Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Graz - Der Grazer Maler Günter Waldorf ist tot. Wie Vertraute des Künstlers am Freitag eine Meldung des ORF Steiermark bestätigten, ist Waldorf in dieser Woche im 89. Lebensjahr in Graz verstorben.
Günter Waldorf, geboren am 2. März 1924, lernte Farblithograf und besuchte die Meisterschule für angewandte Kunst in Graz, u.a. bei Alfred Wickenburg und Fritz Silberbauer. In seinen Jugendjahren war er auch mehrfacher steirischer Boxmeister.
Abgesehen von seinem künstlerischen Werk war Waldorf vor allem für sein Engagement um bessere Bedingungen für Kunst und Kunstschaffende bekannt. Alt-Landeshauptmann Josef Krainer bezeichnete ihn einmal als "Herzmuskel der steirischen Kunstszene". 1953 gründete er die "Junge Gruppe" in Weiz, 1958 war er an der Gründung des "Forum Stadtpark" in Graz maßgeblich beteiligt. Gemeinsam mit Alfred Kolleritsch veröffentlichte er die Literaturzeitschrift "manuskripte", deren Layout und Titel er gestaltete.
Waldorf machte sich auch stark für ein Museum der modernen Kunst. Eine Idee, die dann als "Trigon-Museum" weitergetragen wurde und schließlich ins 2003 eröffnete Grazer Kunsthaus mündete, mit dessen Umsetzung sich der Künstler aber nicht zufrieden zeigte. (APA, 2.11.2012)
Mehr als 3.000 Pläne, Skizzen, Zeichnungen und Modelle zu seinen Bauprojekten in Deutschland
Karlsruhe: Juristisches "Neuland" zu Urheberrecht bei Fotos
Delogierung mal anders: Architekt Édouard François stapelte für den Bauträger Paris Habitat verschiedene Wohnhäuser zu einer urbanen Collage
Eine Ausstellung im Palazzo Strozzi beschäftigt sich umfassend mit dem Ursprung der Renaissance. "Die Ausbreitung der Schönheit" lässt sich dort konzentrierter und ruhiger nachvollziehen als im umgebenden Florenz
Die Bewegungsstudie von 1925 ist Rudolf Koppitz' wohl bekanntestes Foto. Faktisch ist sein Œuvre umfangreicher, wie eine Ausstellung in Brünn und der Kunstmarkt belegen
Die Berliner Künstler Janina Janke und Maurice de Martin beforschten die UN-Sitze in Wien, Nairobi und New York City als "unbekannte Räume"
Arbeiten des deutschen Fotografen sind im Café Amadeus zu sehen
René Block tauchte ab in die Tiefen des Depots von Sammler-Ehepaar Agnes und Karlheinz Essl und fühlte eine Ohnmacht. Aus etwas ihm vertraut Unvertrautem - der österreichischen Avantgarde der 1960er-Jahre - wurde die Schau "Eine kleine Machtmusik"
Helmut Draxler beschäftigte sich am Beispiel der Generali Foundation mit dem Prinzip Sammeln
Studienjahr 2013/2014: Internationale Jury kürte je vier Projekte aus den Bereichen Architektur und bildende Kunst sowie jeweils zwei Ersatzprojekte
Ars-Electronica-Jury hatte aus über 4.000 Einreichungen zu wählen - Preisverleihung am 6. September
Kreditvergaben an Kunststiftung zu gering besichert: Anklage gegen acht Personen
Ernst Logar hinterfragt in Graz "Orte der Unruhe", wo NS-Opfern gedacht wird
Große Bandbreite, Vielschichtigkeit und Komplexität der bildhauerischen und fotografischen Arbeit des Künstlers wird gewürdigt
Jakob Lena Knebls Mahnmal "Schwule Sau" am Morzinplatz in Wien erinnert an die im Nationalsozialismus verfolgten und ermordeten Homosexuellen, Lesben und Transgender-Personen
Aufnahme in Liste der "World's 50 Greatest Galleries"
Der öffentliche Raum und die Erinnerung sind Kernthemen in Marko Lulics künstlerischer Arbeit: In der Ausstellung "Psychogeography" folgt er sehr persönlichen Wegen durch Wien
Inhalte können geteilt und nach Hause geschickt werden
Geometrische Kompositionen, die sich nur auf den ersten Blick ähneln: Bilder von Ingo Nussbaumer und Florentina Pakosta
Eröffnung Mitte September
Künstler Martin Walde gestaltet den Kunstraum Dornbirn: Die Ausstellung "Von Moment zu Moment" lädt Betrachter zur Kommunikation ein
Vergeben werden auch je ein Atelier in Indonesien und im Prater
Sabine Marte stellt die Welt auf den Kopf: In der Galerie allerArt in Bludenz sind derzeit ihre Videoarbeiten zu sehen
Kritik am "hohen Anteil von Besuchern aus sozioökonomisch wohlhabenden Gruppen" - Künstler Petro Wodkins kettete sich an Absperrungen
Bis 20. Juli ist in der Leica Galerie Wien eine Auswahl an Porträts und Reportagefotografien der aus Graz stammenden Magnum-Fotografin zu sehen
Manuell moderiertes Forum In diesem Forum werden sämtliche Postings manuell geprüft. Wir ersuchen daher um Geduld bei der Freischaltung.
Selbst die "Kleine Zeitung" hat in ihrer Würdigung zwei Aspekte vergessen. 1. Waldorf war ein toller Porträtist. Auf einem der "m,Anuskripte"-cover ist sein Handke-Porträt zu sehen (googeln Sie einfach). Einen Skandal hat sein Porträt des Lanmdeshauptmanns Josef Krainer I. ausgelöst. Ich weiß gar nixcht, wo man das heute sehen kann. 2. Er hat das Layout der "manuskripte" von Alfred Kolleritsch konzipiert. Es blieb bis heute unverändert. Ausaserdem hat er ab 1963 das Layout des (von Rechtsradikalen) mehrmals beschlagnahmten Studentanmagazins "Impuls" entworfen - eine Kreation auf der Höher des damaligen europäischen Layxout-Niveaus.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.