"Bollwerk gegen jede Art von Intervention gelebt"

2. November 2012, 18:22
  • Direktor Amon
    foto: apa/jäger

    Direktor Amon

  • Chefredakteur Aigelsreiter
    foto: orf/günter pichlkostner

    Chefredakteur Aigelsreiter

ORF-Radio: Chefredakteur und Direktor Amon erklären Dissens - Aigelsreiter: "Werde nicht für Abnicken und Jasagen bezahlt"

Wien - ORF-Radiodirektor Karl Amon wird "empfindlich". Wenn man ihm "Personalpolitik auf Bestellung von Parteien oder Lobbygruppen vorwirft". Dem STANDARD erklärt Amon: "Ich habe bisher nie personelle Wünsche von Parteien erfüllt und werde das nicht tun."

Genau den Verdacht äußern die Radioredakteure, seit Amon Edgar Weinzettl als Innenpolitikchef im Radio vorgeschlagen hat. Wie berichtet, kündigen sie Protest an.

Amon: "Weinzettl kann es"

Amon argumentiert: "Weinzettl kann es, davon bin ich überzeugt." Als Vizechefredakteur des Landesstudios Wien könne man ihm nicht vorwerfen, er wäre "innenpolitisch nicht firm", sagt Amon.

Mit Mitgliedern der Wiener Landesregierung ist Weinzettl jedenfalls firm, daher wohl der Verdacht eines roten Wunsches.

Amon argumentiert weiter, er setze wie stets auf einen Kandidaten von außerhalb der Redaktion. Weinzettl sei erstgereiht im Hearing (das Hearing fand statt vor dem roten ORF-Direktor fürs Burgenland, Karlheinz Papst, TV-Magazinchefin Waltraud Langer, FM4-Chefin Monika Eigensperger und Bernhard Bieche, Chefredakteur des ORF Kärnten). Und: Auch Radiochefredakteur Hannes Aigelsreiter habe sich Weinzettl "vorstellen können".

Jölli "Bollwerk gegen jede Art von Intervention"

In einer Riege von Kandidaten, bestätigt Aigelsreiter auf Anfrage, der nicht von Streit sprechen will, lieber vom "Ringen um die beste Lösung". Als die sieht er Andreas Jölli, der das Ressort als Vize schon seit einem Jahr führt und "das Bollwerk gegen jede Art von Intervention gelebt hat". Nach einem langen Prozess, in dem das Hearing ein Teil sei, das "Vertrauen der Redakteure" aber ein jedenfalls so wesentlicher. Aigelsreiter betont: "Ich leiste mir den Luxus einer eigenen Meinung. Ich werde nicht für Abnicken und Jasagen bezahlt." (fid, DER STANDARD, 3.11.2012)

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7 Postings
Zum Bollwerk Amons wenn er bei ORF Pressekonferenz erfährt, dass die Bewerbung Wrabetz 2006 2 Wochen verspätet nach Bewerbungsfrist 4 Wo. eingelangt ist

http://www.youtube.com/watch?v=Z1DJCUZDIvY :) 15.9.11
Aktenkundig Beweis KommAustria die Anträge nicht würdigt, Begründung Wahlanfechtung Mitwerber (=Interviewer). Spruch keine Anträge:
http://www.rtr.at/de/m/KOA1140012013
wie bei Bescheid Anfechtung Heller Bacher Huemmer:
http://www.rtr.at/de/m/KOA140012011 selbe Wahl
Berufunginstanz: verdreht Wahrheit "Wahl wäre unter Anhörung alle unparteiischen Kandidaten vor der Wahl zustande gekommen ?!"+Frist Beschlussfassung 15.09.2011 Video,nicht 9.8.2011 Wahltag/Beschluss?
http://www.bundeskanzleramt.at/DocView.a... obId=49083
aktenkundiger Staatsanwalt Sachverhalt:
http://www.peaceartist.net/peacearti... srate.html

Ein bißchen wirr,

Was will Sie damit sagen?

"Bollwerk gegen jede Art von Intervention"

Von wem und wogegen? Soll das Bollwerk einmal Klartext reden statt die Mafia zu schützen.

wer mit wem ist nicht so wichtig, wie das Produkt...

ausschaut, das ist wichtiger, weil wir dafür zahlen müssen.
In Österreich ist leider immer noch die Parteizugehörigkeit wichtiger als die Leistung oder Qualität: Wir leisten uns im Proporz zwei Autofahrerorganisationen, zwei Sportorganisationen, zwei Pensionistenvertretungen usw. - ein reiches Land !
Was den ORF anlangt, schliesse ich mich der Meinung der Reporter ohne Grenzen an, daß in diesem Staatsunternehmen überdurchschnittlich die rechtkonservative Seite (zu den besten Sendezeiten) zu Wort kommt.
Der ORF mit rotem Kopf sendet mit einer schwarzen Tinte
- nur um zu zeigen wie unabhängig man ist ? Oder
- will man der Zeitung im Kleinformat contra bieten ?
Ein sachlicheres Niveau könnte man sich vielleicht beim Standard abspicken.

die personaldebatte sollte bei zechner beginnen

eine drogensüchtigen schläger der texte schreibt die einfach nur krank sind weiter zu beschäftigen ist ein deutliches zeichen von verantwortungsloser unfähigkeit kinder die bisher den dreck nicht hörten tun es jetzt da erübrigt sich jede wertedebatte denn es geht ja um quote eine schande für den öffentlichen rundfunk der angeblich einen bildungsauftrag hat

wer den nick 911f wählt hat aber auch einen ordentlichen knick in der optik

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