"Manchmal stellt sich meine Seele tot"

Interview3. November 2012, 09:00
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Barbara Frischmuth studiert im Garten die Zusammenhänge der Welt und schreibt, um letztere deuten zu können

Frischmuth: Ich habe Ihnen Kürbissuppe gekocht, für nachher.

Standard: So lieb von Ihnen. Sie selbst ziehen kein Gemüse mehr?

Frischmuth: Wenig, mir rennt sonst der Garten davon. All diese Bäume, Pflanzen und Büsche, die sind so klein und handlich, wenn man sie bekommt oder gar selbst zieht - und dann werden sie so groß und schwer, säen sich selbst aus. Das ist nicht mehr zu schaffen.

Standard: Wächst alles schneller als Kinder.

Frischmuth: Die meisten Pflanzen, bis auf gewisse Primadonnen. Die tun sich furchtbar schwer, sich ans Klima zu gewöhnen.

Standard: Kein Wunder, hier im Salzkammergut.

Frischmuth: Reizklima: Ist gut fürs Herz.

Standard: Hier wird man alt?

Frischmuth: Ja, wenn ich mir in der Alpenpost die Sterbeliste der Einheimischen anschaue schon. Die, die sich nicht umbringen, werden alt. Die Selbstmordrate ist hier, wie überall in paradiesischen Gegenden, relativ hoch.

Standard: So viel Schönheit ist schwer zu ertragen?

Frischmuth: Bei den Problemen der Menschen miteinander nützt die schöne Gegend auch nichts.

Standard: Ich will übers Schreiben reden, und was es mit Ihrer Liebe zum Garten zu tun hat. Sie haben schon als Kind geschrieben, am liebsten über Wasserleichen?

Frischmuth: Ja, es wurden ja immer wieder welche angeschwemmt.

Standard: Sie wurden in ein Dichterhaus geboren: Dichter und Grillparzer-Freund Freiherr von Zedlitz hat das Seehaus, auf dessen Areal das von Ihrer Mutter geführte Parkhotel stand, erbaut. Seine Freunde, die auch bei ihm in Altaussee waren, das Dichterpaar Binzer, war mit Adalbert Stifter befreundet...

Frischmuth: ... und Emilie Binzer war die Ghostwriterin von Kaiser Maximilian von Mexiko.

Standard: Und Ihre Tante war Schriftstellerin.

Frischmuth: Aber unverschämt, wie man in der Jugend ist, dachte ich: "Ich kann das viel besser."

Wobei: Das Haus meiner Kindheit steht seit langem nicht mehr. Das hat Ende der 50er ein irischer Peer meiner Mutter kurz vor dem Konkurs abgekauft: Major Alexander, er war mit einer Baronin Graevenitz verheiratet, die sich später umgebracht hat und deren Mutter auch hier lebte. Königin Beatrix von Holland, die wiederum verwandt mit ihnen war, hat übrigens ihren Honey Moon heimlich in diesem Haus verbracht. Erst vor kurzem wurde alles abgeholzt: die Bäume meiner Kindheit. Jetzt hat Hannes Androsch das Areal gekauft, auf dem das Parkhotel einst stand.

Standard: Ihre Mutter führte das Hotel, nachdem Ihr Vater, der Hoteliersohn, 1943 in Russland gefallen war. Stimmt es, dass sie das erste Mal mit 88 auf einer Ihrer Lesungen war?

Frischmuth: Ja, in Saalfelden. Da hat sie bemängelt, dass es keinen Barpianisten gibt. Sie war eine großartige Schauspielerin, konnte richtiges Theater um sich machen. Sie konnte wunderbar witzig sein und herrlich Geschichten erzählen.

Standard: In Ihrem neuesten Roman "Woher wir kommen" geht es um das Leben dreier Frauen und auch ums Abschiednehmen. Wie wichtig ist Abschied für Sie? Ich finde, Abschied nehmen zu können, ist extrem wichtig fürs Leben.

