Toro Rosso setzt auf Bewährtes

31. Oktober 2012, 18:07
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Fahrerpaarung Ricciardo und Vergne bleibt erhalten - Teamchef Tost: "Beide haben einen guten Job gemacht"

Abu Dhabi/Bologna - Das Red-Bull-Zweitteam Toro Rosso geht mit derselben Fahrerpaarung wie 2012 in die kommende Formel-1-Saison. Der Australier Daniel Ricciardo und der Franzose Jean-Eric Vergne bleiben dem Team auch 2013 erhalten, gab der italienische Rennstall am Mittwoch bekannt. "Beide Fahrer haben dieses Jahr einen guten Job gemacht", begründete der Tiroler Teamchef Franz Tost in einer Stellungnahme.

Sowohl für Ricciardo als auch für Vergne wird es ihr zweites Jahr beim in Faenza beheimateten Rennstall. Beide kommen aus dem Nachwuchsprogramm von Red Bull. "Seit der Sommerpause haben beide Fahrer mehr Punkte geholt und jeder im Team war von ihrer Reife in Bezug auf die Zusammenarbeit mit den Ingenieuren, aber auch von ihrer Stärke auf der Strecke beeindruckt", versicherte Tost.

Vergne hat in 17 Rennen bisher zwölf WM-Punkte geholt, Ricciardo hält bei deren neun. Drei Rennen vor Schluss liegt Toro Rosso damit in der Konstrukteurs-WM allerdings nur auf Rang neun. "Es gibt große Erwartungen für nächstes Jahr und ich bin bereit und gewillt, sie zu erfüllen", betonte der 23-jährige Ricciardo. "Ich habe das Gefühl, dass ich mich als Fahrer weiterentwickelt habe."

Während Ricciardo im Vorjahr bereits einige Rennen für HRT absolviert hatte, gab Vergne erst heuer sein Debüt in der Königsklasse. Der 22-Jährige steigerte sich nach schwierigem Start, hat bisher drei achte Plätze zu Buche stehen. "Ich fühle mich jetzt viel stärker", erklärte Vergne. "Ich weiß, dass ich im Lauf der Saison ein besserer Fahrer geworden bin."

Jetzt geht es für Toro Rosso darum, ein wettbewerbsfähiges Auto zu bauen. "Wir werden in den nächsten Monaten unser Bestes tun, um ein Auto für 2013 zu produzieren, mit dem sie ihr Talent unter Beweis stellen können", versprach Tost. Der mit Abstand größte Erfolg des Teams datiert aus dem Jahr 2008, als Sebastian Vettel in Monza triumphiert hatte. (APA/Reuters)

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