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Der deutsche Erotik-Konzern Beate Uhse richtet sich verstärkt auf weibliche Kundschaft aus. Das Geschäftsfeld habe sich völlig verändert, sagte der Vorstandsvorsitzende Serge van der Hooft in einem vorab veröffentlichten Interview mit der "Welt am Sonntag". "Der Mann als Kunde ist ins Internet verschwunden", sagte van der Hooft. "Heute sind Frauen unsere Zielgruppe."
Sexfilme, die früher 90 Prozent zum Geschäft beigetragen hätten, seien nicht mehr gewinnbringend zu verkaufen, sagte der Beate-Uhse-Chef. Hier werde die Nachfrage inzwischen über das Internet gestillt. "In ein paar Jahren wird kein Sexladen mehr Videokabinen haben." Zum Umsatz von Beate Uhse tragen laut van der Hooft vor allem Dessous und Sexspielzeug bei; der Verkauf laufe überwiegend über den Online-Handel. Der Umsatz über das Internet-Kaufhaus Amazon lege mit zweistelligen Zuwachsraten zu. Die zunehmende Bedeutung des Onlinehandels spiegelt sich auch in der Zahl der Beate-Uhse-Filialen wider: In den vergangenen Jahren wurde ihre Zahl auf 126 Läden halbiert. (APA, 02.11. 2012)
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Prä-Internet hatte halt als Jungspund doch noch einen gewissen Reiz. Da musste man sich für diverses Material schon noch anstrengen und über seinen Schatten springen (Hefterl kaufen; kaufen lassen; wenn die Scham zu groß war teilweise sogar mitgehen lassen!)
Die "Belohnung" für die Anstrengung war dann halt der krönende Absch(l)uss...
Sex passiert doch weitgehend im Gehirn und nicht nur durch rauf und runter. Auch wenn das Internet ziemlich vieles von damals 24/7 verfügbar gemacht hat - der Nervenkitzel ist dabei auf der Strecke geblieben.
Na bitte. wenn's Dir gefällt... mir ist's recht ;).
Aber wenn ich sowas bestellen/kaufen wollen würde, hätte ich die Gummipuppe (oder was auch immer) nicht gerne in der Bestellhistorie wenn ich beim nächsten Mal wegen einem Problem bei Amazon anrufe.
Vielleicht bin ich ja zu prüde, mag sein.
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