Frischmuth: Abschied ist eine Fiktion.

Standard: Warum das?

Frischmuth: Was ist Abschied? Im Leben sieht man sich danach nicht mehr, aber wirklicher Abschied findet nur statt, wenn man stirbt. Ich glaube eher, es geht um Trennung. Die Türken haben ein eigenes Wort dafür: "gurbet"; das drückt auch die damit verbundene Sehnsucht aus.

Standard: Schade, dass wir dieses Wort nicht haben.

Frischmuth: Warum? Diese Unterschiede machen es lustig, eine fremde Sprache zu lernen; im Deutschen müssen wir das Gefühl oder den Zustand eben umschreiben. Es lässt sich alles übersetzen, aber es ist Zeichen einer Kultur, wenn es für eine Situation, einen Zustand, eine Sache ein Wort gibt, das in einer anderen Kultur erst umschrieben werden muss. Sich an diese Ränder zu tasten, ist ein spannendes Unterfangen. Auch das Erforschen von Überschneidungen, welche Begriffe in einem Wort fassbar sind, eröffnet neue Perspektiven.

Nehmen Sie das türkische Wort "kurt": Das heißt Wurm ebenso wie Wolf. Ich habe sehr, sehr viel über Sprache und Philosophie gelernt, indem ich Ungarisch und Türkisch studiert habe. Da tun sich so viele Aporien (Ratlosigkeiten; Anm.) auf: Warum versteht man einander nicht, warum empfindet man sich als fremd, warum haben andere Kulturen andere Erfahrungen und Erfindungen? In der Sprache wird man fündig.

Standard: An Ihrem jüngsten Buch "Woher wir kommen" haben Sie drei Jahre geschrieben?

Frischmuth: Die verschiedenen Geschichten hatte ich vorher im Kopf, aber ich musste erst herausfinden, wie sie zusammengehören, was die Protagonisten miteinander tun. Ich bin besessen von der Idee, dass alles zusammenhängt auf dieser Welt: die Menschen, die Pflanzen, die Tiere. Diese Einstellung grundiert alles. Ich will immer dieses Netz aus Zusammenhängen sehen, will sehen, woher wir kommen.

Standard: Deshalb lieben Sie die Gartenarbeit so, weil Sie da die Zusammenhänge studieren können?

Frischmuth: Ja, im Garten habe ich gelernt, dass die meisten unserer Verhaltensweisen schon sehr früh erfunden wurden. Es gibt so vieles, was schon vor uns Menschen da war, auch bei den Kulturen. Ich versuche anders zu denken, mich interessiert wirklich die andere Seite, die Grundierung. Ich gehe ungern von einer Sache, einer Behauptung aus. Mich stört dieser, in Europa täglich zu erlebende, Streit um die Behauptungskultur. "Das ist so", "Das ist schuld": Diese Behauptungen machen mich wahnsinnig. Es ist immer ein Bündel von Umständen, das etwas bewirkt. Diese Einstellung hat nichts mit Beliebigkeit zu tun, sondern mit Genauigkeit.

Standard: Macht aber alles viel komplizierter.

Frischmuth: Genau. Natürlich, wenn jemand jemanden umgebracht hat, ist er der Mörder: monokausal. Aber: Warum wurde er dazu, warum hat ihn niemand gehindert? Dafür gibt es mehrere Gründe. Das mit dem Töten ist ein markantes Beispiel - aber Töten ist, was die Menschen immer noch am liebsten tun. Es ist ein viel zu wenig beachtetes Faktum: Der Mensch ist ein Wesen, das tötet. Immer wieder schlagen sich Menschen gegenseitig die Köpfe ein, ob aus religiösen, historischen, oder, am öftesten, aus wirtschaftlichen Gründen. Unsere vordringlichste Aufgabe wäre, dieses Töten zu verhindern. Doch schauen wir uns um, verlieren wir die Welt nicht aus den Augen: Das Töten geht weiter, in einem erschreckenden Ausmaß.

