Innsbruck in Wr. Neustadt um die Wurst

2. November 2012, 16:15
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Neo-Coach Kirchler hofft auf Fortsetzung von Erfolgslauf: "Alle guten Dinge sind vier" - Niederösterreicher im eigenen Stadion gegen Wacker noch unbesiegt

Wiener Neustadt/Innsbruck - Der FC Wacker Innsbruck hat sich in der Fußball-Bundesliga unter Neo-Coach Roland Kirchler wieder herangekämpft. Nach Siegen gegen Ried und Mattersburg beträgt der Rückstand des Schlusslichts auf den Vorletzten SC Wiener Neustadt nur mehr einen Punkt. Die Tiroler haben somit die Chance, die "Rote Laterne" am Samstag (16.00 Uhr) zum Auftakt der 14. Runde mit einem Sieg im direkten Auswärtsduell an die Niederösterreicher abzugeben.

Aufgrund der Tabellenkonstellation steht für beide Mannschaften viel auf dem Spiel. Sowohl die Tiroler (9 Punkte) als auch die Wiener Neustädter (10) könnten mit einem vollen Erfolg auch weiteren Teams wie Mattersburg oder dem WAC (je 14) näher rücken und diese damit mehr in den Abstiegskampf hineinziehen. "Es ist ein wichtiges Spiel für uns", betonte Kirchler. Und sein Trainer-Pendant und Freund Heimo Pfeifenberger sah die Sache ähnlich: "Es ist ein sehr wichtiges Spiel für beide Mannschaften. Ich werde dem Roli nichts schenken und er mir nichts."

Die Tiroler präsentieren sich seit Kirchlers Amtsantritt wiedererstarkt, haben das Siegen wieder gelernt. Neben den Erfolgen in der Meisterschaft zeigte das Schlusslicht am Dienstag auch mit dem 2:1-Auswärtssieg gegen Sturm Graz im ÖFB-Cup-Achtelfinale auf. Wackers Cheftrainer änderte deshalb kurzerhand ein Sprichwort um: "Alle guten Dinge sind vier", hoffte der Ex-ÖFB-Teamspieler auf Sieg Nummer vier in seinem vierten Spiel auf der Trainerbank der Tiroler.

Gleiche Waffen

Wr. Neustadt musste zuletzt mit dem knappen 1:3 gegen Ried wieder einmal eine Niederlage hinnehmen. Pfeifenberger war allerdings mit dem Auftritt seiner Mannschaft im Innviertel zufrieden und blickte optimistisch in Richtung "Kellerduell". "Wir werden versuchen, so zu spielen wie in den letzten Spielen", sagte der Wiener-Neustadt-Trainer. "Die Tagesverfassung wird entscheidend sein, wer die Zweikämpfe gewinnt, wer in der Offensive Akzente setzt. Ich glaube, dass beide Mannschaften ähnlich spielen."

Dem Gegner streute der Salzburger Rosen. "Sie haben sich gefunden. Der Roli hat der Mannschaft neue Impulse einhauchen können, aber das habe ich auch erwartet", sagte Pfeifenberger, der seine Abwehr aufgrund der Sperre von Jiri Lenko umbauen muss. Das erste direkte Saisonduell in Innsbruck könne man deshalb auch nicht mehr als Anhaltspunkt hernehmen.

Am 18. August hatte Günter Friesenbichler beim 3:2-Erfolg der Niederösterreicher einen Triplepack erzielt. "Jetzt gibt es ganz andere Voraussetzungen, ich rechne mit einem spannenden Spiel", meinte Pfeifenberger. Der von seiner Augenverletzung genesene Friesenbichler ist als "Joker" auch diesmal ein Thema. Die Niederösterreicher haben in der Bundesliga zu Hause gegen die Tiroler in vier Spielen noch nicht verloren, dabei gab es aber gleich drei Remis. (APA/red, 2.11.2012)

14. Runde der Fußball-Bundesliga am Wochenende (alle Spiele live auf Sky):

SC Wiener Neustadt - FC Wacker Innsbruck (Stadion Wiener Neustadt, Samstag, 16.00 Uhr, SR Grobelnik). Bisheriges Saisonergebnis: 3:2 (a) . Saisonergebnisse 2011/12: 0:0 (h), 0:2 (a), 0:0 (h), 0:2 (a)

Wiener Neustadt: Siebenhandl - Mimm, Maak, Wallner, Martschinko - Piermayr, Hlinka - Rakowitz, Offenbacher, D. Wolf - T. Fröschl

Ersatz: Vollnhofer - Ramsebner, Hofbauer, Freitag, Tadic, Pollhammer, M. Berger

Fraglich: Friesenbichler (im Aufbautraining nach Augenthrombose) Es fehlen: Lenko (gesperrt), Kral, Besenlehner, Petrovic (alle verletzt)

Innsbruck: Safar - Bergmann, Dakovic, Svejnoha, Hauser - Merino, Abraham - Wernitznig, Saurer, Schreter - Wallner

Ersatz: Egger - Kofler, Piesinger, Schütz, Fernandes, A. Fröschl, Kuen, Hafner, Köfler, Schilling

Fraglich: Perstaller (Bändereinriss) Es fehlen: Wörgetter (Adduktorenzerrung), Löffler (Trainingsrückstand)

 

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