Medwedew: Pussy Riot sollten nicht im Gefängnis sein

2. November 2012, 16:54
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Der russische Regierungschef bekräftigt seine Kritik an weiterer Haft der feministischen Punkmusikerinnen

Moskau - Russlands Regierungschef Dmitri Medwedew hat seine Kritik an der Verhängung von Haftstrafen gegen Sängerinnen der feministischen Punkband Pussy Riot bekräftigt. "Wenn ich Richter wäre, würde ich sie nicht ins Gefängnis stecken", zitierte die russische Nachrichtenagentur RIA Nowosti am Freitag den Ministerpräsidenten. "Ich denke einfach, dass es nicht richtig ist, dass sie Haftstrafen verbüßen." Sie seien schon lange genug inhaftiert.

Die Pussy-Riot-Mitglieder Nadeschda Tolokonnikowa und Marina Alechina waren im August wegen einer Protestaktion gegen die Wiederwahl von Präsident Wladimir Putin in einer Moskauer Kathedrale zu zwei Jahren Lagerhaft verurteilt worden. Ein Berufungsgericht bestätigte die Strafen Anfang Oktober. Medwedew hatte davor schon eine weitere Haft der Sängerinnen als "unproduktiv" bezeichnet und für die Umwandlung der Gefängnis- in eine Bewährungsstrafe plädiert. (APA, 2.11.2012)

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    Russlands Regierungschef Dmitri Medwedew.

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