Standard: Warum ändern wir das nicht?

Frischmuth: Die Welt ist allen Wesen so entgegen getreten. Der Mensch kämpft ununterbrochen gegen die Natur, doch was seine Natur des Tötens von Menschen betrifft, ist sehr wenig geschehen. Wir legen auch viel zu wenig Wert auf symbiotische Vorgänge. Tiere und Pflanzen haben miteinander Dinge entwickelt, die wir Menschen noch nicht so hinbekommen.

Standard: Das studieren Sie im Garten. Was beeindruckt Sie da am meisten?

Frischmuth: Wie die Zusammenarbeit zwischen Tieren und Pflanzen funktioniert, wie Pflanzen zusammenleben. Die, die einander nicht mögen, neigen sich weg von einander, wegen gewisser Wurzelausscheidungen. Bedrohte Bäume entwickeln eigene Gifte.

Standard: Und Sie haben eine anarchistische Königskerze da draußen, die wächst, wo sie will?

Frischmuth: Überall, das liebe ich. Die Selbstaussäer sind die besten, weil die sich dorthin setzen, wo es ihnen gut geht. Die anderen bleiben Krevegerl, die jätet man.

Standard: Und warum mögen Sie Bufo Bufo, die Erdkröte, so sehr?

Frischmuth: Naja, eine Katze zum Kuscheln ist mir schon lieber. Die Erdkröten haben hier am Biotop ihre Vermehrungsstation, bis zu 20 Brutpaare habe ich jedes Jahr.

Standard: Die Erdkröte ist "Lurch des Jahres 2012". Die Deutsche Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde hat sie gekürt.

Frischmuth: Wusste ich gar nicht. Jedenfalls sind die Erdkröten sehr nützlich, sehr diskret und haben wunderschöne Augen.

Standard: Diskret?

Frischmuth: Sie machen im Gegensatz zu Fröschen nicht einmal beim Liebemachen Lärm. Jedenfalls ist das Prinzip der Anziehung und Abstoßung ein urkosmisches, beginnend bei Atom und Molekül. Ich würde unter Zivilisation verstehen, dass man diese Gegebenheit lenkt. Fertigkeiten wie Höflichkeit, die Wissenschaft, die Philosophie:All das macht den Beitrag des Menschen zu diesem Prinzip aus.

Standard: Es gibt aber auch Ausnahmen davon?

Frischmuth: Ja. Doch die Menschen nutzen sie nicht, das ist so schade. Die Offenheit von Systemen zu erforschen, wäre interessant.

Standard: Warum geschieht's nicht?

Frischmuth: Weil die Welt trotz aller Globalisierung doch sehr vereinfacht wird. Der Mensch will glasklare Erklärungen, die Wahrheit.

Standard: Was ist die Wahrheit?

Frischmuth: Was Wahrheit ist? Ich weiß es nicht. Ich spreche lieber von Wahrhaftigkeit.

Standard: Was ist Wahrhaftigkeit?

Frischmuth: Wenn wer fest daran glaubt, dass er die Wahrheit sagt.

Standard: Das kann aber sehr gefährlich sein.

Frischmuth: Natürlich. Und es gab schon vor Pirandello Autoren, die sich damit beschäftigt haben, dass jeder ein- und denselben Vorgang aus einer anderen Perspektive sehen kann.

Standard: Da muss man nur Paare fragen.

Frischmuth: (lacht) Noch besser Kinder. Bei ihnen kommt noch ein magischer Aspekt dazu. Ich kann mich gut daran erinnern, wie das war. Ich habe viel länger an den Wassermann geglaubt als ans Christkind.

Standard: War er gut oder böse?

