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Lange Laufzeit, hohe Lesbarkeit: Das E-Ink-Phone von Onyx.
Das Unternehmen Onyx, eigentlich bekannt für seine E-Reader-Reihe "Boox", arbeitet an einem eigenen Android-Smartphone. Das vorerst nur "E-Ink-Phone" genannte Gerät soll durch sein E-Ink-Display und hohe Akkulaufzeit bestechen. Ein Redakteur von ARMDevices hatte im Rahmen der letzten Hong Kong Electronic Fair die Möglichkeit zu einem ersten Hands-on.
Absolut konkurrenzfähig ist auch das Gewicht des puristisch gestalteten Smartphones. Es soll weniger als 100 Gramm wiegen, der Journalist schätzt das Gerät auf etwa 70 Gramm ein. Verbaut ist ein kapazitives Touchdisplay mit einem Durchmesser, der sich anhand des Videos auf etwa vier Zoll schätzen lässt. Auf Eingaben reagiert das Telefon noch etwas träge, ein Aspekt, an dem Onyx noch arbeitet. Hersteller des Bildschirms ist PVI, der eine Vielzahl an Herstellern - darunter Amazon - mit E-Ink-Displays beliefert.
Naturgemäß bietet die Technologie den Nachteil, dass das Gerät seine Inhalte ausschließlich monochrom darstellt. Entsprechend modifiziert ist die darauf laufende Androidversion 2.3.5 "Gingerbread". Sofern nicht überhaupt optimierte Apps vorausgesetzt werden, wird sich wohl nur ein Bruchteil des Angebots aus dem Google Play-Store vernünftig auf dem Telefon nutzen lassen.
Dafür punktet der Bildschirm mit hoher Lesbarkeit unter allen Lichtbedingungen. Das Gerät lässt sich zudem auch als tauglicher E-Book-Reader und mit einem eigens angepassten Browser zum Internetsurfen einsetzen.
Im Inneren werkt die MSM7227A-Plattform von Qualcomm mit einem Singlecore-Prozessor nach der bereits etwas angegrauten Cortex-A5-Technologie. Die maximale Taktung liegt bei einem GHz. Das E-Ink-Phone geht per WLAN und 3G-Modem online. Auf den Verbau von einer Kamera wurde aus nachvollziehbaren Gründen verzichtet. Weitere Spezifikationen sind noch nicht bekannt. Erste Tests sollen in absehbarer Zeit in Asien durchgeführt werden.
Der Verzicht auf ein farbenfrohes, aber stromfressendes LCD- oder LED-Display in Verbindung mit nicht mehr ganz aktueller Hardware ermöglicht dem Smartphone langes Durchhalten. Laut Angabe von Onyx dauert es bei Normalgebrauch bis zu einer Woche, bis das Telefon wieder aufgeladen werden muss. (red, derStandard.at, 04.11.2012)
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ja sehr richtig erkannt!
wenn es dunkel ist dann braucht man licht.
zb wenn man ein buch lesen will, wenn man sich was zu essen machen will, wenn man aufs klo gehen will... all das kann man nicht machen sobald es dunkel ist denn licht ist im 21jahrhundert wirklich ganz schwierig hinzubekommen...
Für unterschiedliche Zielgruppen, gibt es eben unterschiedliche Geräte - die die in der Nacht ohne Licht wählen wollen - müssen halt damit leben, das Telefon öfter aufladen zu müssen - die, die mit einem Monochrome Display klar kommen und im dunklen nicht wählen, brauchen nur alle 7 Tage aufladen...
Die Primäre Funktion eines Telefons ist in guter Sprachqualität telefonieren zu können. Wenn ich damit mein Weg erleuchten kann, Musik-hören und die Regelblutungen meiner Freundin tracken kann - schön und gut - nur darf ich mich danach halt nicht aufregen, wenn ich nach einem Halben Tag eben nicht mehr telefonieren kann, weil das Akku leer ist.
ja genau es ist schon sooo oft in meinem leben vorgekommen dass ich im stockdunkeln telefonieren musste und im umkreis von 50 meter keine lichtquelle vorhanden war. jeden tag denke ich mir was für ein glück dass mein handy von selbst leuchtet sonst wäre ich unfähig zu telefonieren, ohnoes!
das mit dem licht ist einfach ein schwachsinniger theoretischer nachteil den man sich zusammenreimt und in der praxis keine relevanz hat.
der umstand dass so was tatsächlich mal vorkommt und man wegen dunkelheit nicht telefonieren kann steht in keinem verhältnis zu all den vorteilen die das telefon sonst bietet.
Ich wage einen Blick in die Zukunft:
Mehrschichte Displays: unterer Layer E-Ink (farbig[!]) oberer Layer OLED.
Die statische Anzeige wird durch den E-Ink-Layer realisiert - z.B. beim Lesen von Websites. Sobald Bewegung nötig wird, wird auf das OLED-Display zurückgegriffen.
Es ist nicht so, dass es sowas nicht schon gäbe:
http://derstandard.at/132650293... orgestellt
Hier ist der untere Layer halt ein TFT, gibt aber keinen Grund warum das nicht auch ein E-Ink-Display sein könnte.
Für weitere Einsparung kann das Display auch (selbstverständlich unsichtbar) segmentiert sein, sprich wenn nur "unten" Bewegung stattfindet, wird unten per OLED, oben aber noch per E-Ink dargestellt.
"Naturgemäß bietet die Technologie den Nachteil, dass das Gerät seine Inhalte ausschließlich monochrom darstellt."
Monochrom - klar:
http://www.eink.com/display_p... riton.html
Gibts übrigens seit November 2010, also gut 2 Jahre - das ist kein technisches Problem.
wer hat denn ein interesse daran AUSSER der konsument?
genau, KEINER!
diese telefone halten länger bei einer akkuladung -> weniger akkuverschleiß -> weniger telefonverschleiß. sie brauchen weniger energie -> längere haltbarkeiten der bauteile realisierbar und am ende noch eine gute darstellung.
es gäbe wohl nur wenige die damit nicht zufriedne wären..dummerweise sind das aber alles kunden und für Käufer werden keine produkte gebaut. wäre das so, müsste man nicht jeden schrott endlos bewerben damit ihn überhaupt wer kauft. die selbe masche läuft derzeit gerade bei den e-autos. dort ist es auch unerwünscht, dass diese 600km reichweite haben OBWOHL es solche akkus bereits gibt...
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