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Acht von zehn Amerikanern finden, dass der Präsident in der Sandy-Katastrophe eine gute Figur gemacht hat. Nach dem Kriseneinsatz machen sich die Kandidaten auf in die letzten 100 Stunden dieses amerikanischen Wahlkampfes.
Mit dem Abflauen Sandys am Donnerstag nahm der US-Wahlkampf wieder an Fahrt auf: Präsident Barack Obama startete nach seinem Unwettereinsatz eine Tour durch die Swing-Staaten Nevada, Colorado, Wisconsin und Ohio. Sein republikanischer Herausforderer Mitt Romney war bereits am Mittwoch wieder auf Wahlkampfreise durch Florida, beschränkte sich dort allerdings auf eher leise Töne und vermied es, den Präsidenten direkt anzugreifen.
Obama erlangte durch sein Krisenmanagement wieder das, was er nach der ersten TV-Debatte gegen Romney Anfang Oktober verloren zu haben schien: nämlich präsidenzielle Statur. Tatkräftig unterstützt wurde er dabei von einem seiner größten Kritiker, dem Gouverneur von New Jersey, Chris Christie. Der dankte dem Präsidenten so oft und überschwänglich, dass das Politik-Portal politico.com über eine "Sandy-Liebesaffäre zwischen Christie und Obama" schrieb. Laut einer Umfrage der Washington Post waren acht von zehn Amerikanern mit dem Krisenmanagement des Präsidenten zufrieden.
Für die letzten knapp 100 Stunden dieses Wahlkampfes hat sich Obama vorgenommen, mit einer positiven Botschaft durch das Land zu ziehen. "Wir werden natürlich herausstreichen, was zur Wahl steht. Aber wir werden auch vorausschauen, die Zukunft beschreiben", erklärte der Chef-Stratege des Präsidenten, David Axelrod. "Forward" (Vorwärts) ist dessen Wahlslogan in diesem Jahr.
Obamas Kampagnenmanager Jim Messina sagte, er investiere jeden Dollar an Spenden, der jetzt noch hereinkomme, in das "ground game" und nicht in TV-Spots. Mehr als Fernsehwerbung sei in den letzten Tagen wert, die Wähler an die Urnen zu bekommen: "Die Interaktion zwischen unseren Quartierkapitänen, deren Freunden und Nachbarn wird die Menschen schlussendlich überzeugen."
Bei den Republikanern dagegen schienen die Nerven blank zu liegen. Ein Demoskop aus dem Lager Romneys tat eine Umfrage der Quinnipec-Univerität und der New York Times als "Mist" ab, die dem Präsidenten in Ohio einen klaren Vorsprung von fünf Punkten voraussagte (50 zu 45 Prozent Zustimmung). Ohio gilt mit seinen 18 Wahlmännerstimmen als der entscheidende Bundesstaat in diesem Wahlkampf. Verliert Romney diesen, sinken seine Chancen auf 270 Wahlmänner und den Einzug ins Weiße Haus drastisch.
Für Freitag werden auch die Oktoberzahlen für den amerikanischen Arbeitsmarkt erwartet. Experten gehen in Prognosen davon aus, dass im vergangenen Monat zwischen 110.000 und 130.000 Jobs neu geschaffen worden sind. Die private Arbeitsvermittlung ADP sprach am Donnerstag sogar 158.000 neuen Stellen, das wäre das größte Jobwachstum seit acht Monaten in den USA. Die Arbeitslosenrate sollte weiterhin unter acht Prozent liegen und allenfalls leicht steigen - von 7,8 auf 7,9 Prozent.
Das sind gute Nachrichten für Obama, die sich auch bei einem weiteren wichtigen Indikator fortsetzen: Im Oktober sei die Zahl der Neuwagenverkäufe um elf Prozent gestiegen, schätzen Autoanalysten. Sie gehen von einem Jahresvolumen von 14,9 Millionen verkauften Autos für 2012 aus, das ist der beste Wert seit 2007. Profiteure sind vor allem japanische Marken, aber auch die großen US-Konzerne legten zu. Die Kfz-Verkaufszahlen gelten als ein wichtiger Hinweis auf die Betriebstemperatur der US-Verbraucher.
