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Linux-Vater Linus Torvalds hat sich auf Google+ zum Thema Bildschirmauflösungen zu Wort gemeldet. Er wünscht sich Auflösungen der Größenordnung von 2.560 x 1.600 Pixel als neuen Standard.
"Wenn selbst ein 399-Dollar-Tablet [Anm.: gemeint ist das Nexus 10] das kann, können wir das bitte zur Standardauflösung von Laptops machen? Auch bei 11-Zoll-Bildschirmen?", so Torvalds. "Das Laptops hier seit zehn Jahren stagnieren (und in vielen Fällen schlechter wurden) ist einfach traurig."
Er will keine großen Notebooks im Gepäck mitführen, deren Bildschirme lediglich 1.366 x 768 Pixel bieten. "Selbst Smartphones werden anfangen, über die lächerlich schlechten Laptop-Displays lachen", scherzt Torvalds.
Er sieht einen großen Vorteil der hohen Auflösung in der erhöhten Lesbarkeit von Schriften, insbesondere bei kleiner Zeichengröße. Dem nächsten Tech-Journalisten, der hohe Auflösung mit kleinen Schriftgrößen gleichsetzt, droht Torvalds zudem einen "Atomic Wedgie" an.
Gleichzeitig fordert der bekannte Informatiker, dass man aufhören möge, Displays mit dieser Auflösungshöhe mit dem von Apple eingeführten Begriff "Retina" zu bezeichnen. Er meint: "Könnten wir sie nicht einfach 'vernünftige Auflösung' nennen?" (red, derStandard.at, 01.11.2012)
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Ich will keinel 16:9 Müll. 16:12 (4:3) ist das beste. 16:10 ist gerade noch im Rahmen. Schwarze Balken oben und unten? Kein Problem damit. Ich muss ja auch mit schwarzen Balken links und rechts bei 4:3 Material leben.
1920x1440 oder 2560x1920 sind nunmal die idealauflösungen. 1600x1200 hatte ich bereits mit einem Röhrenmonitor.
16:9 kommt aus dem Consumer Bereich (TV). Was hat das nochmal mit PC zu tun?
Sie irren sich.
Bei 4:3 geht es sich knapp nicht optimal aus, zwei Seiten nebeneinander darzustellen. Natürlich kann ich runterzoomen, bis es passt. Nur wird der Text dann klein, oder der Bildschirm ist nicht mehr optimal ausgenutzt, oder ich sehe halt nur ausschnitte der Seite.
Und vom Materialaufwand denke ich, ist es auch Sinnvoller, möglichst den ganzen Bildschirm mit einem Film auszufüllen, statt schwarze Streifen und ein kleineres Bild zu haben. 4:3 Filme werden seltener, denke ich. Und das stört mich jetzt nicht besonders.
dass Windows (und Programme) so schlecht mit variablen DPI umgehen können. Klassiker sind Leute die ihren Full-HD-Monitor mit einer niedrigeren Auflösung laufen lassen damit das Ganze etwas größer wird, einfach Windows zu sagen: "hey, skalier mir jetzt alles als wärs ein 130dpi-monitor" geht abgesehen von sehr ausgesuchten Cases nicht praktikabel (es gibt zwar das DPI-Setting, aber gut 90% aller Dinge werden nicht angepasst).
weil wahrscheinlich der grundgedanke in jeder applikation steckt, dass mehr pixel bedeutet, dass der bildschirm physisch grösser ist.
zunehmende auflösung bei konstanter grösse scheint in der darstellungsarithmetik nicht wirklich vorgesehen.
selbst die office-programme führen sich ungut auf.
wie gesagt liegt das aber an shortcomings in der api ... es wird immer 1 zu 1 gezeichnet was das programm angibt. Dabei wären andere DPI relativ einfach zu erzielen indem es ein "virtuelles" display gibt für nicht dpi-aware anwendungen (ähnlich wie es eh bei ios und macos implementiert ist) und eine reale auflösung auf welche dpi-aware anwendungen direkt zugreifen können eben um z.b. hochauflösendere grafiken darzustellen, etc. Aber offensichtlich sind sie bei MS noch nicht so weit dass sie das zusammenbringen.
Miserable Bildschirme "full HD" als Maximum ist heute die Regel. Vor Jahren war es noch einfach, 1920 x 1200 WUXGA zu finden (Samsung, Acer, HP u.a.), was mittlerweile fast unmöglich ist (ich wurde am Ende beim MacBook Pro 17'' fündig - erster Apple nach 20 Jahren PC).
Apple hat den Anfang mit "Retina" gemacht - andere werden folgen (müssen).
Hoffentlich wird Torvalds gehört!
"Er sieht einen großen Vorteil der hohen Auflösung in der erhöhten Lesbarkeit von Schriften, insbesondere bei kleiner Zeichengröße. Dem nächsten Tech-Journalisten, der hohe Auflösung mit kleinen Schriftgrößen gleichsetzt, droht Torvalds zudem einen "Atomic Wedgie" an."
