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vergrößern 640x360"Halo 4" erscheint am 6. November für Xbox 360.
Geschichte
Wer vorab in die Geschichte der Saga eintauchen oder auf den neuesten Stand kommen möchte, findet alle Informationen im praktischen Online-Dienst "Halo Waypoint" gebündelt.
Sprachausgabe
Wer sich die Kampagne nicht entgehen lassen möchte, sollte "Halo 4" unbedingt in der englischen Sprachausgabe spielen. Die englischen Synchronsprecher sorgen für deutlich mehr Stimmung.
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vergrößern 640x360Der Abspann der "Halo 4"-Kampagne endet mit einer Danksagung der Entwickler an die Spieler, die der Serie auch nach dem Abgang der Erfinder treu geblieben sind. Die Nervosität der Entwickler von 343 Industries ist spürbar. Man hat sich bemüht, Bungies großes Erbe nur ja nicht zu zerstören. Nicht zuletzt ist es zu einem großen Teil Bungies Werk zu verdanken, dass Egoshooter den Sprung vom PC auf die Konsole geschafft haben. Aber allein der Druck, Microsofts kommerziell erfolgreichstes Videospielfranchise übertragen bekommen zu haben, dürfte im Normalfall ausreichen, um Behutsamkeit an den Tag zu legen.
Es ist wohl dieser Behutsamkeit zuzuschreiben, dass der als Startschuss einer neuen Trilogie angelegte vierte Hauptteil sich weniger wie ein Neuanfang, als wie eine weitere Fortsetzung anfühlt. Die grafische Neuausrichtung und der technische Fortschritt mögen für einen Augenblick darüber hinwegtäuschen, doch vom frischen Wind, den so ein Neustart mit sich bringen könnte, ist im Guten wie im Schlechten recht wenig zu merken.
Story
Fünf Jahre sind vergangen, seit die Geschichte rund um Superheld Master Chief mit dem Finale von "Halo 3" 2007 ihr vorläufiges Ende fand. Nach dem Big Bang in den Tiefen des Weltalls treibend, holt ihn seine virtuelle KI-Begleiterin Cortana aus dem kryonischen Tiefschlaf zurück, als ihr Raumschiff auf den mysteriösen Planeten Requiem der vorzeitlichen Spezies Forerunner stößt. Zusammen mit Cortana macht sich der ausgeschlafene Soldat auf den Weg, die Oberfläche zu erkunden und stößt geradewegs auf den Erzfeind des menschlichen UNSC-Verbandes, die Covenant. Nach einigen Gefechten mit den Weltraumbanditen, stellt sich schon bald heraus, dass etwas Ärgeres im Busch ist, dem selbst die grimmigen Aliens nicht gewachsen sind. Als dann das UNSC-Mutterschiff Infinity trotz aller Warnungen in die Atmosphäre eintritt und auf dem Planeten strandet, offenbart sich die eigentliche Bedrohung: Die Prometheans. Unter ihrem Herrscher Didact haben sie sich die mächtigen Technologien der Forerunner zu Nutze gemacht, um die Galaxie zu unterjochen.
Eingeschüchterter Supersoldat
Gefesselt von den augenöffnenden Offenbarungen wird man von den überall sichtbaren Fortschritten der grafischen Generalüberholung betört. Requiems Fauna stellt den funkelnden Kontrast zu den düster gezeichneten alten und neuen Feinden dar. Die Kulissen der fremden Welt beeindrucken vor dem Hintergrund gewaltiger Himmelkonstellationen durch massive Gesteinsformationen jeglichen Couleurs genauso wie die gigantischen Schlachtschiffe und futuristischen Maschinen. Die Orange glühenden, Kriechtiere und Ritter der Prometheans schüchtern ebenso durch ihre bestialische Erscheinung wie durch ihre futuristische Bewaffnung ein, die sich beim Nachladen wie von Zauberhand allein zusammensetzt und mächtige Plasma-Geschoße spuckt. Zumindest optisch stellen sie einen wesentlich furchteinflößenderen Feind als die Covenant dar, die nach wie vor zumeist ihre zwergenartigen, quiekenden Grunts an die Front schicken. Es bleibt bei der optischen Unterscheidung: Denn von welcher Seite die Feinde auch schießen, zwischen den gegnerischen Linien gelandet, wird man abermals selbst zum übermächtigen Supersoldat. Die eindrucksvolle Szenerie auf das Spielkonzept heruntergebrochen, findet man sich im "guten, alten" "Halo" wieder. Der Kampf durch Requiems Vegetation, felsige Wüste und die weitläufigen Raumschiffe folgt einem strickten Schema, das so alt ist, wie die Saga selbst.