Die Autoindustrie ist auch ein wichtiges Wahlkampfthema. Vergangene Woche hatte Romney in Ohio behauptet, dass Chrysler die gesamte Jeep-Produktion von Michigan, Illinois und Ohio ins Ausland verlegen wolle. Fiat-Chrysler-Chef Sergio Marchionne dementierte das persönlich. Romney hängt in der stark von Autoproduktion und Zulieferindustrie geprägten Region an den Großen Seen im Wahlkampf nach, dass er in einem Gastkommentar für die New York Times die Ansicht vertreten hatte, die großen US-Autokonzerne doch pleitegehen zu lassen statt sie wie Obama mit staatlicher Milliardenhilfe zu stützen. (Christoph Prantner /DER STANDARD, 2.11.2012)
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Na was Wunder.
Rechtzeitig vor der Wahl tritt Rassmussen ins Glied und sieht das Rennen so, wie alle anderen auch.
Verliert Romney (wie zu erwarten), verweist Rassmussen einfach auf die letzten Umfragen vor der Wahl und kann behaupten, genau richtig gelegen zu haben.
Dass Obama's Werte dort seit vier Jahren mit manipulativer Tendenz gedrückt wurden, ist dann nicht mehr nachzuweisen.
Wetten, dass Obama bei den heute noch angekündigten Rassmussen-Umfragen für Ohio und Michigan ebenfalls vorn liegt?
...in Ohio ist Obama je nach neuesten Umfragen 2-5% vorne, alle Rasmussen Umfragen sind Schrott, hier wird versucht das Paralelluniversum von FoxNews und der GOP aufrechtzuerhalten, Ohio ist für Romney verloren.
Da auch Nevada wohl verloren ist 3-4% Vorsprung und Obama alle Staaten holen wird die bereits auch Kerry 2004 geholt hat, hat Obama zumindest 271 Wahlämmer (egal wie NH, NC, Florida, Virgina, Iowa und Colorado ausgehen). Damit ist das Ding gelaufen, auch wenn Team Romney krampfhaft ankündigt Wisconsin oder PE herumzureissen zu wollen (ist aussichtslos).
Wettqouten übrigens: Obama: 1.25, Romney 3.75, das sagt eigentlich schon alles.
was ich überhaupt nicht verstehe.die amis fliegen zum mond,mars,technologie vom besten aber dann sieht man diese dritte welt wellblech hütten oder holzbarraken die bei jedem stärkerem windstoß elend in sich zusammenfallen. ist einfach beschämend!
was Besseres als eine Flutkatastrophe kann einem wahlkämpfenden Präsidenten nicht passieren (Beispiele, wenn auch in kleinerem Maßstab: Pröll in NÖ, Schröder in D).
Wer weiß, wie weit die Chinesen mit dem Wettermachen schon sind (in Peking haben sie's ja während der Olympiade ausprobiert) und ob wir in 20 Jahren nicht erfahren, dass Obama ein paar Telefonate mit China geführt... naja, das geht hoffentlich zu weit :-)
…Nach-Richt-Augenturen sich in derartig -beinahe schonschickelgruberischen Lobhudeleien über den Ohrwaschlpotus u.seinen "Hereinforderer" Romneybama (je nach Lager) ergehen, scheint das, was TATSÄCHLICH WICHTIG ist irgendwie unterzugehen.
Na hallo, ist das etwa nichts? -Wie das FS3 exklusiv hier berichtete…
http://derstandard.at/plink/135... 3/28680805
…sind Mitglieder des dztg.US-Regimes, samt jeder Menge BANKEN wg.DIVERSER Verfehlungen i.d.Höhe v. US$ 43 Bill. angezeigt worden, u.ein Verfahren wurde bereits eingeleitet:
http://de.scribd.com/doc/11130... -Complaint
…
PS: Wenn die gedungenen Handlanger div.ZBs Präsidenten ermorden lassen, ist dies eine Sache. Wenn sie jedoch Kinder für ihre Scharaden bluten lassen…
Es mag zynisch klingen, aber für die schwächelnde US-Wirtschaft ist Sandy eine tolle Sache:
Jetzt wird - auf Teufel komm raus - in den Wiederaufbau investirert werden, was der Wirtschaft einen enormen Impuls verleihen wird.
