Ägyptischer Islamistenprediger darf vorerst nicht auf Sendung

Wegen der Beleidigung eines Polizisten - Khalid Abdullah hatte Mohammed-Schmähvideo bekannt gemacht

Kairo - In Ägypten darf ein bekannter Islamistenprediger vorübergehend nicht mehr im Fernsehen auftreten. Das Verwaltungsgericht in Kairo fällte am Samstag nach Angaben des staatlichen Nachrichtenportals "Egynews" ein entsprechendes Urteil. Demnach wird die bei Salafisten beliebte Sendung von Scheich Khalid Abdullah wegen der Beleidigung eines Polizisten für 25 Tage abgesetzt. Sie wurde vom Satellitensender Al-Nas ausgestrahlt.

International bekannt ist der Prediger seit den gewaltsamen Protesten gegen den Mohammed-Schmähfilm im September. Er hatte in seiner Sendung Teile des bis dahin weithin unbekannten YouTube-Videos vor einem Millionenpublikum ausgestrahlt. Zwei Tage später eskalierte die Gewalt in der islamischen Welt. (APA, 3.11.2012)

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