"Art, Science and Society": Internationale Kunstuni-Konferenz in Wien

2. November 2012, 13:34
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8. bis 10.11. im Museumsquartier - Mit Yoko Ono und Matthias Horx

Wien - Was die Kunst weiß, wonach sie sucht und was sie für die Gesellschaft leistet, das fragt in der kommenden Woche eine prominent besetzte Konferenz im Wiener Museumsquartier. Von 8. bis 10. November findet erstmals in Wien die 12. biennal veranstaltete "Art, Science and Society"-Tagung des internationalen Netzwerks der Kunstuniversitäten, ELIA, statt. Mit etwa 500 Teilnehmern zählt sie zu den wichtigsten Konferenzen zur universitären Ausbildung im Kunstbereich.

Nach einer Eröffnungsrunde durch Angewandten-Rektor Gerald Bast, Wissenschaftsminister Karlheinz Töchterle (ÖVP) und Wiens Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny (SPÖ) werden drei Hauptthemen behandelt: "Art Knows", der Beitrag der Kunst zum Wissen, als ebenbürtige Partnerin von Wissenschaft und Philosophie, "Art Questions", über die fragende, forscherische und analytische Qualität der Kunst und "Art Matters" als Übertitel für die Rolle der Kunst für wirtschaftliche und soziale Veränderung.

Internationale Gäste

Bevor zu diesen Themen in "Table Talks" bei Kaffee und Saft diskutiert wird, gibt es Keynotes etwa von der New Yorker Architektin und Stadtdesignerin Maria Aiolova, von MIT-Professorin Ute Meta Bauer, vom deutschen Futuristen Matthias Horx sowie von zahlreichen Künstlern und Kunstexperten, darunter Peter Weibel, Hito Steyerl, und als Ehrenrednerin, Yoko Ono.

Überlegungen, wie eine universitäre Kunstausbildung der Gegenwart und der Zukunft aussehen könnte, dazu sollen unter anderem "15 Statements" anregen, die bei der Konferenz veröffentlicht werden. Im offen konzipierten "Open Space Program" gibt es "Sessions" zu einzelnen Disziplinen wie audiovisueller Kommunikation, Restaurierung oder Tanz. Rund um die Gespräche finden Performances, eine Ausstellung und eine Party im MUMOK. (APA, 2.11.2012)

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