Alte Stärken alter Strategien
Nach den ersten Einsätzen, ändert sich der Level-Aufbau in "Halo 4" über das acht- bis zehnstündige Abenteuer hinweg kaum noch. Jede Mission hat streng linear verfolgbare Ziele, was in 90 Prozent der Fälle darauf hinausläuft, dass man einfach alle Feinde auslöschen muss. Gestreckt wird diese Aufgabe entweder durch die gut beschilderte Suche nach Schaltern oder etappenweise stärker werdende Gegnerwellen. Für Abwechslung sorgen Ausflüge in einem raketenwerfenden Mech oder kleineren Jägern, Panzern und Jeeps.
Die Entwickler von 343 Industries versuchen erst gar nicht, irgendetwas zu inszenieren und die Erzählung mit dem eigentlichen Spiel zu verknüpfen. Die Handlung wird meist in abgekapselten, aufpolierten Zwischensequenzen vorangetrieben. Lediglich die immer seniler werdende Cortana funkt ab und zu dazwischen und bringt ein wenig Dramatik in den Spielablauf. Bei der Reise von einem Kampfschauplatz zum nächsten stößt man immer wieder auf die gleich angelegten, mit Feinden gefüllten Arenen - einmal an Deck eines Sternenkreuzers, ein anderes Mal eben in den Tälern des fremden Planets. Die Designer verlassen sich zur Gänze auf das intelligente Verhalten der gegnerischen Horden und den Reiz unvorhersehbarer Gefechte. Wenngleich man geneigt ist, den Schöpfern in Bungie-Manier in den ersten Auseinandersetzungen Recht zu geben, entfaltet sich das Konzept zunehmend als durchschaubarer Bühnentrick.
One-Trick-Pony
So oft "Halo"s künstliche Intelligenz in der Vergangenheit gelobt wurde, ist auch im vierten Hauptakt das Gegnerverhalten teils sehr clever. Anstatt blind vor die Flinte zu laufen, verstecken sie sich hinter Schilden, spähen hinter Deckungen hervor oder klettern flink Mauern entlang. Man kann sich schon verrückt machen lassen, zumindest so lange, bis man die Schwächen der programmierten Verhaltensmuster durchschaut hat. Wenn man Gruppierungen aus der Ferne angreift, wird die relativ passive Herangehensweise der Gegner zu einer tödlichen Schwäche. Im Nahkampf mögen flotte Schrittfolgen, der Einsatz von Schilden und fliegende Schwärme überfordern, hinter den Visieren der zahlreich im Spiel verstreuten Scharfschützengewehre, sind die meisten Finten nutzlos. Vor allem deshalb, weil Covenants wie Prometheans oftmals strikt auf ihrer Position bleiben, ohne Schüssen nachzugehen. Zieht man sich zurück, lassen sie von einem ab und gehen zurück, um ihre Stellung zu verteidigen.