Er selber meint, dass dann öfter kleinere Schriften eingesetzt werden und meint, dass Journalistne da was falsch machen?
Sry, der Torvald redet nur noch Müll. Es gibt Laptops mit höherer Auflösung, aber niemand will die. weil sie in der Praxis nichts bringen. Wir haben bereits bei Ultrabooks 720p bei 11" displays. Mehr ist nutzlos, weil es nur Akku zieht und ausschließlich auf Kosten der CPU-Ressourcen geht. Der Photoshop läuft auf dem MBP Retina langsamer als am MBP.
und dann urteilen. Ich hab beides und verwende 1600 x 900 nur im Notfall.
1.78 Breitenverhältnis (Fernseher und die meisten Consumer Laptos) gegen 1.6 (Apple 17" und Retina) - 1.6 ist besser, weil weniger vertikal scrollen (Texte z.B.) und liks/rechts schauen.
Mit hoher Auflösung kann ich meine Darstellung leichter anpassen als bei niedriger, pixeliger.
Autodesk Inventor z.B. ist mit 1600 x 900 nicht bedienbar, weil die Baumstruktur von Assemblies nicht korrekt dargestellt werden kann.
Höhere Auflösung ist für alle Benutzer positiv, nur für Geiz ist Geil ein Problem.
720p auf 11" war noch nie pixelig und wird es nie sein. Der Rest bringt niemanden was und kostet nur Ressourcen.
Und du hast es noch immer nicht begriffen: Der Desktop bleibt gleich gross. Es verändert sich nur die Auflösung. Daher kannst du mit AutoCAD so oder so nur ab 17" arbeiten.
720p auf 11" ist pixelig.
Sie haben nur das Glück, dass sich die meisten Programmierer und Homepage-Gestalter die Arbeit antun, und ihre Grafiken, und Schriften auf Pixel auszurichten. damit sie selbst auf solchen Displays noch "gut" ausschauen.
Erst ab ~350ppi (Desktop, also weiter weg als z.B. Handy) lassen sich zum Bsp Bilder skalieren ohne dass hässliche Effekte entstehen.
Wer's ausprobieren will:
einfach in unregelmäßigen Abständen ein-pixel breite horizontale Striche zeichnen, als png abspeichern und im Browser skalieren.
Genau wegen solcher Effekte werden üblicherweise Grafiken (Buttons, Ränder, ...) von Webseiten Pixelgenau designt.
All das wäre ab rund 350 ppi nicht mehr notwendig.
Bei passender Auflösung kann man auch mit ca. 15" Bildschirm mit AutoCAD arbeiten (ich hatte einen Lenovo mit der Bildschirmgrüße und WUXGA, musste nach Diebstahl schnell einen Ersatz kaufen - 1600 x 900 mehr war in einem Entwicklungsland nicht erhältlich). Bei 1600 x 900 auf 17" werden einfach bestimmte Einzelheiten des Anwendung nicht dargestellt, unabhängig von der Bildschirmgröße.
Vorschlag: Inventor auf 1600 x 900 (17") und auf 1920 x 1200 (17") ausprobieren.
Das Problem ist, dass PCs sich zu Home Entertainment Systemen rückentwickelt haben und das Bildschirmangebot entsprechend angepasst wurde.
Was er wohl eher damit meint ist, dass immer hervorgehoben wird, dass die Standard Schriftgröße bei höherer Auflösung kleiner dargestellt wird aber kaum erwähnt wird, dass man sie auf normales Maß vergrößern ?ann und dabei eine viel schärfere Darstellung erhält. Halte ich aber auch für ein eher schwaches Argument.
Alles in allem ist die Entwicklung der Laptop Auflösungen aber sehr traurig. Mein 6 Jahre altes Samsung X20 Notebook ist mit 1400x1050 immernoch im oberen Bereich. Gerade wenn man auf dem Laptop arbeitet und auch mal mehr als ein Fenster gleichzeitig sehen will ist eine hohe Auflösung extrem hilfreich. Klar, wenn man nur ein bisschen Surfen will kann man das auch auf einem 1024x600 Netbook, aber eben nicht so komfortabel.
Zur Klarstellung, weil die Aussagekraft hier durch die Übersetzung etwas verfälscht wurde und leicht missverstanden werden könnte.
Er will natürlich nicht einen Einheitsstandard (in Bezug auf Auflösung) für alle Laptops. (So wie bei iPads.) Er will schlichtweg das sie eine Bessere Auflösung bieten. So das ein technisch nicht versierter Kunde davon ausgehen kann das min. 2560 x 1600 dargestellt werden könne, ohne extra darauf Wert zu legen.
Bevor 1080p zum Fernsehstandard wurde, gabs durchaus Monitore mit höherer Auflösung, dann plötzlich Stagnation. Wenn Apple da nicht vorgeprescht wäre, hätte sich vermutlich noch immer nichts getan.
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