Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate

Surfcast vs. Microsoft: Streit um Kacheln.
Ärger für Microsoft im Zusammenhang gegen Windows 8. In den USA hat das Unternehmen Surfcast vor dem Bezirksgericht Maine eine Klage gegen den Redmonder Konzern eingereicht. Der Grund: Die Live-Tiles, zu deutsch: "Kacheln", sollen bestehende Patente verletzen. Das berichtet Heise.
Patentverletzung und Anstiftung zu selbiger, so lauten die Vorwürde. Konkret geht es um das Patent 6.704.403 zur "zeitgleichen Anzeige mehrerer Informationsquellen", das Surfcast im Jahre 2000 eingereicht hatte. Anerkannt und eingetragen wurde es vier Jahre später. Es beschreibt auch ein "Raster aus Kacheln" zur Darstellung von und Interaktion mit Daten.
Es zeigt eine aus Quadraten bestehende Oberfläche. In diesen Quadraten sind wiederum Informationen ersichtlich. Diese sehen allerdings nicht aus, wie die kurzen Ausschnitte in den Kacheln von Windows 8, RT und Windows Phone 8, sondern bieten verkleinerte Bildausschnitte der dahinter liegenden Programme an. Microsoft hatte seine eigenen Kacheln 2005 zum Patent angemeldet. Surfcast sieht seine eigene Idee wissentlich verletzt und fordert Schadensersatz.
"Wir haben das Konzept der Tiles in den Neunzigern entwickelt und waren damit unserer Zeit voraus. Microsofts Live Tiles sind das Herzstück ihres neuen Betriebssystems und werden von unserem Patent abgedeckt", so die kurze Stellungnahme des Klägers auf seiner Homepage. Von Micrsoft gibt es bislang noch keinen Kommentar.
Die vollständige Klagsschrift kann auf Scribd nachgelesen werden. Fraglich ist, warum Surfcast nicht früher vor Gericht gezogen ist, denn auch das 2010 veröffentlichte Windows Phone 7-Betriebssystem setzt Live Tiles ein.
(red, derStandard.at, 01.11.2012)
Die Plattform interpretiert die Videos des 23-Jährigen als Cover-Versionen
Errechnet Privacy-Score für jedes einzelne Programm und bewertet Rechte
Netzaktivist in Spanien festgenommen - soll für DDoS-Attacke auf Spamhaus verantwortlich sein
Internetkommunikation soll bei Bedarf einfach "mitgeschnitten" werden können
Deutscher BGH entschied, dass Autocomplete-Begriffe im Einzelfall gelöscht werden müssen
Strongbox soll es ermöglichen, anonym und sicher Informationen einzureichen
Deutsche Bundesregierung bezog Stellung zum im März vorgelegten "Tallinn Manual"
Im Chat verschickte https-URLs bekommen unangemeldeten Besuch von Microsoft
Smartphone-App informiert, welche Unternehmen und Interessensgruppen hinter einem Produkt stehen
Die von Google vorgeschlagenen Suchwort-Ergänzungen können im Einzelfall rechtswidrig sein
Baupläne waren innerhalb von 48 Stunden über 100.000 Mal heruntergeladen worden
Entwickler wählten Mega zur Verbreitung, u.a. weil sie mit Gründer Dotcom sympathisieren - Update: Vorlagen entfernt
Wird Datenschutzbestimmungen prüfen und dem Direktorium berichten
Internetbanking betroffen - Bankchef Cernko: "Das war ein krimineller Akt, wir verfolgen das mit aller Härte"
Politiker haben Fragen zu Schutz von Privatsphäre
Seit 2007 trainiert die Gruppe Computernetzwerk-Operationen in der Eifel für den Cyber-Krieg
Experiment von zwei Reportern jedoch nur zum Teil aussagekräftig
Netzwerk schließt solche Dienste auch dann aus, wenn sie im Land der NutzerInnen legal sind
Angriffe auf Webseiten des Vatikans und der italienischen Regierung
BGH legt Urheberstreit um sogenanntes Framing dem EuGH vor
Unternehmen mahnte Veranstalter ab und verlangte 2.500 Euro Lizenzgebühren - nach Kritik wurde eingelenkt
zeitgleiche anzeige von informationen? jedes monitoring-system verwendet seit jahrzehnten sowas. unglaublich kreativ...
aber klar, warum die erst jetzt daherkommen. das internationale patent läuft 2014 ab. hätten die bei wp7 schon das eingeklagt, hätte ms genug zeit gehabt, das zu ändern. wp7 war vorhersehbar, dass es ein rohrkrepierer wird. win8 hingegen wird international (!) massiv eingesetzt werden. also kann man ms hier viel besser unter druck setzen. nach 2014 zieht der schmäh eh nur mehr in den usa.
ich find patente als schutz von aufwändigen entwicklungen ja ganz gut - aber diese tivialpatente sind nur mehr lächerlich.
Und, weißt du, ob die Firma sich nicht schon bereits vor 2 Jahren an Microsoft gewandt hat mit einer Geldforderung und bisher noch nichts bekommen hat, sodass sie jetzt als einzigen Ausweg eine Klage sehen?
Nicht falsch verstehen: Ich bin auch gegen Trivialpatente und Patenttrolle sind mir sowas von zuwider. Aber gscheit daherreden ohne alle zugrundeliegenden Informationen zu haben, bringt auch niemanden weiter.
Natürlich kenn ich diese Hintergründe nicht. aber, wer Microsoft kennt, wär schön blöd 2 Jahre darauf zu warten. Wenn ich 4 Jahre brauche bis mein Patent anerkannt wird, dann klage ich das sofort ein.
Wenn man sich die Homepage anschaut, wer dahinter steht dann wirds Klar daß es da jetzt eher nur ums Geld geht....
http://www.surfcast.com/about.php
Übrigens, den größten Patentklau hat es von Apple gegeben (hat Steve Jobs sogar zugegeben, weil er es in seiner autorisierten Biografie abgedruckt hat).
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.