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Ohne großes Spektakel enthüllte Google vergangene Woche die 10 Zoll große Version seiner Nexus-Tablet-Serie. Das Nexus 10 soll, wie bereits das Nexus 7, als Wegweiser für die Branche dienen - als Maßstab für Geräte mit Android-Betriebssystem. In den USA konnten die Fachmedien das Tablet bereits unter die Lupe nehmen und zeigten sich en gros sehr positiv gestimmt.
Tolles Display
Unisono begeistert zeigten sich die Kritiker vom hochauflösenden Display. "2.560 mal 1.600. Das sind unglaublich viele Pixel in einem 10,1 Zoll großen PLS LCD-Panel - deutlich mehr als in einem HD-Fernseher.", schreibt Engadget. "Dass diese Technik in etwas steckt, das man gemütlich herumtragen und für unter 400 Dollar kaufen kann, ist echt bemerkenswert. Es ist gut, in der Zukunft zu leben." Von der hohen Auflösung profitiere die grafische Darstellung und die Anzeige von Texten enorm. "Texte werden unglaublich scharf dargestellt und die Benutzeroberfläche sieht besser denn je aus." Lediglich die App-Icons einiger Dritthersteller würden eine Überarbeitung benötigen. "Glücklicherweise sehen die Apps selbst mehrheitlich gut aus.", so Engadget.
Referenzmodell
Google zeige mit dem Nexus 10, wie gut Android-Tablets sein können, was man von den verfügbaren Programmen noch nicht durchwegs sagen könne. "Es fühlt sich an wie ein offener Brief an die Entwickler. Seht, wie gut Android-Tablets sein können, wenn ihr nur bessere Apps machen würdet.", kritisiert The Verge. Die Hardware könne sich hingegen mit jener des Platzhirschen iPad messen. "Das Nexus 10-Display ist auf Augenhöhe mit dem Retina-Display des iPads, die Verarbeitungsqualität ist exzellent und die Lautsprecher sind echt in Ordnung. Android 4.2 läuft sehr stabil und kann einige Dinge, zu denen iOS schlicht nicht in der Lage ist." Das große Problem stelle jedoch das unausgereifte Ökosystem dar. "Apples Tablet kann auf über 250.000 Apps zurückgreifen, die wundervoll auf dem hochauflösenden Bildschirm funktionieren, das Android-Ökosystem liegt Klassen zurück. Das Nexus 10 lässt sich gut zum Filmschauen nutzen, aber es kann in keiner Weise einen Laptop in der Art wie das iPad ersetzen."
Mehr Kontrolle gefordert
ReadWrite hält dem von Google und Samsung in Kooperation gebauten Nexus 10 zu Gute, dass es sich dafür haptisch gesehen oftmals besser zum Arbeiten eignet, als das iPad. "Es fühlt sich an, als wäre es zum Arbeiten und Spielen gebaut worden. Es ist griffig und gummiert und die Kanten haben eine sanfte Rundung, die es sehr gut in der Hand liegen lässt. Man kann es mit einer Hand halten, wie ein Maler eine Farbpalette hält. Das würde ich nie mit meinem iPad machen." TechCrunch glaubt, dass Google enorm davon profitieren würde, wenn man wie Apple sowohl die Software als auch die Hardware in Eigenregie entwickeln würde. "Apple hat einen Vorteil, aber Google ist gerade dabei, etwas Erstaunliches zu erschaffen."
Das Nexus 10 mit 16 GB wird, wie berichtet, ab 399 Dollar in den USA erhältlich sein. Einen Termin für den Österreichischen Marktstart gibt es noch nicht. (red, derStandard.at, 3.11.2012)
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Laut Testberichten ist das iPad Retina deutlich besser, trotzdem wählte der Standard beim iPad die Überschrift "Das neue iPad begeistert nicht alle Tester restlos". Mir kommt langsam vor, als verfolge der Standard eine eigene Agenda oder möchte sich mit den zahlreichen Android-Buben in der Leserschaft gut stellen.
Nicht, dass es relevant wäre - niemand mit Entscheidungsbefugnis nimmt den Standard ernst. Aber trotzdem eine interessante Beobachtung.
Mal abgesehen davon, dass du bei Google alles deaktiveren kannst, kein Google Konto verwenden musst, Google bei allem zerst einmal fragt ob du das wirklich willst (Opt In), du alternative Firmware flashen kannst und den Quellcode überprüfen, ists bei allen anderen nix besser. Insbesondere Apple (wo man doch denken würde, dass sie schon genügend Geld ohne Daten bekommen)
Welches der 3 derzeitigen Tablet-Betriebssysteme hat als einziges mehrheitlich offen einsehbaren Code (iOS müsste auch teilweise offen sein, aber nur der Kernel selbst, ähnlich wie bei OSX)? So ungern es die Meckerer hören, aber wer Spionage vermutet, soll sich bitte ein Nexus-Gerät kaufen, den Quellcode von Android überprüfen, das ganze dann kompilieren und am Handy installieren, dann hat man wirklich nur offene Komponenten am Gerät - wenn man einen AppStore will, kann man ja z.B. auch den von Amazon nehmen, aber dann landen die Daten halt dort...
ist vor allem die Sekundärsicherheit gegeben, dass wenn man schon selbst (mio) nicht in der Lage ist den Quellcode zu checken, es dafür irgendwo da draußen eine/n gibt die/der es machen wird ... hier ein kleines Danke für die, die sich manchmal in unser aller Interesse die Mühe machen.
das frag ich mich auch... das spricht keiner an... alle sind komplett fixiert auf die supertollen neuen Funktionen...
egal ob Apple, Microsoft oder Google... mich würde mal ein Bericht darüber interessieren wer wie lange die Daten speichert bzw. damit macht.
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