Kritiker wollen Obama aus Bengasi-Angriff einen Strick drehen

2. November 2012, 23:10

CIA veröffentlicht Chronik der Attacke auf das Konsulat

Washington/Tripolis - Das Thema will nicht aus dem US-Wahlkampf verschwinden: Republikanische Kritik an den Sicherheitsmaßnahmen und "Informationen" über die Vorfälle am 11. September im US-Konsulat in Bengasi haben nun die CIA veranlasst, die Chronik jener Nacht zu veröffentlichen. Bei dem Angriff einer islamistischen Miliz waren der US-Botschafter in Libyen, Chris Stevens, und drei weitere Amerikaner getötet worden.

Der Bericht soll Vorwürfe widerlegen, dass die Unterstützung für die Angegriffenen viel zu spät kam und dass die Schuld dafür in Washington lag. Laut Bericht setzten sich 25 Minuten nach Meldung des Angriffs sechs CIA-Agenten von der CIA-Basis in Bengasi zum Konsulat in Bewegung, von wo sie später die Mitarbeiter - ohne Botschafter, der im "Safe Room" erstickte - evakuierten.

Der Bericht mag den Vorwurf der Passivität entkräften - er gibt jedoch gleichzeitig ein Szenario des Chaos und der Überforderung wieder. Nach dem Konsulat wurde auch der Konvoi mit den Evakuierten und die CIA-Basis selbst angegriffen. Dort traf später auch ein CIA-Team aus Tripolis ein - das jedoch gegen einen neuen Angriff auch nichts ausrichten konnte.

Die Kritiker fragen nun, warum nicht die in Italien stationierten Special Forces in Bewegung gesetzt wurden. Und die Behauptung kursiert, dass Stevens in Bengasi mit der Organisation für Waffenhilfe aus libyschen Beständen für die syrische Opposition befasst war. Allerdings wird behauptet, dass die Waffen an radikale Islamisten in Syrien gingen, Fazit: US-Präsident Barack Obama kooperiere mit Al-Kaida. (guha/DER STANDARD, 3.11.2012)

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17 Postings
Wer redet hier von "wollen"? -Wie das FS3 vor allen Nach-Richt-Augenturen berichtete, war die Performance des US-Vertuschungszaren mit den großen Ohren und der noch längeren Nase in der Benghazi-Causa äußerst mangelhaft…

…und zog überdies den Unbill der US-Militärs nach sich:
http://derstandard.at/plink/135... 3/28686323

Die Außerdienststellung eines Konteradmirals wg.Befehlsverweigerung ist schließlich kein Alltags-Biz!

Neben all der möglichen Szenarien um die Hintergründe der Opferung von Botschafter Stevens kommt noch eine weitere Facette hinzu: In Benghazi befindet sich die Drehscheibe der Syrien-Ratten-Pipeline.

Das US-Rettungsteam, das bereits von der 3.Trägergruppe unterwegs war, wurde vom Weißen Haus zurückgepfiffen, weil der US-Geheimdienst Informationen darüber hatte, daß die Spezialkommandos in einen bereits vorbereiteten Hinterhalt geraten wären und ein Debakel, wie in Mogadischu (Black Hawk Down) 1993 absehbar war.

Was geht auf der anderen Seite des Teiches ab?

USA und Al-Qaida wird ewig eine Suppe bleiben …

… denn wer sich mit den Ursprüngen befasst, der weiß wo die Geburtsstätte des Vereins ist und wem sie allzeit diente. Wenn mal was nicht ganz nach Plan verläuft, dann ist das ja nichts ungewöhnliches, kommt sogar zwischen den Geheimdiensten der USA vor.

http://qpress.de/2012/02/1... ht-weiter/

Das große Theater und die Show gibt es nur für die Medien, zur allgemeinen Volksverblödung. Eine der größten Herausforderungen der Macht ist immer noch: Wie hetzen wir die Leute gegeneinander auf und können uns selbst dabei als „Friedensengel“ feiern. Insoweit glaube ich diesen vereinen rein gar nichts, auch wenn jetzt mal zwecks Wahlkampf ein paar kleine Petitessen rausgelassen werden.

@WiKaBot

Klare Worte dazu von Mrs Clinton:
http://www.youtube.com/watch?v=Dqn0bm4E9yw

"Allerdings wird behauptet, dass die Waffen an radikale Islamisten in Syrien gingen"

Na das IST doch die syrische "Opposition"

So wenig, wie der schwarze Block bei einer Demo auf einem Weltwirtschaftsforum repräsentativ für den Widerstand gegen neoliberale Auswüchse des Wirtschaftssystems ist, so wenig sind die radikalen Islamisten in Syrien repräsentativ für den Aufstand gegen die Assad-Diktatur.

nonsens

das ganze ist nichts anderes als ein salafistenputsch gegen das ungläubigen-regime von assad

...zu viel fox news gesehen liebe redaktion ?

diese diskussion wird einzig von foxnews künstlich am leben gehalten um obama zu schaden dafür berichten sie konsequent nicht über sandy und die folgen....ich denke auch aus den gleichen grund.

Kleinzeugs als Medien- und Wahlkampftheater .....

Notwendig wäre :
neben auch europäischen Beteiligten
wäre der Obama für den
zehntausendfachen Massenmord
im Rahmen der "Flugverbotszone"
an der libyschen Bevölkerung anzuklagen .

langfristig hat die usa mit aegypten, libyen (ja, libyen) und tunesien 3 verbuendete verloren.
vor allem aegypten war ein teurer verbuendeter - 2 milliarden dollar im jahr. wobei, wie man in afghanistan sieht, das ist geschenkt verglichen mit versuchen selber ordnung zu machen.
das ist doch wohl das, was langfristig zaehlt, nicht ein paar tote, die eh fuers risiko bezahlt worden sind.

da gibt in tripolis und benghazi basen der cia?

na sers, da unten wimmelts vo spionen^^

Absurdistan

was haben US- Wahl Nachrichten im Libyen Forum verloren?

Libyen hat durch den Raubzug der NATO Länder gerade andere Probleme als welcher Sack Reis in den USA umfällt.

weitere Quellen dazu

Angeblich soll Obama eine "Stand down" order gegeben haben und damit den Rettungseinsatz gestoppt haben. Das mögen die Militärs gar nicht, wenn so ihre Kameraden geopfert werden.

SEAL's father Charles Woods on Hannity: WH officials "murdered" my son
https://www.youtube.com/watch?v=q8C6XPx2xEI

Catherine Herridge reporting on classified Benghazi cable
http://www.youtube.com/watch?v=BAMPHWYVHTE

Obama mit Al Kaida gegen Syrien?

Überraschend wäre diese Konstellation nicht:

In Afghanistan haben die USA mit Osama und seinen Islamisten gegen die Sowjets bestens kooperiert, mit Saddam Hussein gegen den Iran, mit den Roten Khmer gegen Vietnam usw usw

Tja, wenns um Wahlkampf geht rücken manche sogar mit der Wahrheit raus, oder wie?

sechs CIA-Agenten von der CIA-Basis in Bengasi ... wurde auch ... die CIA-Basis selbst angegriffen

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