Stratos: Rekordfall für Marke und Quote

Repucom: Baumgartners Projekt effizienteste Marketingaktion im Zeitalter sozialer Medien

Wien - Seit Felix Baumgartner für Red Bull aus der Stratosphäre fiel, versuchen Menschen aus der Marketingbranche zu errechnen, welchen Werbewert der Fall für die Marke mit den Stieren und den Flügeln hatte. Sie kommen auf vier, sechs, acht oder auch 14 Milliarden Euro.

Die Marktanalysefirma Repucom geht das Thema genereller an: Das Projekt Stratos sei jedenfalls die effizienteste Marketingaktion im Zeitalter sozialer Medien. 965.000 Menschen und Medien hätten darüber und Red Bull via Twitter kommuniziert. Damit habe die Marke an dem Tag 170 Millionen Menschen erreicht.

Baumgartners Fall half dem konzerneigenen Servus TV, seine TV-Marktanteile vom Oktober 2011 (0,7) und September 2012 (1,3) deutlich auf 2,2 Prozent zu steigern. 

ORF: Höchste Zuschauerzahl seit 2008

Dem ORF bescherte er die höchste Zuschauerzahl seit 2008; ORF 1 (mit Programmreformen) 13,7 Prozent Marktanteil nach 13,1 vor einem Jahr. Dafür verlor ORF 2; gemeinsam blieben die ORF-Kanäle mit 34,8 zart unter 34,9 vor einem Jahr.

Nächstes, länger bekanntes Bull-Projekt: Nazischatzsuche im Toplitzsee. (red, DER STANDARD, 3.11.2012)

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7 Postings
Neulich in einer TV-Redaktion:

Lieber Kollege, ich hab da ein Konzept für eine kurze Aktion, Sie sind eh schon 4 Monate bei uns und wir haben uns gedacht, wir geben Ihnen eine Chance. Das U-Boot "Trieste" wird Sie auf den Boden des Marianengrabens bringen, Sie steigen dort aus und tauchen einfach langsam auf. Keine Angst, Sie bekommen einen Spezialanzug und wir nehmen Ihren Nachruf für alle Fälle schon vorher auf.. Aber es kann eh nix passieren. Wir haben dann tolle Einschaltquoten, Sie werden uns doch nicht im Stich lassen? Gleichzeitig springt ein anderer Kandidat bei Vollmond vom Mond auf die Erde herunter, die Höhen rechne ma dann zsamm und das soll uns erst einmal wer nachhupfen. Wozu? Na gehns, wer will denn des wissen? Des interessiert doch kan!

Den letzten satz verstehe ich nicht

mit den zig millionen euro die

dieser kleine-buben-traum gekostet hat, hätte red bull sehr vielen menschen helfen können, die es bitter notwendig haben. das wäre eine pr-aktion gewesen...

^^hauptsache suddernnnnnn

1. es kann ihnen sowas von egal sein, was ein privat geführtes unternehmen mit dessen geld anstellt.

2. hier mal lesen was red bull so spendet:
http://www.kleinezeitung.at/nachricht... onen.story

3. haben sie keine anderen sorgen?

Erstens spendet Red Bull regelmäßig viel Geld für karitative Zwecke wie zum Beispiel Wings for Life und ist somit sowieso ein Vorzeigeunternehmen. Zweitens ist "Menschen helfen" nicht zwingend die Aufgabe von ihnen. Es gibt genug Wohltätigkeitsvereine auf der ganzen Welt. Da kann man in so eine Aktion, die ja quasi eine "Spende" für die Wissenschaft ist, auch mal Geld reinstecken. Und das alles sage ich als Dosenhasser! :))

Nazischatzsuche

mit FBaumgartner als politischer Führer.

solangs getickert wird ists wurscht was Red Bull macht ;-)

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