wenn die menschen keine augen haben und keinen verstand dann kann ihnen niemand helfen verschwöhrung ist schon lange keine Theorie mehr sondern gängige Praxis schauen sie sich mal an was sich abspielt Chemtrails Goldman Sachs Monsanto Bilderberger usw usw das kann man alles nachweisen aber einige glauben noch immer das sei alles ganz normal es geht um Macht um Geld und um die Weltherrschaft so langsam müssen die Leute verstehen das DINGE in Gang gebracht wurden die man nicht aufhalten kann und viele sind darin verwickelt !! schon mal gefragt warum Bill Gates ein Samen Archiv angelegt hat in Norwegen,jetzt wird versucht ein künstliches Monopol auf lebensmittel zu erschaffen durch genmanipulierung !! abwarten einige werden sich wundern
weil nachgewiesen ist meiner meinung nach nichts. wer nicht an verschwörungstheorien glaubt, der hat, wenn es nach nach anhängern dieser theorien geht, keinen verstand. jedoch ist keiner dieser "allwissenden" nur annöhernd in der lage, seine oder ihre theorien durch handfeste beweise zu untermauern. dubiose webseiten, blogs etc. gelten allerdings nicht als beweis. daher warte ich weiter ab - wie gewünscht -, verfalle vor lauter pessimismus keinem verfolgungswahn und wundere mich schon lange über anhänger solcher theorien.
das ist ja wohl offensichtlich, er will sich fortpflanzen!
irgendwoher muss er ja die erben bekommen, die sein geld ausgeben dass er jetzt durch steuerschonende spenden vermehrt ;-)
haben sie übrigens gewusst dass obama nur deshalb die co2-emmissionen verringern will, weil sie die chemtrails stören?
das ist lustig, wer bietet absurdere ideen?
was ich überhaupt nicht verstehe.die amis fliegen zum mond,mars,technologie vom besten aber dann sieht man diese dritte welt wellblech hütten oder holzbarraken die bei jedem stärkerem windstoß elend in sich zusammenfallen. ist einfach beschämend!
Dieser Kontrast ist typisch für die USA, hier die noblen Villen, dort die Barracken. Das klingt für einen Europäer verstörend, ist aber ein Teil der dortigen Lebensart. Es gibt dort tausende Beispiele von sozialen Änderungen wie von der Prostituierten zur Clubbesitzerin, vom Investmentbanker zum Supermarktkassier, vom Bankräuber zum Chef einer Sicherheitfirma, vom Besitzer einer Villa in Malibu Beach zum Besitzer eines Wohnwagens in einem Trailerpark. Auch wenn es dort auch zunehmend in die Richtung geht, dein sozialer Status wird mit der Geburt festgelegt, ist es im Moment noch nicht so stark ausgeprägt.
wenn er sich einigermaßen vernünftig anstellt. Bestes Beispiel ist der Medienkanzler Schröder, wie er die Überschwemmungen in Ostdeutschland nutzte. Vorher waren die seine Chancen auf Wiederwahl gering und er konnte eigentlich den Flutopfern das blaue vom Himmel versprechen. Er würde ja nicht mehr dafür geradestehen müssen. Letztlich wurden die Flutopfer praktisch zu 100% oder gar mehr entschädigt. Wenn also schon so eine Katastrophe, dann doch bitte im großen Wahlkampf.
Die Bemerkung zielte auf Schröder ab, der dank der Flut im Osten und des Irak-Krieges aus eigentlich aussichtloser Lage eine grandiosen Wahlsieg landen konnte. Natürlich muß man diese "Glücks"-Events auch gut vermarkten können. So einen Umschwung wie bei den Wahlen habe ich jedenfalls weder noch nachher nicht einmal annähernd gesehen.
"Ein Demoskop aus dem Lager Romneys tat eine Umfrage der Quinnipec-Univerität und der New York Times als "Mist" ab, die dem Präsidenten in Ohio einen klaren Vorsprung von fünf Punkten voraussagte."
Früher konnte man sich durch das Lesen von Zeitungen bilden, heute scheinen in Österreich 70% der Artikel von APA Praktikanten zu stammen oder müssen aus Budgetmangel und Zeitdruck ohne Recherche oder Korrektur hingepfudelt werden.
Quinnipiac University ist wohl gemeint http://de.wikipedia.org/wiki/Quin... University
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