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Linz - "Begegnung, die begeistert", lautet der Wahlspruch des Bildungshauses Schloss Puchberg bei Wels. Die traditionelle Einrichtung steht im Besitz der Diözese Linz, die Begeisterung wird sich dort aber zumindest am 18. November merklich in Grenzen halten. Ausgerechnet die Pfarrerinitiative rund um Helmut Schüller hat nämlich an diesem Tag einen Veranstaltungsraum gebucht. Es ist der Auftakt für eine, bei einer Generalversammlung am 21. Oktober in Linz beschlossene, "Ungehorsam"-Tournee durch die Diözesen des Landes.
Ziel ist es, neue Klientel für die Kritikerbewegung zu gewinnen. Ins Auge gefasst hat man die Pfarrgemeinderäte: immerhin 28.000 gewählte Laienvertreter. Hintergrund für das plötzliche Interesse am " Kirchen-Parlament" sind die jüngst von Kardinal Christoph Schönborn präsentierten Reformpläne für die Erzdiözese Wien, deren Kern vor allem auch Pfarrzusammenlegungen sind. Darin sieht Schüller eine bedenkliche Entwicklung, die die Pfarren von den Gemeinden entferne.
Reformfreude in Linz
Fraglich wird aber sein, wie groß das Interesse der Pfarrgemeinderäte tatsächlich ist. Zuletzt winkte etwa der Salzburger Theologe Wolfgang Müller, zuständig für die Österreich-Agenden der Pfarrgemeinderäte, im Standard-Gespräch ab: "Die Reformwünsche der Pfarrerinitiative können, wenn überhaupt, aber nur weltkirchlich erfüllt werden. Sich trotzdem darauf zu versteifen macht handlungsunfähig. Kooperationsmöglichkeiten kann ich daher im Moment nicht erkennen."
Vonseiten der Diözese Linz war am Sonntag niemand für eine Stellungnahme zu dem heiklen Treffen im "eigenen" Haus erreichbar. Aber man hat im Bischofshof zumindest schon Erfahrung mit dem katholischen Widerstand: Im September 2011 trafen sich Vertreter von "Wir sind Kirche", der Pfarrerinitiative, "Priester ohne Amt" und der Laieninitiative in Linz - kurioserweise ausgerechnet im Priesterseminar. Beraten wurde über eine gemeinsame Strategie im Kampf um eine Kirchenreform. (Markus Rohrhofer, DER STANDARD, 5.11.2012)
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www.diepresse.com
RELIGION 31.10.2012|Online
"Missbrauchsvorwürfe: Pfarrerinitiative schafft Prozedere"
… "conscience-reality-check" ...
http://diepresse.com/home/pano... ern.portal
und weiters unter
www.diepresse.com
RELIGION 21.10.2012|Online
"Pfarrer-Initiative bemüht sich nun auch um Laien"
… "the-show-must-go-on" ...
http://diepresse.com/home/pano... ern.portal
wirklich hervorragende, lesenswerte Kommentarserien, die Herrn
Helmut “Schüller und seinesgleichen“ sicherlich "zum Nachdenken"
anregen werden, besser noch, "zum Handeln" anregen sollten.
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Wenn die Kirche daran festhält, dass nur wer ein Schwänzlein hat, aber dieses nicht offensichtlich geschlechtlich nutzt, und sei er sonst auch noch so ungeeignet, ein Priesteramt ausüben darf, dann wird sie, sofern ihr nicht die Brüder des Islams entsprechend beistehen, über kurz oder lang zur Sekte verkommen. Die Pfarrerinitiative hat das u.a. erkannt und kämpft aussichtslos für entsprechende Reformen. Es wäre der offiziellen Kirche sogar wurscht, wenn sämtliche Frauen aus der Kirche austreten würden und die Schwänzlein mal alleine ließen. Lesen Sie einmal die Visitationsprotokolle der Reformation und Gegenreformationszeit, dann wissen Sie wieviel Chancen das alles hat. Trotzdem Christus mußte auch erst sterben, bevor er auferstehen konnte
"Mit besonderer Fürsorge hat der Diözesanbischof die Priester zu begleiten, die er als Helfer und Ratgeber hören soll; er hat ihre Rechte zu schützen und dafür zu sorgen, daß sie die ihrem Stand eigenen Verpflichtungen richtig erfüllen und daß ihnen die Mittel und Einrichtungen zur Verfügung stehen, deren sie zur Förderung des geistlichen und geistigen Lebens bedürfen; ..." (CIC Can. 284).
http://www.vatican.va/archive/D... /__P1E.HTM
Venerabilis frater episcopus, servi Domino in laetitia!
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