Xiaomi Phone 2: 50.000 Stück in 171 Sekunden verkauft

Spekulationen um Expansion außerhalb Chinas machen die Runde

Der chinesische Hersteller Xiaomi hat das Xiaomi MI-2 (genannt "Xiaomi Phone 2") Smartphone n den Verkauf gebracht. Der Hype in China rund um den umgerechnet rund 250 Euro kostende Quadcore-Smartphone war bereits seit der Vorstellung im August groß. Beim Start hat man nun einen neuen Rekord aufgestellt.

50.000 Stück in Rekordzeit weg

Nach Angaben des Unternehmens waren die ersten 50.000 Stück des Gerätes, die über die Homepage bestellt werden konnten, in weniger als drei Minuten verkauft. Konkret wurde die Marke laut GizmoChina nach zwei Minuten und 51 Sekunden geknackt.

Der Run hielt an. Mittlerweile wurde das Bestellformular entfernt, denn vorerst werden keine weiteren Order mehr angenommen. Zudem scheint Xiaomi aktuell Lieferschwierigkeiten bei manchen Fertigungskomponenten haben, schreibt GizChina.

Hardware fast ident mit Nexus 4

Das Telefon bietet eine Auflösung von 1.280 x 720 Pixel (umgerechnet 342 ppi) und läuft auf Basis der APQ8064-Plattform ("Snapdragon") von Qualcomm. Der Prozessor ist mit 1,5 GHz getaktet und greift auf zwei GB Arbeitsspeicher zu. Es handelt sich um den gleichen Chip, wie er auch im LG Optimus G und Nexus 4 steckt.

An Bord sind W-LAN, 3G (HSDPA+ mit 42 Mbps), WiFi, Bluetooth 4.0 und GPS. Der interne Speicher beträgt je nach Modell 16 oder 32 GB, einen microSD-Slot gibt es nicht. Die Kamera liefert eine Auflösung von acht Megapixel. Die Kapazität des Akkus beträgt 2.000 mAh. Das vorinstallierte Betriebssystem ist Android 4.1 "Jelly Bean".

Gerüchte um Expansion

Der Vorgänger, das Xiaomi MI-1, war offiziell nur in China erhältlich, fand über Importhändler aber auch seinen Weg in andere Länder. Auch das MI-2 dürfte, wenn auch vermutlich in kleinen Kontingenten, früher oder später ausländische Käufer finden. Der Hersteller hat sich die Domain xiaomi.com erst vor kurzem gesichert. Seitdem wird spekuliert, dass die Geräte zukünftig auch in Märkten außerhalb der Volksrepublik an den Start gehen könnten. (red, derStandard.at, 01.11.2012)

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