Im Nahkampf wird es stressiger, doch glücklicher Weise helfen praktische Gadgets wie selbstschießende Drohnen und eine unsichtbar machende Tarnkappe - "Crysis" lässt grüßen. Aber auch hier verlieren die Gegner an Stärke, wenn man sich ihre Bewegungsmuster einmal eingeprägt hat. Da kommt es einem entgegen, dass die neuen Waffen wenig Anpassungsfähigkeit erfordern. Für jede menschliche Kanone gibt es ein spielerisch sehr ähnliches Gegenstück der Covenants und Prometheans. Ein Balanceakt, der nur in Mehrspielerpartien Sinn ergibt. Hinter dem Zielfernrohr mutiert die Kampagne auf diese Weise leider oftmals zur besseren Schießbude. Nicht zuletzt auch deshalb, weil die größte Bedrohung, die Prometheans, noch dazu seltener in Erscheinung tritt, als die unzähligen, wuseligen Grunts der Covenant. Man muss sich schon fragen, ob es thematisch wie spielerisch nicht sinnvoller gewesen wäre, die wehrlosen Schlümpfe in Pension zu schicken. Quiekende, lustig herumzappelnde Gnome passen so gar nicht mehr zum düster gewordenen Setting.
Menschenleer
Es klingt nach viel Kritik dafür, dass "Halo 4" unter dem Strich wie nur noch wenige Shooter mehr Freiheit bietet, als andere Genreplatzhirschen wie "Call of Duty". Und tatsächlich unterhalten die Auseinandersetzungen mit den Aliens über weite Strecken sehr gut. Doch was es "Call of Duty" an Freiheit fehlt, fehlt es "Halo 4" an Inszenierung und Vorstellungskraft. Die Designer schaffen es, einen ganzen Planeten zum Krisenherd werden zu lassen, ohne der Angelegenheit auch nur einen Funken Leben einzuhauchen. Der Angriff auf die Infinity ist einer von ganz wenigen Momenten, in denen man in Kontakt mit Personen tritt, die keine Uniform anhaben. Im gesamten Urwald Requiems trifft man nicht einen Vogel oder Käfer, der Feind tritt so und so nur als gesichtslose Kreaturen auf. Und selbst die fordernden Schusswechsel wirken clean wie ein Laborversuch. Durch Geschoße zersplitternde Mauern, Krater nach Granatexplosionen, einstürzende Plattformen - all dies sucht man vergeblich. Hier wurde eine große Chance verspielt, die Kampagne nicht nur zu einem guten Schießspiel, sondern auch zu einem mitreißenden Sci-Fi-Erlebnis zu machen.
Dabei gäbe es selbst in den Zwischensequenzen genügend Raum, dem Krieg der Welten Tiefgang und Spannung zu verleihen. Doch kein heroischer Blick zum Horizont kann darüber hinwegtäuschen, dass die Geschichte von "Halo 4" weder besonders bewegend erzählt wird, noch mit starken Charakteren aufwarten kann. Die Liebe zwischen der künstlichen Intelligenz in Form der halbnackten Begleiterin Cortana und dem Master Chief wirkt aufgesetzt in Anbetracht dessen, dass den Autoren abermals nur das Leitbild des unumstößlichen Kriegshelden eingefallen ist. Master Chiefs Entstehungsgeschichte gibt so viel Stoff für innere Zerwürfnisse, Selbstzweifel und Zweifel an der Menschheit her, dass man bis zum Abspann auf die Revolte hofft. Am Ende ist der eigentlich sehr tragische Superheld jedoch abermals nicht mehr als der patriotische, loyale Einzelkämpfer ohne eigenem Willen, dem die Kameraden salutieren und den die US Army gerne als Werbeträger hätte. Nicht einmal die ein oder andere schallende Tagline wurde eingestreut, um wenigstens Fans des seichten Action-Kinos zu beglücken.
"Prometheus" lässt grüßen
Am Ende der Kampagne hat man rund 1.700 Gegner erschossen, ist aber weder dem Feind noch dem Freund und dem Volk, für das man in die Schlacht zieht, wesentlich näher gekommen. Wer heuer Ridley Scotts Vorgeschichte zu "Alien" gesehen hat, wird sich nach 343 Industries "Tour de 4s" ein wenig wie nach dem Ende von "Prometheus" fühlen. Viele Fragen wurden aufgeworfen, ohne wirklich Antworten zu liefern. Vielleicht deshalb, um die Seher und Spieler bei der Stange zu halten und genug Material für die kommenden Teile zu haben. Im Unterschied zu "Prometheus" fehlt es "Halo 4" jedoch an praktisch allem, was moderne Erzählkunst ausmacht.
