die tatsächliche Höchststrafe lautet: Keine Nachspeise für die nächsten fünf Jahre.

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