Radikale Islamisten in Nigeria stellen Forderungen

2. November 2012, 10:06
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Als Gegenleistung müssten Behörden alle inhaftierten Mitglieder der Gruppe freilassen

Abuja - Die nigerianischen Islamisten der Sekte Boko Haram sind unter bestimmten Bedingungen zu einer Waffenruhe bereit. Als Gegenleistung müssten die Behörden des westafrikanischen Landes alle inhaftierten Mitglieder der Gruppe auf freien Fuß setzen, sagte Abu Mohammed Ibn Abdulasis, der zweithöchste Kommandant der Sekte, am Donnerstagabend in der nördlichen Stadt Maiduguri vor Journalisten.

Derzeit werden rund 1.000 Boko-Haram-Kämpfer in verschiedenen Gefängnissen Nigerias festgehalten. Die Gruppe, die jeden westlichen Lebensstil ablehnt, ist für zahlreiche blutige Anschläge unter anderem auf Kirchen, Polizeistationen und Lokale mit Alkoholausschank verantwortlich. Seit 2009 kamen bei solchen Attentaten mehr als 1.000 Menschen ums Leben. (APA, 2.11.2012)

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