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Ein Arzt der Organisation "Ärzte ohne Grenzen" bei einem Hilfseinsatz im Gazastreifen.
In einem neuen Bericht hat eine Koalition aus 22 NGOs die Europäische Union dazu aufgefordert, Produkte aus israelischen Siedlungen zu boykottieren. Die EU, so der Bericht (Link zum PDF), importiere 15 Mal mehr Produkte aus Israel als von Palästinensern. Das, obwohl die offizielle Position der EU (Link zum PDF) im Hinblick auf Siedlungen klar ist: sie sind unter internationalem Recht illegal und stellen ein großes Hindernis zu einer Lösung des israelisch-palästinensischen Konflikts dar.
Unter den Nichtregierungsorganisation sind etwa die Diakonie, Medico International und Norwegian People's Aid: Organisationen, deren Mandat primär humanitärer Natur ist. Dennoch nehmen NGOs und auch Internationale Organisationen zunehmend eine politische Haltung gegenüber Israels Besatzungspolitik ein, wie in der Forderung nach einem Boykott von Produkten aus Siedlungen ersichtlich ist. Während Israel eine klare Linie zwischen Politik und humanitärer Arbeit zieht, sagen immer mehr Organisationen und Aktivisten, dass diese Trennung keinen Sinn mehr macht.
"Humanitäre Arbeit heißt für uns, dass jemand auf humanitäre Art Hilfe leistet. Dabei geht es um Gesundheit, Nahrung, oder Wohlfahrt. Aber wenn man Position ergreift und seine Meinung über politische Akteure abgibt, ist das nicht mehr humanitär", sagt Ilana Stein, Vize-Sprecherin des israelischen Außenministeriums. Sie hebt etwa Ärzte ohne Grenzen als positives Beispiel hervor. Denn diese leisten medizinische Hilfe "für alle, egal wer".
Israel kontrolliert große Teile des Westjordanlandes und ist in 60 Prozent des Gebiets auch für die Vergabe von Baugenehmigungen zuständig. So müssen etwa humanitäre Organisationen ihre Projekte von israelischen Behörden genehmigen lassen, bevor sie gebaut werden können. Doch viele sehen darin eine kurzsichtige Strategie der humanitären Gemeinschaft. Denn dieses Spiel nach israelischen Regeln würde nur den Status quo erhalten, Palästinenser aber langfristig nicht weiterbringen.
Viele humanitäre Probleme im Westjordanland, etwa die Verteilung von Wasser, sind schwer von Politik zu trennen. Denn wenn Israel dieses Wasser ungleich verteilt und palästinensische Dörfer vernachlässigt, während es jüdische Siedlungen gezielt fördert, kann humanitäre Hilfe immer nur die Fehler korrigieren, die durch politische Entscheidungen geschaffen werden.
"Soziale Arbeit kann man im Westjordanland nicht von Politik trennen", sagt eine ausländische Aktivistin, die Palästinenser bei der Olivenernte unterstützt hat. "Einmal haben wir eine israelische Straßensperre aus Schutt weggeschaufelt. Das ist soziale Arbeit. Unsere Motivation ist aber politisch", meint sie. Wer Angst hat politisch zu arbeiten würde letztlich nach israelischen Regeln spielen. Und das scheinen immer mehr Organisationen zu realisieren, die humanitäre Hilfe leisten und gleichzeitig mit ansehen müssen, wie politische Entwicklungen Schritt für Schritt den Raum verkleinern, in dem sie überhaupt etwas beitragen können.
Die 22 NGOs hinter dem Bericht schreiben: "Die Signatare dieses Berichts (...), Organisationen aus neun EU-Mitgliedsstaaten, sowie aus Norwegen und der Schweiz, haben die täglichen Auswirkungen israelischer Siedlungen in den besetzten Gebieten seit Jahren mit angesehen. Im Gegensatz zu der allgemeinen Ansicht, dass die Situation stillsteht, haben sie gesehen, dass die Lage am Boden alles andere als statisch ist."
Doch in der Politisierung humanitärer Arbeit sehen manche auch Gefahren. Mitarbeiter von NGOs können so leicht die Arbeits-Visa verweigert werden. Auch könnte Israel Hilfsteams den Zugang zu gewissen Zonen verweigern, wenn es der Politik gelingt diese Organisationen als anti-israelisch und politisch darzustellen. (Andreas Hackl, derStandard.at, 4.11.2012)
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Europäische Gutmenschen finden wieder eine Gelegenheit Israel was am Zeug zu Flicken welche Überraschung. In den umliegenden Ländern geht die scheisse ab, Islamisten machen den Menschen das leben zur Hölle, die moderaten und säkularen kämpfen ums überleben aber der Gutmenschen sorgt sich um Datteln aus Siedlungen.
... sollten sich lieber gegen die Unterdrückung der Frauen und Christen und Andersgläubiger in den autonomen Gebieten kümmern. Weiters um die Menschenrechtssituation in Gaza und Westjordanland.
Aber es ist ja viel schöner, gegen Israel zu wettern. Das ist so schön "politisch OK", macht Freunde in Europa.
Aus dem öffentlichen Appel palästinensischer Christen dem Kairos-Dokument:
"Teil unserer Realität ist die Missachtung des Völkerrechts und der internationalen Resolutionen durch die Israelis sowie die Untätigkeit der arabischen Welt und der Weltgemeinschaft angesichts dieser Missachtung...
