Kotanyi will in Osteuropa zukaufen

31. Oktober 2012, 19:49
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Trotz stagnierender Märkte hält der Gewürzeproduzent an seiner Osteuropastrategie fest, will aber auch in Deutschland Fuß fassen

Wien - Der niederösterreichische Kräuter- und Gewürzproduzent Kotanyi will in Zentral- und Osteuropa zukaufen. "Ich denke an zwei Kandidaten, mit denen es derzeit Gespräche gibt", sagte Erwin Kotanyi dem "Kurier".

Trotz stagnierender Märkte in Ungarn, Polen und Tschechien will das Unternehmen an seiner Osteuropastrategie festhalten. Der Preisdruck sei in diesen Märkten enorm, Diskonter und No-Name-Produkte immer beliebter. "Gewaltiges Potenzial" ortet Kotanyi hingegen in Russland. Binnen fünf Jahren habe sich der Umsatz dort auf 25 Millionen Euro verdoppelt.

In Deutschland Fuß fassen

Auch im Nachbarland Deutschland will der Gewürzeproduzent verstärkt Fuß fassen. Kürzlich hatte Kotanyi im Gespräch mit dem "WirtschaftsBlatt" derartige Ambitionen durchblicken lassen: "Wir probieren jetzt, mit etwas größeren Anstrengungen in den deutschen Markt zu gehen."

Der heimische Gewürze-Marktführer mit 80 Prozent Marktanteil hat 2011 rund 135 Millionen Euro umgesetzt. Heuer wird ein Umsatz von 140 Millionen Euro anvisiert. (APA, 31.10.2012)

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