2007 hätte man dies vielleicht noch hingenommen, 2012 wirkt der Kampf des Kampfes Willen einfach nur altbacken. Bleibt zu hoffen, dass die inhaltlich wie spielerisch konservative Herangehensweise der neuen Schöpfer kein Beleg für fehlende Inspiration, sondern nur dafür ist, dass man Bungies Erbe behutsam behandeln wollte. Apropos Bungies Erbe: Der Soundtrack ist abermals fantastisch. Die orchestrale Untermalung treibt die Gefechte an und sorgt in ruhigen Momenten dafür, dass man sich gebannt am roten Faden festhält.
Alles für den Multiplayer
Die Schwächen der Kampagne wandeln sich im Mehrspielermodus zu "Halo"s alten und tadellos überlieferten Stärken. Viele Fans werden "Halo 4" sowieso nur ob der Schlachten mit Kameraden und gegen menschliche Kontrahenten spielen. Da ist es zu empfehlen, auch gleich die Kampagne zu mehrt zu absolvieren, wenngleich es überhaupt keinen Sinn ergibt, dass jeder der maximal vier Mitstreiter in die Rolle des Master Chief schlüpft.
In der Flut der konventionellen und neuen Modi stechen die von "Modern Warfare" inspirierten Koop-Missionen des "Spartan Ops"-Modus hervor. Die schlauen Köpfe von 343 Industries haben sich überlegt, wie sie das Erlebnis abseits typischer Map-Packs auch inhaltlich laufend erweitern können. Die Antwort sind kontinuierlich erscheinende Aufträge, die man allein oder gemeinsam erfüllen kann. Die sechs Missionen der ersten "Staffel" sehen die Eroberung unterschiedlicher Schauplätze vor, wobei man wie im "Firefight"-Modus der Vorgänger auf immer stärker werdende Gegnerformationen trifft. Anstelle aber immer auf einem Fleck zu kämpfen, wechseln sich die Szenarien in "Spartan Ops" ab. Es ist definitiv eine willkommene Abwechslung und ein guter Weg, um dem Spiel auch in Zukunft frischen Wind einzuhauchen. Wenngleich die Story-Einbindung ausdrücklich erwähnt wird, sollte man sich aber nicht viel mehr "Story" als ein paar Funksprüche erwarten. Offen ist, wie viel Microsoft für kommende Missionspakete verlangen wird.
Den Genrestandards entsprechend, werden Spieler in erster Linie durch das Sammeln von Erfahrungspunkten und Verbessern des eigenen Spartan IV-Soldaten angespornt. Durch Abschüsse und andere Leistungen steigt man in den Rängen auf und schaltet stärkere Waffen und Ausrüstungen frei. Hat man die Erfahrungsstufe 50 erreicht, darf man sich weiter spezialisieren und Fähigkeiten ausbauen. Jede Menge Tiefgang für Profis.
Dünger für die Community
Eine weitere Möglichkeit, seine Freizeit zu investieren, ist die Kreierung eigener Mehrspielerkarten. Es braucht Geduld und Lernvermögen, doch die Entwickler stellen einen wirklich umfassenden Werkzeugkasten bereit, um seinem Vorstellungsvermögen freien Lauf lassen zu können.
Inspiration erhält man durch die zehn von Beginn an zur Verfügung stehenden Karten. Die weitläufigen Kampfschauplätze wurden thematisch an die Locations der Kampagne angepasst, allerdings eigens für die jeweiligen Bewerbe wie Deathmatch angepasst und ausbalanciert. Die Areale sind variantenreich, integrieren neben unterschiedlichen Waffenklassen und Geschützstellungen auch Fahrzeuge. Zusätzlich zu den Kreationen der Community werden neun weitere Karten in den kommenden Monaten veröffentlicht. Wer seine besten Momente festhalten möchte, findet abermals einen Videoeditor in den Menüs.
