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Klagenfurt - Der Kärntner ÖVP-Chef Gabriel Obernosterer hat am Wochenende eine innerparteiliche Kraftprobe gewonnen. Verlierer ist der ehemalige Landesgeschäftsführer Thomas Goritschnig, der von der Klagenfurter Bezirkspartei am ersten Listenplatz für die Landtagswahl gereiht worden war. Dies wollte Obernosterer nicht hinnehmen, er erzwang einen Beschluss des Parteivorstandes, dass Goritschnig nicht kandidieren dürfe. Goritschnig legte am Sonntag seine Parteiämter nieder.
Goritschnig war am 2. August von seiner Funktion zurückgetreten, zugleich mit Stephan Tauschitz als Klubobmann und Achill Rumpold als Landesrat. Sie würden in "die zweite Ebene" zurücktreten, hieß es damals. Obernosterer erklärte am Sonntag vor Journalisten, für ihn habe dies stets bedeutet, dass die Betroffenen nicht mehr als Abgeordnete kandidieren dürften. "Es steht in der Vereinbarung allerdings nicht dezidiert drinnen, dass die drei nicht mehr kandidieren dürfen." Goritschnig sei es wichtig gewesen, dass dies kommuniziert werde. Ebenso habe er darauf bestanden, dass darüber bis zum Sonntag Stillschweigen bewahrt würde. "Ich habe mich daran gehalten, im Wissen, dass ich damit blöd dastehe", so Obernosterer. Es sei ihm aber wichtiger gewesen, dass das Thema Kandidatur vom Tisch sei, als dass er gut oder schlecht dastehe.
Obernosterer: "Es war ihm wichtig, dass ich mich entschuldige dafür, dass ich einen Beschluss des Landesparteivorstandes durchgeführt habe. Man hätte die Bezirksparteileitung vorher informieren müssen." Er habe kein Problem damit gehabt, sich für diesen Formalfehler zu entschuldigen, betonte der Parteichef. Dazu müsse aber auch gesagt werden, dass er vor jener Vorstandssitzung ein einstündiges Gespräch mit Goritschnig geführt habe, dieser habe sich geweigert, auf seine Kandidatur zu verzichten. Erst danach habe er den Beschluss im Vorstand herbeigeführt.
Goritschnig, der sich Ex-Landesrat Achill Rumpold als Berater geholt hatte, ließ am Sonntag in einer Aussendung wissen, dass er aufgrund der Vorkommnisse der vergangenen Wochen keine Parteifunktionen mehr wahrnehmen werde. Goritschnig sprach von "öffentlichen Demütigungen und Diffamierungen", denen er ausgesetzt gewesen sei, trotzdem habe er weiter für Kärnten und die ÖVP gekämpft. Wörtlich heißt es in der Erklärung: "Wenn man jedoch gegen mich und den Namen meiner Familie mit bewussten Falschinformationen eine Treibjagd veranstaltet, ist für mich das Maß des Erträglichen überschritten." Obernosterer wollte diese Vorwürfe nicht kommentieren, sondern meinte nur: "Das Thema ist erledigt." (APA, 4.11.2012)
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der ja auch als Berater des Ex-Martinz Sekretär Goritschnig auftrat, sollte mal auf die Finger geklopft werden und sein Deal mit dem dober nic bzgl. Kelag-Anteile -Verkauf genauer untersucht werden.....der Typ ist sicher nicht clean.....
dieser Bursche ist einfach nur lächerlich! Wenn, dass sein politisches Verständnis ist, dann gute Nacht liebes südliches Bundesland. Es hätte mich ja gewundert wenn nicht Achill Rumpold, als Berater, seine Finger im Spiel gehabt hätte. Die Demontage des Gabriel Obernosterer und somit sein Anspruch auf eine saubere Politik, beschädigt die gesamte ÖVP Kärnten. Wo sind die Ehrenmänner die sich auch an mündliche Absprachen gebunden fühlen. Außer Goritschnig hat wohl niemand annehmen können, dass ein Rückzug in die 2. Reihe eine Kandidatur für den Landtag bedeuten kann. Alle Intriganten sollten sich schämen! Doch dieses Attribut ist für Martinz, Goritschnig, Rumpold und Tauschitz absolut fremd. Shame on you!
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