"Sandy": New Yorker boten Hilfe per Twitter an

1. November 2012, 12:40

Kurznachrichtendienst als schneller Organisationsweg

Auch wenn der Hurrikan "Sandy" New York teilweise ins vorindustrielle Zeitalter zurückkatapultiert zu haben scheint, gehen die Bürger der US-Metropole moderne Wege bei der Selbsthilfe. Über den Kurznachrichtendienst Twitter suchen sie nach Unterstützung oder bieten schwerer Betroffenen ihre Hilfe an. "Wie kann ich in Williamsburg helfen?", stellt @honeybaked_sam via Twitter seine Hilfe in dem Stadtteil des Bezirks Brooklyn zur Verfügung. Die Antwort kommt prompt: Ein anderer Nutzer schickt ihm einen Link mit Hilfsaktionen, für die Freiwillige gebraucht werden.

140 Experten bereit zur Hilfe

Auch die Geschäftsführerin der gemeinnützigen Organisation NY Tech Meetup, Jessica Lawrence, schickte über Twitter und Facebook an die gut 28.000 Mitglieder den Aufruf, ihre Kenntnisse in Sachen Technologie den Sturmopfern zur Verfügung zu stellen. Schon 140 Experten erklärten sich bereit, bei Bedarf Schulen, Geschäften oder anderen ihr Wissen bei der Rettung von Daten und der Reparatur von Computeranlagen zur Verfügung zu stellen. "Ich glaube nicht, dass das so einfach gewesen wäre ohne soziale Medien", sagt Lawrence. Auch das Rote Kreuz und andere Organisationen nutzen diese Möglichkeit. (APA, derStandard.at, 01.11.2012)

und wiedermal haben social networks die Welt gerettet, eine Revolution herbeigeführt oder Wahlen entschieden.

Jett müssen wir dem Ungeheuer noch beibringen den Welthunger oder Korruption zu besiegen.

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