Fazit
Es wäre verfehlt, das Gesamtpaket "Halo 4" aufgrund einzelner Schwächen zu schmälern. 343 Industries hat in gewohnter Bungie-Manier ein umfassendes Werk abgelegt, das Fans monatelang mit Spielspaß versorgen wird. Für den Beginn einer neuen Saga - sowohl im inhaltlichen, als auch schöpferischen Sinn - ist das Auftaktkonzert gar etwas zurückhaltend ausgefallen. Die grafische Überarbeitung holt das "Halo"-Universum in die Gegenwart und passt weit besser zur kriegerischen Natur des Konflikts, als der zuckerlbunte Stil vorangegangener Teile. Spielerisch wird jedoch nicht viel mehr als mehr vom Gleichen geboten. Das hat zur Folge, dass die Schlachten der Kampagne leider ebenso vorhersehbar sind, wie die inspirationslos erzählte Geschichte selbst. Im Mehrspielermodus des vierten Hauptakts bewährt sich das Festhalten an alten Stärken hingegen. Rot gegen Blau oder gemeinsam gegen die Alienhorden wirkt auch fünf Jahre nach dem Finale von "Halo 3" nicht angestaubt. (Zsolt Wilhelm, derStandard.at, 4.11.2012)
"Halo 4" (343 Industries/Microsoft) erscheint am 6. November für Xbox 360. Für die Rezension stellte Microsoft eine finale Version des Spiels bereit.
Links
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Halo 4 ist wirklich extrem gut geworden (wenngleich es nicht perfekt ist). Der Sound fetzt, die Musik ist sehr stimmungsvoll (ich brauch den Soundtrack) und die Grafik - unglaublich, was die alte Xbox360 noch kann - und das ohne Ruckler. Deshalb würde ich es liebevoll "ein Wunder der Technik" bezeichnen. Genau das finde ich an den Konsolen faszinierend.
Halo 4 wirkt viel realistischer als seine Vorgänger - es fühlt sich gut an, wie der Spartan 117 dahinstapft. Die Waffen sind auch interessant - nur die Munition geht mir oft aus bzw. ist es ziemlich schwer, finde ich. Mass Effect hat mich wohl etwas verweichlicht. Allerdings würde ich gerne mehr Dialoge hören, als Schießereien ... da kommt wohl der RPG-Spieler in mir durch :-)
...wird Halo 4 lieben. Gott sei dank bleibt 343 Industries dem Halo Schema treu. Keine Experimente bitte. Für alle anderen gibt's Call of Duty 9 bzw. Black Ops 2!
Es lohnt sich alleine schon deswegen, weil es eine unglaubliche Spieleerfahrung ist, das Teil zu 4. auf Legendär zu zocken! Ziemlich hart - aber niemals unfair!
Jetzt weiß ich, was du damit gemeint hast ;-) du hast absolut recht. Wobei viele der Erfolge für mich wohl unerreichbar sein werden ... was schade ist ... aber die Erfolge waren bei Halo noch nie meine Stärke :-)
Oh Mann Halo 4 geht ja ur beschi. aus. Vor lauter ballern hab ich die Story nicht ganz kapiert. Wäre aber cool, wenn die Menschheit wirklich zur Bedrohung wird und der Spartan 117 gegen andere, modernere Spartans kämpfen müsste ... aber die Musik ist total episch - wow ;)
Ansonsten ist die Kampagne ziemlich kurz, ich hab mir da mehr erwartet. Noch was zum Ende:
Der Didaktiker muss nicht tot sein, ebensowenig wie Cortana, von daher ist es doch wieder ein ziemlich offenes Ende. Wie gesagt, die können jetzt in jede Richtung gehen wie sie wollen.