..Das Fehlen einer Vision oder eines Funkens der Hoffnung auf Frieden und Freiheit drängt junge Menschen, Muslime wie Christen, zur Auswanderung. .. Die schrumpfende Zahl der Christen, vor allem in Palästina, gehört zu den gefährlichen Folgen dieses Konflikts...."
http://www.oikoumene.org/de/dokume... ument.html
alles schoen und gut.
aber seit 45 jahren sind es die palaestinenser, die einen krieg am laufen halten, der mittlerweile im grossraum 12_000 milliarden dollar wohlfahrtskosten verursacht hat - entspricht cirka dem bruttosozialprodukt der usa.
und die sind stolz drauf, das sie diesen krieg am laufen halten.
bravo. bravo. bravo.
und wenn israel endlich vernichtet ist, wissen sie was dann passieren wird: dasselbe wie im stolzen algerien. moslems erobern ein land, um dann das recht zu haben, von dort fliehen zu duerfen.
einer der 1001 gruende, warum ich islamophob bin.
den NGos geht's nicht um humanitäre Hilfe, denen geht's um eine Mitleidsshow a'la "Do schaut's her wia bes die Ju..- äh Zionisten san, und wia liab wir zu den P. Terro.. -äh P. Freiheitsliebenden san!".
Ginge es denen wirklich um Humanismus kämen die an der Frage nicht vorbei, warum sie eigentlich I. so hassen, und ob man für alle Gewaltaktionen der P. hirnlos Verständnis haben soll. Doch nix davon findet man bei denen.
Lesen bildet:
http://www.ngo-monitor.org/article/m... rnational_
dann koennte Israel ein Gesetz erlassen und von den NGOs fordern, zu berichten, von wem sie finanziert werden.
Geht es diesen NGOs um Menschenrechte? Wenn ja, dann muessten sie auch den Boykott von Produkten aus Saudi-Arabien und den Golfstaaten fordern, denn dort werden die Menschenrechte in einer Weise verletzt, wie sonst nirgendwo im Nahen Osten.
Doch das wagen diese NGOs - die vorgeben die Menschenrechte zu schuetzen - nicht. Ihnen geht es nur darum das "kauft nicht bei Juden" durchzusetzen.
und nicht in saudi
es geht ihnen darum, dort zu helfen, wo sie tätig sind. und daß hilfe nur dann wirklih sinn hat, wenn sich längerfristig auch etwas ändert, sollte eigentlich klar sein
es wäre z.b. nur begrenzt sinnvoll geweses, den amerikanischen sklaven zu helfen (z.b. durch ausspeisungen, notschulen oder was weiß ich), ohne aber auf deren befreiung hinzuarbeiten
humanitäre hilfe kann es nicht dabei bewenden lassen, weiße salbe auf wunden zu schmieren, die immer wieder aufgerissen werden - ohne aber etwas gegen die wundenaufreißer zu unternehmen
schauns z.b. hier http://www.medico.de/projekte/syrien/, anstatt unsinn zu reden
das problem ist, das sowohl produkte aus den palästinensergebieten, als auch solche aus siedlungen einfach unter der herkunftsbezeichnung "israel" verkauft werden. auch mit der absicht, daß bei einem boykott dann auch die paläsinensiche wirtschaft geschädigt würde.
in dänemark, england (tesco), schweiz (migros) und südafrika wurde aber durchgesetzt, daß die herkunft klar gekennzeichnet sein muß. dies wäre auch eu-weit durchzusetzbar, auch wenn es wohl die eine oder andere protestnote aus israel geben würde.
solange kann jeder für sich entscheiden, ob er produkte aus siedlungen kaufen will. abgesehen von obst und gemüse sind das v.a. "soda club", "ahava" (kosmetik), "jardin" (garten/plastikmöbel).
In diesen 60% leben 5% aller pal. araber. Faktisch ist der eigentliche land streit im WJL um diese 60%, den die anderen 40% sind entweder voll pal. arabisch oder voll juedisch, und daher praktisch schon aufgeteilt.
Die politisch motivierten NGOs versuchen fakten am boden zu erstellen die das Land pal. arabern zuteilt, also, das land ohne verhandlungen zwischen beiden Seiten zu den pal. arabern zukommen lassen, Waerend die israelische behoerde dies verhindern sucht.
mit anderen worten die NGO sind nicht nur politisch motiviert sie versuchen sich im land streit selbst einzumischen und partei zu ergreifen bzw. die juden a-priori das Recht auf umstrittenen teilen des WJL abzusprechen.
@rdv
1) Das war nicht die Aussage ihres Vorposters!
2) Das war auch nicht implizit der Aussage ihres Vorposters zu entnehmen.
3) Israels Anspruch auf Judäa und Samaria fußt auf klaren völkerrechtlich bindenden Verträgen und ist jedenfalls weitaus besser argumentierbar als jener Jordaniens, und noch einmal wesentlich besser argumentierbar als ein phantasievoller Wunsch der Araber auf noch einen zusätzlichen Staat.
4) Weder sie noch irgendein anderer poster noch die UN noch die EU noch die USA können völkerrechtlich bindend irgendwelche Verfügungen über Gebiete eines souveränen Staates (und noch dazu eines regulären UN-Mitgliedsstaates) treffen.
5) Das wurde ihnen aber schon oft geantwortet - sie sind aber faktenresistent...
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