Salzburg will Admira aus dem Weg räumen

2. November 2012, 16:10
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"Bullen" wollen es nach der Enttäuschung bei Rapid wieder klingeln lassen - Schmidt: "Müssen Chancen besser verwerten" - Kühbauer: "Sicher nicht ohne Chance auf Punkte"

Salzburg/Maria Enzersdorf - Wenn am Samstag (18.30 Uhr) Red Bull Salzburg und Admira Wacker aufeinandertreffen, scheint eines fast garantiert: Tore. Beide Teams halten beim aktuellen Bundesligabestwert von 28 Treffern und ließen es schon beim 4:4 im ersten Saisonduell achtmal "klingeln". Während die Admira auch zuletzt beim 4:6 gegen die Wiener Austria mehrfach anschrieb, blieb Salzburg beim 0:2 in Hütteldorf trotz Dominanz ohne Tor - eine Scharte, die die Tabellenführung kostete und nun ausgewetzt werden soll.

Am Mittwoch feierte Salzburg im Cup in Kalsdorf zwar ein 3:1, hatte dabei aber lange zu kämpfen. "Natürlich war es wichtig für uns, dass wir nach dem verlorenen Spiel gegen Rapid eine Runde weiterkommen und im Pokal überwintern", meinte Trainer Roger Schmidt. "In der Meisterschaft möchten wir morgen gegen die Admira sofort wieder ein Signal senden und in die Erfolgsspur zurückkehren."

Nach wie vor muss Schmidt aber auf mehrere Spieler verzichten. Hinteregger ist gesperrt, Svento, Alan, Vorsah, Schwegler, Sekagya, Maierhofer und Leitgeb sind entweder verletzt, rekonvaleszent oder weisen noch Trainingsrückstand auf.

Erinnerungen

Das 4:4 zwischen beiden Teams am 18. August bot jedenfalls einigen Zündstoff - auf und abseits des Feldes. Die Admira lag dank Hosiner (2) und Sabitzer schon mit 3:0 in Führung, ehe Nielsen noch in der Nachspielzeit der ersten Hälfte den Anschlusstreffer schaffte und nach der Pause doppelt nachlegte.

Maierhofer gelang sogar die 4:3-Führung für die Gäste, Schicker rettete der Admira in der 80. Minute aber noch einen Punkt. Nach dem Abpfiff lieferten sich die beiden Coaches ein Wortgefecht, Kühbauer wollte dabei von Schmidt ("Ist für mich schon vergessen") als "Osterhase" bezeichnet worden sein.

Nun möchte Kühbauer Schmidt ein Ei legen, macht sich aber keine Illusionen. "Ich glaube an die Mannschaft, aber man muss realistisch sein. Salzburg ist absoluter Favorit", meinte der Burgenländer, der vor seinem 50. Spiel als Bundesliga-Coach steht (Bilanz 19-14-16). "Wir spielen beide offensiv, aber da ist ein Riesenunterschied." (APA, 2.11.2012)

FC Red Bull Salzburg - FC Admira Wacker Mödling (Samstag, 18.30 Uhr, Stadion Wals-Siezenheim, SR Sascha Amhof/SUI). Bisherige Saisonbilanz: 4:4 (a). Saisonbilanz 2011/12: 1:2 (a), 2:1 (h), 2:2 (a), 2:0 (h).

Salzburg: Walke - Klein, Schiemer, Rodnei, Ulmer - Mendes - Kampl, Leitgeb, Berisha, Mane - Soriano

Ersatz: Gustafsson - Dibon, Ilsanker, Nielsen, Teigl, Maierhofer, Edomwonyi

Es fehlen: Svento, Alan (beide verletzt), Hinteregger (gesperrt), Vorsah (Knieverletzung), Schwegler (nach Sprunggelenks-OP), Sekagya (nach Meniskus-OP), Hierländer, Leitgeb (alle Trainingsrückstand)

Admira: Tischler - Plassnegger, Pöllhuber, Windbichler, Palla - Schick, Mevoungou, Thürauer, Jezek - Sabitzer/Schwab, Ouedraogo

Ersatz: Leitner - Schrott, Seebacher, Toth, R. Schicker, Sax, Seeger Fraglich: Sabitzer (Oberschenkelmuskel)

Es fehlen: Schachner (Faserriss in der Wade), Drescher (OP nach Bruch der Augenhöhle und des Nasenbeins), B. Sulimani (Spielpraxis bei Amateuren)

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    Beim letzten Treffen verfielen die beiden Teams in einen Torrausch.

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