Aber ich denke nicht, dass es in die Richtung gehen wird, dass der Chief sich gegen "die Menschheit" wenden wird und als abtrünniger Einzelgänger agieren wird. Die Menschheit wurde damals zur Bedrohung, aber die Menschheit jetzt ist ja eine andere als vor 100.000 Jahren. ;)
Der Singleplayer ist also wirklich nur mittelmäßig, das Gameplay und die Musik sind wie immer TOP.
Ja die Bücher klingen interessant, obwohl ich lieber Spiele und Filme hab, sollte ich mir vielleicht wieder ein Halo-Buch kaufen. 3 hab ich schon.
Naja ich meinte eher, dass da irgend so ein verrückter General oder Wirtschaftsboss (von denen gibt's ja viele) durchdreht und irgend einen Blödsinn macht. Irgendwie sind die Spartans ja in der Öffentlichkeit seltsam angesehen - wie ein Fremdkörper. Ob man hier nicht auch schon eine gewisse Story aufbaute, für später ... mal sehen
Ganz anders sieht es im Multiplayer aus, sie haben viele Spielmodi die ich persönlich sehr mochte rausgenommen, wie z.b. SWAT oder Sniper.
Die Panzerungsfähigkeiten sind alle so schwach und nutzlos, dass es relativ egal ist welches du benutzt. Das Jetpack braucht schon die Hälfte Energie um vom Boden wegzukommen. Das Hartlichtschild schützt dich vor gegnerischen Schüssen, ersetzt aber keine Deckung, da sich das Schild während der Benutzung nicht auflädt (ansonsten wär es relativ brauchbar). Hast du das Hartlichtschild oben stirbst du durch Granaten, bzw. sobald das schild weg ist durch einen kopfschuss, denn bis dein spartan das schild weggetan hat, und wieder eine waffe in der hand hält vergeht viel zu viel zeit, daher unbrauchbar.
Oh Mann du sagst es - ich hab am liebsten SWAT mit meiner DMR gespielt. Es ist natürlich schwerer als andere Modi, da man sofort tot sein kann - aber es macht irgendwie Spaß, da es so schnell geht. Ich hoffe aber mal stark, dass SWAT wieder kommt. Auch die Feuergefechte sollen wieder kommen. Spartan Ops ist aber auch ganz nett - das spiele ich oft alleine, einfach um Punkte zu machen.
Die neuen Aufwertungen hingegen finde ich genial, die machen echt Stimmung. Ich würde auch irgendwie gerne mein Gewehr modifizieren ... damit es irgendwie "mein" Gewehr wird. Manche Boni finde ich auch seltsam, müsste man auch noch verbessern bzw. mehr dazu machen. Aber es ist sehr motivieren, das neue Skill-System. Das Menü ist etwas gewöhnungsbedürftig.
Liegt wohl am Belohnungssytem, sowas motiviert immer ;) Sie haben die Loadouts aber halbwegs fair gestaltet. Also man kann keine Power-Weapons auswählen. nur die normalen mitteldistanzwaffen die sich kaum voneinander unterscheiden stehen zur auswahl. die andern perks sind auch ziemlich zu vernachlässigen.
Waffen spawnen jetzt zufällig irgendwo, was die Spiele sehr glückabhängig machen, ebenso die Infinity-Nachschub-Drops, wo auch zufällig gute oder miese Waffen zur Auswahl stehen. Ist anfangs sehr erfrischend, nervt aber auch irgendwie zunehmends. Ich glaub ich werd die Tage auch wiedermal Reach einwerfen, SWAT war ein richtiges Highlight, war einer der wenigen Modi wo Können im Vordergrund steht. Hoffe das kommt wirklich noch in Halo4.
Man könnte fast sagen es ist ein eigenständiges spiel so wie halo:ce damals. zum ersten mal gibt's in halo soetwas wie ein ende, der didaktiker ist tot, der chief sicher auf der infinity in erdumlaufbahn. schwer zu sagen was in halo 5 kommen wird. mehr forerunner? mehr prometheaner? die können jetzt fast alles machen in teil 5 und 6.
