Übernahme von Orange: EU will mehr Zugeständnisse von "3"

3. November 2012, 07:58
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Kartellbehörden stimmen Deal in der geplanten Form nicht zu

Die EU-Kartellbehörden stimmen der geplanten Übernahme von Orange Österreich durch "3" (Hutchison) in der geplanten Form nicht zu. "3" müsse Zugeständnisse anbieten, um die Bedenken der Behörden auszuräumen, hieß es am Freitag in einem Redetext von EU-Wettbewerbskommissar Joaquin Almunia. Welche Zugeständnisse er fordert, erklärte Almunia nicht.

Unter der Lupe

Zu Hutchison/Orange Austria hatte die Kommission bereits mitgeteilt, "3" habe weitere Zugeständnisse angeboten, um die Zusage für die 1,3 Milliarden Euro schwere Übernahme zu erhalten. Bisher waren die Zugeständnisse von Hutchison auf Ablehnung gestoßen. Die EU-Wettbewerbshüter nehmen den Deal genau unter die Lupe, weil die Zahl der Mobilfunkanbieter in Österreich damit auf drei von vier sinkt - eine Entwicklung, die - abhängig vom Ausgang der Kartellprüfung - auch in anderen europäischen Ländern bevorstehen könnte. (APA, 03.11.2012)

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