Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
New York/Pjöngjang - Nordkorea hat sich gegen massive Kritik der Vereinten Nationen (UN) an der Lage der Menschenrechte in dem abgeschotteten Land verwahrt. "Im Gegenteil, wir sind stolz auf unser ausgezeichnetes System zur Förderung und zum Schutz der Menschenrechte in unserem Land", erklärte Nordkoreas UN-Gesandter, Kim Song, am Freitag in New York.
Dies schließe kostenlose Gesundheitsversorgung und Bildung ein, betonte Kim vor dem Menschenrechtsausschuss der UN-Vollversammlung. Er reagierte damit auf einen UN-Bericht, der der kommunistischen Führung in Pjöngjang schwere Verstöße gegen die Menschenrechte vorwirft.
Als Beispiel nennt der Bericht zahlreiche Lager für politische Gefangene, in denen Zwangsarbeit, Folter und körperliche Züchtigungen an der Tagesordnung seien. Außerdem wird beklagt, dass Nordkorea sich bei der Bestandsaufnahme durch die UN nicht kooperativ gezeigt habe. Seit dem letzten UN-Bericht im März habe es keinerlei Fortschritte bei der schlimmen Lage der Menschenrechte gegeben.
"Meine Delegation weist diese grundlosen Anschuldigungen vollständig und kategorisch zurück", erklärte dagegen der nordkoreanische Gesandte Kim. Der Bericht sei das Produkt einer feindlichen Politik der USA und der Europäischen Union gegenüber Nordkorea.
Nach UN-Schätzungen werden 150.000 bis 200.000 Menschen in den Gefangenenlagern festgehalten. Nordkorea ist völlig verarmt und international weitgehend isoliert. (APA, 3.11.2012)
Rakete landete im Japanischen Meer - Bereits fünfter Test in drei Tagen
16 Fischer wurden am 5. Mai ins Nachbarland verschleppt
Atom- und Raketenprogramm verzögert - Ausdehnung der Strafmaßnahmen vorgeschlagen
Lenkraketen fallen ins Japanische Meer - Starts könnten Teil von Militärübungen oder einzelne Tests gewesen sein
15 Jahre Zwangsarbeit für "staatsfeindliche Verbrechen" - Kenneth Bae soll bettelnde Kinder gefilmt haben
Gefahr eines Raketenstarts seit vorübergehend gebannt
Kenneth Bae gestand, "Verbrechen zum Sturz der Volksrepublik" begangen zu haben - Rätselraten über Hintergründe
Geldtransporter liefern ausstehende Löhne an Nordkorea
In Nordkorea existieren Internierungslager schon doppelt so lange wie sowjetische Gulags - Und das abseits der Wahrnehmungsschwelle, kritisiert Journalist Blaine Harden
44-Jähriger seit einem halben Jahr in Haft
Tagelang spekulierten vor allem westliche Medien über einen Raketenstart am Geburtstag von Staatsgründer Kim Il-sung
Nachdem Pjöngjang Ultimatum zu Gesprächen verstreichen hatte lassen
Höchstrangiger Empfang für den US-Außenminister – Auch China für Direktgespräche mit Nordkorea
Zwei bewegliche Raketenwerfer für Scud-Kurzstreckenraketen sollen an die Ostküste gebracht worden sein
US-Außenminister Kerry warnt Nordkorea vor Raketenstart - Geheimdienst: Kim versucht, Macht zu festigen
Nordkorea fordert Aufhebung von UN-Sanktionen und Ende von Militärmanövern - Südkorea nennt Bedingungen "absolut unfassbar" - Auch USA lehnen ab
In London verurteilten die G-8-Außenminister einhellig Nordkoreas Kriegsrhetorik und drohten mit weiteren Sanktionen. In der Frage der Bewertung der Lage in Syrien konnte hingegen - wie erwartet - kein Durchbruch erzielt werden: Russland blockiert weiter
Delegation aus Südkorea, die Lebensmittel in die Sonderwirtschaftszone bringen wollte, wurde die Einreise versagt
Pentagon sei vorbereitet, "auf alle Eventualitäten zu reagieren", sagt Verteidigungsminister Hagel
US-Außenminister Kerry fordert Pjöngjang zu Atomverzicht auf, betont aber Gesprächsbereitschaft für "glaubwürdige Verhandlungen"
Vor einem Monat hat Kim Jong-un seine Artilleristen angewiesen, ihre Kanonen auf die Insel Baengnyeong auszurichten. Deren Bewohner leben zwischen Bunkern und Notfallplänen in Angst, auch 2010 ließ der Norden eine Insel beschießen.
Pjöngjang: Seoul müsse erst konfrontative Haltung aufgeben - Gemeinsame Sonderwirtschaftszone liegt derzeit brach - Japan und USA fordern Nordkorea zu Gesprächen auf
Japan bringt Raketenabwehr in Stellung - Nordkorea droht erneut mit Atomkrieg - Arbeit in Sonderwirtschaftszone ruht
US-Außenminister John Kerry in Peking
Nordkorea zieht Arbeiter aus Sonderwirtschaftszone ab - Verwirrung um neuen Atomtest Nordkoreas - Südkoreas Vereinigungsminister berichtet von verstärkten Aktivitäten, Verteidigungsminsterium dementiert
und von den Imperialisten belagerten Land ist natürlich nicht alles Eitel Wonne. Die Invasion der Ami 1950 hat das friedliebende Land verwüstet und Millionen wurden abgeschlachtet. Danach die ständige Bedrohung, das die imperialistischen Schlächter wieder kommen. Aber in Nordkorea ist jeder versorgt. Keiner muss hungern. In den USA verhungern und erfrieren die Menschen.