Ja und wegen der Story, viel bekommt man ja nicht erzählt im spiel, aber um das zu verstehen was in Halo 4 passiert MUSS man die bücher gelesen haben. (Forward Unto Dawn sollte man auch gesehen haben) Find ich perönlich schade, dass es anders nicht möglich ist eine schlüssige Geschichte zu erzählen. Aber Halo ist ja längst nicht nur ein Videospiel. So bin ich halt gezwungen wiedermal ein Buch in die Hand zu neh
Ja ich weiß nicht, ob man diese Story nicht ehr auf 3 Teile hätte ausdehnen und dafür dann alles viel genauer erzählen hätte sollen. Kaum war der neue Bösewicht da, ist er schon wieder weg ... obwohl er ja gar nicht tot sein muss ... aber dennoch ... ich hab für die Story im leichten Modus 5,5 Stunden gebraucht ... bei ME wären es so 30 - 40 Stunden ... obwohl man dies nicht vergleichen darf, aber mir war der Story-Modus viel zu kurz. Cortana hingegen haben sie echt super hinbekommen ... ne fesche KI ... hoffentlich kann man wieder ein Backup machen ;-)
Ja Cortana ist echt ein schöner Anblick in Halo 4, so fesch war sie noch nie ;) Würd mir wünschen, dass da vielleicht noch Hoffnung besteht. Mit einer neuen KI hätt ich so meine Schwierigkeiten, der Chief sicher auch ;)
Der Didaktiker sollte aber tot bleiben. Man kann davon ausgehen, sicher ist es aber nicht. Es war "nur" eine Granate, dann ist er in den Abgrund gefallen und sein Schiff ist explodiert. Falls er nicht doch ein unerwartetes Comeback in den nächsten Teilen haben sollte, war sein Auftritt schon ziemlich kurz. Von daher können sie so ziemlich alles machen in den nächsten teilen.
Guten Morgen,
normalerweise sende ich keinen youtube link, in diesem Fall aber weils einfach so genial ist
Halo~ Remember Reach: "We Will Kill Them All"
http://www.youtube.com/watch?v=sD7CP_BbwBk
und, juhu, heute HALO4
Den Bericht hab ich mir nicht ganz durchgelesen, nur das Fazit - habe Angst wegen Spoiler. Aber es ist schon genial, was man mit dieser alten Hardware noch bringen kann - klar kann es ein High-End-PC schöner, aber so eine Grafikpower bei der alten Hardware - Respekt!
Morgen werde ich mein Halo 4 kaufen - genauso wie viele meiner Freunde auch - das wird ein Fest!
Warum wird in jedem Zsolt Wilhelm Artikel die englische Sprachausgabe empfohlen ? mittlerweile glaube ich nicht mehr daran, dass die wirklich besser sein soll, sondern vielmehr der Verfasser englisch generell bevorzugt.
Bei den rund 80 (PS3-)Spielen, die ich in den letzen Jahren gespielt habe, habe ich die Erfahrung gemacht, dass deutsch/englisch zumeist gleichwertig war. Gelegentlich gefiel mir englisch besser, manchmal aber auch die deutschen Stimmen. Die generelle Tendenz auf Englisch kann ich somit nicht nachvollziehen (obwohl ich es in diesem Fall nicht beurteilen kann, da ich Halo 4 nicht kenne)
Sehe ich genauso. Klar, manchmal fällt mir auf, dass die Betonung falsch ist - wobei meine Frau wiederum meint, dass ich hier zu kritisch bin. Gut die Foren-Typen haben mich hier mit ihrer unnötigen Kritik angesteckt. Da ich kein English-Profi bin, bevorzuge ich gerne die deutsche Version - bei fast allen Spielen/Filmen finde ich die deutsche Version sehr gut - bei manchen sogar ausgezeichnet.
Ist halt alles Geschmackssache. Was ich nicht einsehe ist, dass man von Hatern immer wieder beschimpft wird, nur weil man die deutsche Version lieber hat ... wo da das Problem ist, kann wohl nur ein Doc beantworten.
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