Raumstation musste Weltraumschrott ausweichen

1. November 2012, 21:24

ISS-Besatzung wollte Trümmern des US-Satelliten Iridium-33 entgehen

Moskau - Wegen heranrasenden Weltraumschrotts hat die Internationale Raumstation ISS ihre Flughöhe ungeplant verändern müssen. Die Crew habe in der Nacht den Düsenantrieb eines russischen Frachters aktiviert, der am Vortag am Außenposten der Menschheit festgemacht hatte, und sich in eine andere Umlaufbahn begeben, teilte das Kontrollzentrum bei Moskau am Donnerstag mit.

Trümmer des US-Satelliten Iridium-33

Damit dürften die umherrasenden Trümmer des US-Satelliten Iridium-33 keine Gefahr mehr sein, sagte ein Sprecher der Agentur Interfax zufolge. Die ISS bewegt sich derzeit in 405 bis 429 Kilometer Höhe um die Erde.

Die Raumstation muss immer wieder Trümmern aufgegebener Satelliten ausweichen - auch in diesem Jahr gab es bereits mehrere Manöver. Tausende Splitter mit einem Durchmesser von nur wenigen Zentimetern rasen mit Geschwindigkeiten von bis zu 28.000 Kilometern pro Stunde um die Erde. Auf der ISS arbeiten derzeit drei russische Kosmonauten, zwei US-Astronauten und ein japanischer Raumfahrer. (APA/red, derstandard.at, 01.11.2012)

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3 Postings
aus dem intergalaktischen Reiseführer:

Erde - ein Eldorado für Abenteuerlustige und Selbstgefährder. Zu erwartende Erdeintrittshürden: 1. der sogenannte Schrottgürtel. 2. skalarwaffentechnische don't ask-shoot first Begrüßungsreigen 3.Falls Landung doch geglückt ist, schießwütige Jäger oder Beschädigungen am Gefährt infolge von Zusammenstößen mit betrunkenen Jägern in ihren SuZuKi Gefährten -höchstgefährlich!

Conclusio, der einst göttliche Planet befindet sich gerade im Übergang zwischen Grundschule und Unterstufe auf der intergalaktischen Entwicklungsskala.

unser muellsystem setzt sich natuerlich auch am aussenposten der menschheit fort.......

Schirmt das Zeug eigentlich auch ein wenig die Sonne ab wenn es immer mehr wird?

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