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Höchstes Schadenersatzurteil wegen Filmpiraterie.
In den USA wurde ein Filesharer zur bislang höchste Strafe für das widerrechtliche Verbreiten urheberrechtlich geschützter Filme verurteilt. K. Fisher soll dem Pornofilmhersteller Flava Works 1,5 Millionen US-Dollar Schadenersatz für zehn Filme bezahlen, berichtet TorrentFreak. Mit 150.000 US-Dollar pro Film sei das der höchstmögliche Schadenersatz für Copyright-Verstöße in den USA.
Der Fall unterscheidet sich von vielen Fällen, in denen gegen Anonym geklagt wird, da den Klägern keine User-Informationen zu gesammelten IP-Adressen vorliegen. Der Nutzer habe die Filme über einen Bezahl-Account des Filmportals des Unternehmens legal heruntergeladen. Danach habe er die Files jedoch widerrechtlich weiterverbreitet. Über einen in den Dateien eingebetteten Code, habe Flava Networks die Filme auf seinen Account zurückführen können.
Laut der Anklage seien die Filme über BitTorrent-Portale mindestens 3.449 Mal heruntergeladen worden. Damit seien dem Unternehmen 435 Dollar für jeden Download zugesprochen worden. Da Fisher nichts zur seiner Verteidigung vorgebracht habe und auch nicht selbst erschienen sei , sei er schuldig gesprochen worden. Beobachter sehen den Schuldspruch für gerechtfertigt, die Höhe des Schadensersatzes wird jedoch kritisiert und könnte Einfluss auf ähnliche Fälle haben. (red, derStandard.at, 2.11.2012)
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Die Weitergabe eines stupides Pornofilmchen wird mit einer Strafe versehen, die wohl eine der höchsten in der Geschicht ist - zumindest gegen eine Privatperson.
Die Contentindustrie macht mir Kopierschutz und DRM ihre eigenen Kunden zu Verbrechern.
Von mir bekommt ihr keinen Cent mehr. Ich kaufe keine Musik, keine Videos..es interessiert mich nicht von diesen staatlich geschützten Verbrechern kriminalisiert und ausgepresst zu werden.
xkcd.com/488/
Nach vielen Jahren Abstinenz habe ich versucht, Musik online zu kaufen - in einem afrikanischen Land mit lokaler Kreditkarte (Visa).
iTunes verkauft in Afrika und vielen anderen Ländern (mittlerer Osten, China, Russland ...) keine Musik. Amazon, wo ich ohne Probleme weltweit Bücher kaufe, offeriert Musik ebenso wie Google nur in US an.
Es ist für mehr als die halbe Weltbevölkerung unmöglich, lokal legal Musik online zu konsumieren.
Die Industrie sollte ihre Zeit lieber darauf verwenden ein weltweites Vertriebskonzept zu entwickeln (wenn keine Kreditkarte z.B. Mobile Money verwenden) anstatt Rechtsstreitigkeiten vom Zaun zu brechen.
Weg mit dem fantasielosen Management! Kreativität und Innovation ans Ruder!
hier werden junge existenzen zerstört am laufenden band, nur weil die gesellschaft/politik es nicht schafft sich dem technischen standard anzupassen. die verklagen ja sogar alte großmütterchen weil jemand über ihr freies w-lan pornos saugt.
ich bin für strafen die em begangenen schaden entsprechen, und da es hier im schlimmsten falle um entgangenen gewinn geht (und das muss man erst mal beweisen) wären ein paar tage soziale arbeite schon angebracht.
dass ausgerechnet ein paar Pornofilme eine der höchsten Strafen für Filesharing mit der Begründung "Diebstahl geistigen Eigentums" zeigt wohl eindeutig, was vom Begriff des "geistigen Eigentums" zu halten ist. Abschaffen.
Umgekehrt, wenn ein Ingenieur eine Erfindung macht, ein Chirurg eine neue OP-Technik entwickelt, usw. dann werden sie durch das Recht nicht geschützt sondern im Gegenteil durch Patentklagen belangt bis zur Enteignung ihrer Idee.
Diese rechtliche Absurdität ist so extrem, dass sie kaum jemand, der die Praxis nicht kennt, für möglich hält und die Betroffenen sind zu wenige um für eine Partei interessant zu sein.
Man darf legal nem Freund eine Kopie schenken. Deswegen zahlen wir da diese Urheberrechtsabgaben. Dann stellt der Freund es ins Netz und man zahl ne Million. Ab jetzt braucht man da sehr viel Vertrauen.
einem Freund nicht - nur im engen Familienkreis ist das tatsächlich erlaubt. Ihr Freund darf sich jederzeit eine Kopie anfertigen - sie dürfen ihm das Original nur nicht wissentlich dafür zur Verfügung stellen. Wenn Sie es ihm kurz borgen, damit er es sich ansieht, kann keiner von ihnen verlangen, daß sie die ganze Zeit daneben stehen....
aber ich würde mich nicht darauf einlassen wollen, den Grad einer Freundschaft vor Gericht definieren/beweisen zu müssen. Solange es sich um Familie bis hin zu Großneffen des 8. Grades handelt, erscheint das deutlich einfacher. Aber wie definieren Sie "Freundschaft" so, daß sie auch vor einem Richter hält?
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