Til Schweiger: Quoten des Münsteraner "Tatorts" unerreichbar

2. November 2012, 12:40
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Schweiger: "Es wird so sein wie bei Markus Lanz' erster ,Wetten, dass ...?'-Sendung, die Leute sind einfach neugierig."

Der neue Hamburger "Tatort"-Kommissar Til Schweiger hält die Einschaltquoten seiner Münsteraner Kollegen Axel Prahl und Jan Josef Liefers für unerreichbar. "Die beiden haben Quoten von einem anderen Stern", sagte der 48-Jährige der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Samstagsausgabe). Dennoch erwartet Schweiger für seinen ersten Auftritt als Kommissar Nick Tschiller eine "Superquote": "Es wird so sein wie bei Markus Lanz' erster ,Wetten, dass ...?'-Sendung, die Leute sind einfach neugierig. Danach müssen wir mal sehen, was passiert."

Schweiger zeigte sich zugleich überzeugt, er werde es wohl nicht mehr erleben, dass er zum Kritikerliebling wird. "Oder aber erst, wenn ich sehr alt oder schon gestorben bin." Dies sei ähnlich wie bei Bernd Eichinger - über den 2011 verstorbenen Filmproduzenten werde heute auch gesagt, dass er "ganz schön viel erreicht" habe. "Oder denken Sie nur an Clint Eastwood, den deutsche Kritiker ganz lange in der Fascho-Ecke hatten", sagte Schweiger. "Das hat sich ja auch erst in den letzten Jahren geändert, seit er als Regisseur arbeitet. Mittlerweile feiern ihn die Leute, als hätte er nie etwas anderes gemacht." (APA, 2.11.2012)

  • Til Schweiger zählt für seinen ersten Auftritt als "Tatort"- Komissar auf die Neugier der Zuschauer als Quotenbringer.
    foto: epa

    Til Schweiger zählt für seinen ersten Auftritt als "Tatort"- Komissar auf die Neugier der Zuschauer als Quotenbringer.

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