Ausserdem ist Ihre Analyse inhaltlich vollkommen unrichtig. In Nordkorea gabs schwere Hungersnöte. Erst in den letzten 3-4 Jahren hat das Regime durch internationale Hilfslieferungen sowie dadurch, dass man sämtliche Soldaten zu Ernteeinsätzen einsetzt das Land wenigstens notdürftig ernähren können.
Wohl gibts in der USA teilweise erschreckende ARmut aber verhungern tut man dort nicht.
.
so hätten Sie auch das nadsiregime verteidigen können. unter denen musste (abgesehen von den "unliebsamen" teilen der bevölkerung) auch niemand hungern (im gegensatz zu den USA):
"Eine jüngste amerikanische Statistik hat festgestellt, daß in den USA 45 Millionen Menschen unterernährt und 75 v. H. des Volkes nicht einmal richtig und ausreichend ernährt sind. Wenn also der Präsident in seiner Ansprache erklärt, die dringlichsten USA - Probleme seien militärischer Natur, so werden die 45 Millionen unterernährten USA - Bürger über diesen Punkt vermutlich wesentlich anderer Meinung sein."
Joseph Goebbels, Zeit ohne Beispiel - Reden und Aufsätze (1939-1941), Seite 470
Aber wie man aus dem Irak weiß, schert den humanen Westen einen feuchten Kehrricht, ob 500 000 Kinder als Folge von internationalen Sanktionen sterben. US Außenminister Albright sagte "einmal" die Wahrheit. Den Irak zu sanktionieren, ist es "ihr" wert, dass 500 000 Kinder sterben. Der christlich humane demokratische Westen wußte das ohnehin und setzte auf die Sanktionen noch einen Krieg d'rauf. 500 000 umgebrachte Kinder waren nicht genug.
Daher kommt mir bei dem scheinheiligen menschenrechtlichen Getue nur das Kotzen.
http://www.fair.org/index.php?page=1084
P.S.: Wer isoliert Indien, in dem 1,5 Millionen Kinder jährlich an Hungerfolgen sterben? Die Erwachsenen vergessen wir mal.
Ebenso wie man den Saddam mit Liebe, Liebe, Liebe überschütten hätte sollen und die ganzen andern Blutsäufer da draußen genauso, die interessanterweise trotz nahezu absoluter Herrschaft über ihre Untertanen scheints praktisch überhaupt keinen Einfluss auf deren Wohlergehen haben.
Ich denke, dass sich Nordkorea im Wesentlichen selbst isoliert. Nordkorea könnte Reisefreiheit einführen, sodass Einheimische ins Ausland reisen können und Ausländer ohne Bewachung und Vorschriften nach Nordkorea. Das Land könnte könnte Internet und Mobiltelefone erlauben, ausländische Fernsehsender, Zeitungen, etc. Es könnte Schüler- und Studienaustausch mit anderen Ländern forcieren. Und so weiter.
Man sieht, Möglichkeiten gibt es auch von nordkoreanischer Seite genug, um nicht abgeschottet zu sein.
nordkorea ist seit den 80er jahren seinen internationalen verpflichtungen nicht mehr nachgekommen.
http://en.wikipedia.org/wiki/Econ... ernization
die nordkoreanischen staatsschulden wuerden 20mrd dollar betragen, werden aber nicht anerkannt. das fuehrt dazu, das man nur gegen cash mit nordkorea handel treibt.
ja, in den 70er jahren haetten sie hier bei uns nordkoreanische staatsanleihen kaufen koennen ... 1984 defaulted.
.
selbstverständlich!
denn der ist SO böse, dass der nordkoreanische gottkönig seine untertanen mit aller gewalt vor den bösen einflüssen aus dem bösen westen schützen MUSS!
gerade das lasst sich aber argumentieren:
bei allen entwicklungslaendern gibt es einen brain drain, bei dem ausgerechnet die hoch ausgebildeten das land verlassen, meist richtung usa, eher nicht nach europa, nicht weil wir so fremdenfeindlich sind, sondern weil bessere ausbildung in den usa viel besser bezahlt wird als bei uns.
"Der Staat hat demnach die Aufgabe, politische, wirtschaftliche und militärische Unabhängigkeit zu gewährleisten. Mit diesen Prinzipien begründet Nordkorea die Isolierung gegenüber dem Ausland."
Wirtschaftlich klappt es sonst nicht ganz so recht, aber im Folterbusiness immerhin. Schon eine echte Errungenschaft, doch.
(Ja, die USA sind sicher nicht das Maß der Dinge, wenn es um Völkerrecht oder Menschenrechte geht, siehe die angesprochene Folter, siehe "extralegale Tötungen" per Drohnen usw.. Aber die Welt besteht ja aus mehr als den USA und Nordkorea...)
.
ja, das ist ziemlich cool.
und das wussten auch schon leute wie Pinochet, Pol Pot, Papa Doc, Bokassa oder die argentinische militärjunta.
die alle würden Sie sicher auch in schutz nehmen (wenn Sie wüssten, wer die überhaupt waren), nicht wahr?
Vor allem in Form einer generellen Radikaldiät fürs Volk, die eine Verfettung wie bei den Amis erfolgreich verhindert. Der Oberste Führer Kim Jong-un persönlich opfert sich und isst jede überflüssige Kalorie auf, damit sie nicht ins falsche Verdauungssystem fällt.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.