Ried als gern gesehener Gast für Violett

2. November 2012, 14:27
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Drei Punkte sind heute fix eingeplant - Spitzenreiter mit günstiger Auslosung - Stöger: "Als Tabellenführer nach Salzburg fahren"

Wien - Die Wiener Austria will in der Fußball-Bundesliga die Frequenz hoch halten. Auf den Spitzenreiter warten in den kommenden vier Runden Spiele gegen vermeintliche Außenseiter, wobei die Violetten dreimal davon zu Hause antreten. Den Anfang macht am Sonntag (16.00 Uhr/live ORF eins) die SV Ried, die in der Generali Arena zumeist ein gern gesehener Gast war.

Zwei Zähler liegt die Austria aktuell vor Titelfavorit Salzburg, nach der Partie gegen die Innviertler warten auf die Favoritner Spiele bei Schlusslicht Wacker Innsbruck sowie Wiener Neustadt und Mattersburg (jeweils heim). "Wir wissen, dass wir vom Papier her eine machbare Auslosung haben. Wenn wir so punkten, wie wir hoffen, dann gehe ich davon aus, dass wir als Tabellenführer nach Salzburg fahren", sagte Austria-Trainer Peter Stöger mit Blick auf den Schlager der 18. Runde.

Bis dahin gilt es für die Austria aber, ihrer Favoritenrolle gerecht zu werden. Ried kommt als Tabellenfünfter nach Wien und hat am Verteilerkreis eine schlechte Bilanz von nur zwei Siegen und fünf Remis bei 30 Liga-Antritten zu Buche stehen. Auswärts präsentierte sich die Spielvereinigung in dieser Saison aber von ihrer besseren Seite und gewann immerhin drei von sechs Spielen.

Tore statt nur Torchancen

"Die Austria ist jetzt sehr gut in Form, sie spielen eine super Saison. Wenn man Rapid schlägt und in der Südstadt 6:4 gewinnt, dann ist das schon etwas Besonderes. Aber die vier Gegentore zeigen auch, dass sie nicht unverwundbar sind", meinte Rieds Trainer Heinz Fuchsbichler vor der zweiten Reise in die Bundeshauptstadt binnen weniger Tage. Beim 1:0 gegen Stadtligist Wiener Viktoria im Cup bekleckerte sich Ried nicht mit Ruhm, schaffte aber wie die Austria (4:0 in Villach) den Sprung ins Viertelfinale.

Dass die Austria vor heimischer Kulisse das Heft in die Hand nehmen wird, ist unbestritten. Nach dem spektakulären 6:4 bei der Admira soll es endlich auch in der Generali Arena mit Toren klappen. Als nur fünftbeste Heimmannschaft hat die Austria in sechs Spielen nur sechs Tore erzielt.

Sein Visier gut eingestellt haben soll wieder der elffache Saisontorschütze Philipp Hosiner, verzichten muss die Austria auf den gesperrten Tomas Simkovic. Fraglich sind Kaja Rogulj (Zehenprellung) sowie Alexander Gorgon (Bänderblessur im Knöchel). Dem Lauf der Wiener soll dies aber nicht schaden. Dem Mini-Tief nach der Heimpleite gegen Salzburg ist wieder ein Hoch gefolgt. (APA/red, 2.11.2012) 

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    Geht es nach der Austria, ist Ried nur ein kleiner Stein am Weg.

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