Frischmuth: Eher ein Guter. Ich habe als Kind einmal seine Spuren gesehen und in einer Vollmondnacht mit der Gans, mit der ich befreundet war, am Ufer auf ihn gewartet. Die Gans ist mir eingeschlafen im Schilf, der Wassermann ist leider nicht aufgetaucht.

Standard: Sie waren früh selbstständig unterwegs, Ihre Mutter war sehr beschäftigt. Sie waren die erste schreibende Frau im Grazer Forum Stadtpark, studierten mit 19 in Ostanatolien. Nennen Sie sich deshalb "natural born Feministin"?

Frischmuth: Ja. Ich war sehr früh sehr frei. Meine Mutter sagte immer: Ich ermögliche dir das, was du machen möchtest, aber behellige mich nicht. Sie überließ die Entscheidungen mir, ich musste immer selber wählen, und ich konnte dadurch immer nur mich selbst bezichtigen. Das erzieht einen zum gewaltigen Nachdenken, was man im Leben machen möchte. Meine Mutter hat mir auf diese Weise einige Umwege erspart.

Standard: Das hat Sie auch davor bewahrt, in der Klosterschule gebrochen zu werden? Sie haben dort vier Jahre verbracht, Ihr erstes Buch aus dem Jahr 1968 handelt davon.

Frischmuth: Ja, weil ich damals mit zehn schon zu selbstständig war. Ich war wie ein Straßenkind, schon sehr geschickt im Abhängen von Leuten, die auf mich aufpassen wollten; darum ist mir die Klosternschule nie so nahe gegangen. Und: Ich wollte ja lernen, wollte aus dieser Gastronomie daheim herauskommen, die ich furchtbar gehasst habe.

Standard: Warum haben Sie dann gerade Orientalistik studiert?

Frischmuth: Andere Kulturen haben mich interessiert. Ich wollte immer schon wissen, wie andere Leute das machen, mit dem Leben und mit allem.

Standard: Und wie machen sie's?

Frischmuth: Letztlich auch nicht viel anders. (lacht) Nur sind die alten patristischen Kanons in vielen Kulturen noch mehr intakt als bei uns.

Standard: Macht es das einfacher oder schwieriger?

Frischmuth: Das kommt auf die Erwartungen an, die man hat. Für viele Frauen ist das Leben in diesen männlich dominierten Strukturen relativ einfach; Freiheit und Emanzipation muss man sich erarbeiten. Wie viele Frauen tappen heute noch in diese Heimchen-am-Herd-Falle: Der große Hormonwirbel bringt sie dazu, alles zu akzeptieren und sich in die alten Rollen zu stürzen.

Standard: Das Thema Feminismus ist bei uns ziemlich durch, oder?

Frischmuth:Ja, leider. Das hat auch dazu geführt, dass bei uns der Status der Frau so schlecht ist, vor allem jener der "reproduzierenden" Frau. Gegen diese alte Soße"„Nur die Mutter, die daheim beim Kind bleibt, ist eine gute Mutter" ist bei uns noch viel zu wenig passiert. Eben, weil wir so tun als wäre der Feminismus vorbei, hat sich nichts Wesentliches geändert. Da läuft eine Menge schief.

Standard: Trotz Ihrer Emanzipation hat Sie Turrini 1982 gefragt, ob Sie noch dicht sind, weil Sie mit "Sophie Silber" eine Feengeschichte schrieben.

Frischmuth: Er fragte: "Bist du deppert?"

Standard: Mit dieser Erzählung waren Sie für die Avantgarde eine Zeitlang gestorben?

Frischmuth: Für die Avantgarde bin ich mehrmals gestorben. Weil ich immer in verschiedenen Genres gearbeitet habe, auch Kinderbücher geschrieben habe. Meine Gartenbücher, die sich am besten verkaufen, haben mir ganz besonders geschadet.

Standard: Kränkt Sie das?

Frischmuth: Es kränkt mich nicht, weil es meine Seele nicht berührt. Es giftet mich. Ich ärgere mich, dass alles nach Klischee läuft, und ich in einer Schublade lande.

