50 Bergetappen

4. November 2012, 18:29
  • 50 Mal schöner quälen: In diesem Fall auf der Großglockner Hochalpenstraße.
    foto: reuters/ebenbichler

    50 Mal schöner quälen: In diesem Fall auf der Großglockner Hochalpenstraße.

  • In "Bergetappen" stellen die Briten Daniel Friebe und Pete Goding 50 Strecken zwischen 78 und 3384 Höhenmetern vor.
    foto: delius klasing

    In "Bergetappen" stellen die Briten Daniel Friebe und Pete Goding 50 Strecken zwischen 78 und 3384 Höhenmetern vor.

Atemberaubende Fotos, Radsportgeschichte und konkrete Streckeninfos

"Österreich ist nicht gerade für klassische Radrennen bekannt. Die Großglockner-Hochalpenstraße gehört dennoch unbestritten in die Riege der schönsten Fahrradstraßen", schreiben der britische Radsport-Journalist Daniel Friebe und der Fotograf Pete Goding in ihrem Bildband "Bergetappen". Neben Österreichs höchstem Berg hat es nur das Kitzbüheler Horn in die Auswahl der 50 "berühmtesten" Pässe und Anstiege geschafft.

Vom nur 78 Meter kleinen, aber geschichtsträchtigen Koppenberg in Flandern bis zum 3.384 Meter hohen Pico del Veleta in der spanischen Sierra Nevada sind 50 Bergetappen in sieben Ländern vertreten. Die meisten vorgestellten Strecken sind freilich in Italien und Frankreich zu finden, wo die "Liebesaffäre zwischen den Bergen und dem Radsport" Anfang des 20. Jahrhunderts auch ihren Anfang nahm.

Mehr als 250 Landschaftsfotos bebildern das Buch, das Eckdaten und heitere Anekdoten der Radsportgeschichte mit konkreten Infos zu 50 verschiedenen Strecken kombiniert. Übersichtliche Infoboxen geben Auskunft über Höhe, Länge, Höhendifferenz, Steigung, Öffnungszeit, Raststätten und Alternativstrecken. Weil das Buch Routen in allen Schwierigkeitsgraden präsentiert, kommen sowohl Anfänger als auch Profis auf ihre Kosten. (Florian Bayer, derStandard.at, 4.11.2012)

Daniel Friebe/Pete Goding
Bergetappen: 50 klassische Anstiege aus Tour de France, Giro d'Italia und Vuelta a Espana

Delius Klasing
224 Seiten, 29,90 Euro

Kommentar posten
13 Postings
Ja, der Glockner wär schon was...

...aber der Gestank von Auspuffgasen und Bremsbelägen und der Lärm der Autos sind schon ein großer Wermutstropfen.

Noch ein Tipp: Befahre die Strasse ab der November-Sperre an einem fönigen Tag, die Stimmung ist ein Traum, Verkehr Null.

Hm, da muss aber alles passen. Im Moment ist die Straße voller Schnee (siehe Webcams; Wintersperre war am 29.10). Wenn ich mir die Bilder ansehe, glaube ich nicht, dass die Straße dieses Jahr noch befahrbar sein wird. Der Schnee wird selbst bei einer kurzen Wärme Perioden nicht weggetaut. Hinzu kommt u.U. eine gewisse Lawinengefahr.

keine sorge, dort gibts genug lärm und gestank um einen stadtradler wie mich zu befriedigen, aber eigentlich fährt man dort wegen weit rauf und runter hin. ;)

Am 9.Juni 2013 ist die Straße für den motorisierten Verkehr gesperrt:

http://www.glocknerkoenig.com/de/rennin... nig-light/

Der Light zahlt sich aber nicht aus, die paar flachen Kilometer am Anfang zum Einrollen sind eh angenehm.

Sie haben vollkommen Recht: Einrollen ist wichtig!
Bei meinem persönlichen Glocknerausflug gabs zuvor ausreichend Aufwärmkilometer: http://touren.kitzbuehel.com/de/tour/i... /310_racer

:-)

Blöde Angeberei von mir.

stehst halt a bisserl früher auf...

da stinken Dich keine busse an... da is zweiradzeit...

z.B.: 9.9.2012

um 6:30 von Bruck los und um 9:40 am Hochtor, a paar Motorradler, a paar Autos, einige Radler und des Wetter a Wahnsinn.....
Kann ich wirklich empfehlen. und die An- und Rückreise mit Zug und Rad.

33 km, 1750 meter bergauf in 3 std - respekt!

oder beim Glocknerkönig mitfahren.

Wär einen Versuch wert...

...aber ich hab so viele schöne Touren direkt vor der Haustüre... nur halt nicht so klingende Namen.

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.