"Familienfeindlich": Kritik an Wiener Ferienregelung

31. Oktober 2012, 15:04
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Elternvertreter und ÖAAB fordern einheitliche Lösung für Herbstferien

In Wien sind Schulferien derzeit nicht einheitlich geregelt, je nach Schule haben Kinder oft unterschiedlich frei. So kann es passieren, dass Familien mit mehreren Kindern unterschiedliche Ferienzeiten unter einen Hut bringen müssen. Die Wiener Elternvertreter kritisieren das seit längerem und fordern gemeinsame schulfreie Tage für ganz Wien.

Nun stößt der Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmerbund der ÖVP (ÖAAB) ins selbe Horn: "Die Tatsache, dass schulfreie Tage nicht einheitlich geregelt sind, bringt vor allem für Familien teilweise große Nachteile mit sich", ist Gabriele Tamandl, Landesobfrau des ÖAAB Wien, überzeugt. Diese Zeit könne nicht für ein aktives Familienleben wie Reisen genutzt werden.

Wundersame Vermehrung der Urlaubstage

"Die Kinderbetreuung ist in solchen Fällen schwierig und die Urlaubstage der berufstätigen Eltern vermehren sich auch nicht auf wundersame Weise", so Tamandl. Auch die Unterstützung der Kinder in schulischen Angelegenheiten durch Eltern oder Erziehungsberechtigte werde erschwert.

Derzeit können alle Bundesschulen nach Abstimmung im Schulgemeinschaftsausschuss schulautonom zusätzlich zu den üblichen Ferien freie Tage festsetzen. (red, derStandard.at, 31.10.2012)

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    Unterwegs in die Ferien.

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