Standard: Ich freue mich, dass Sie die Seele erwähnen. Neurobiologe Eric Kandel, den ich unlängst interviewt habe, sagt, die gebe es nicht.

Frischmuth: Ach, das sind müßige Diskussionen. So lange man die Seele nicht dingfest gemacht hat, kann man sagen: Es gibt sie nicht. Das ist wie mit Gott: eine Glaubenssache. Ich glaube manchmal an die Seele, manchmal nicht.

Standard: Wann nicht?

Frischmuth: Gute Frage. Manchmal stellt sich meine Seele tot, meldet sich einfach nicht. Etwa wenn ich mich über unbedachte Blödheiten ärgere. Gekränkt ist meine Seele, wenn ich das Gefühl habe, jemand tut mir unrecht, obwohl er nachgedacht hat.

Standard: Einer Ihrer Rezensenten schrieb: "Frischmuth hält das Glück für möglich." Halten Sie das Glück für möglich?

Frischmuth: Ja, das Glück gehört doch zum Menschen, es ist nur die Frage, wie lange es dauert. Glücksempfindungen kennt jeder. Nur suchen wir das dauerhafte Glück, und darauf ist der Mensch nicht zugeschnitten. Vielleicht sollte man ein Wort entwickeln, das nicht diese dem Glück zugeschriebene Dauer beinhaltet. Glück ist ein Gefühl, das sehr schnell wieder als Unglück dastehen kann.

Standard: Sie sagen, Sie schreiben, um sich selbst die Welt zu übersetzen. Also, um zu verstehen?

Frischmuth: Ich schreibe, um mir die Welt glaubhaft zu machen. Eine realistische, magische oder wissenschaftliche Deutung zu finden, mit der ich leben kann.

Standard: Sie haben an die 50 Bücher geschrieben...

Frischmuth: ...weil für mich das Schreiben eine Lebensform ist. Ich brauche das Schriftliche, ob beim Sprachenlernen oder beim Kochen. Das ist wie beim Pfarrer, der immer noch in die Liturgie schaut, obwohl er die Messe längst auswendig kann. Schreiben und das Schriftliche sind mir eine Verhaltensweise.

Standard: Sie halten es zudem mit den Gnostikern: "Man muss das hervorbringen, was in einem ist, sonst bringt einen das um, was man nicht hervorbringt." Kann man also sagen: Sie schreiben oder sterben?

Frischmuth: Jetzt nicht mehr. Weil jetzt habe ich mir schon viel rausgeschrieben, und sterben muss ich sowieso. (lacht)

Standard: Worum geht's im Leben?

Frischmuth: Ums Leben. Darum, die Fähigkeiten, die man als Mensch hat, auszubauen und zu nützen. Mit seinen Fähigkeiten etwas wahrzunehmen, zu erkunden, was einen umgibt, und vielleicht auch zu erkennen. (Renate Graber, DER STANDARD; 3./4.11.2012)

Barbara Frischmuth (71) wuchs in Altaussee auf, wo ihre Mutter das Parkhotel betrieb. Sie schrieb schon als Kind, verbrachte vier Jahre in der Klosterschule, studierte Ungarisch und Türkisch, ging mit 19 für ihr Orientalistik-Studium nach Anatolien. Sie war 1962 als einzige Frau bei der Gründung des Grazer "Forum Stadtpark" dabei, Mitglied der Grazer Autorenversammlung. 1968 debütierte sie ("Die Klosterschule"), es folgten 50 Werke. Die Mutter eines Sohnes lebt wieder in Aussee und ist mit Herz und Seele Gärtnerin.

  • Barbara Frischmuth: "Ich schreibe, um mir die Welt glaubhaft zu machen."
    foto: standard/hendrich

    Barbara Frischmuth: "Ich schreibe, um mir die Welt glaubhaft zu machen."

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