Militärbischof enthebt Generalvikar des Amtes

31. Oktober 2012, 11:32

"Vertrauensverlust" im Zusammenhang mit der Verwaltung der Diözese

Wien - Militärbischof Christian Werner hat seinen Generalvikar Franz Fahrner des Amtes enthoben. Die Pressesprecherin des Bischofs, Nadja Rossmanith, begründete die Entscheidung laut "Kathpress" mit einem "Vertrauensverlust" zwischen Bischof und Generalvikar in Zusammenhang mit der Verwaltung der Diözese. Ein gutes Verhältnis "konnte leider nicht mehr hergestellt werden".

Den genauen Grund für die Ablöse des Generalvikars wollte die Sprecherin des Bischofs auch auf Nachfrage der APA nicht nennen. Mit möglichen Differenzen über die Frage der Wehrpflicht habe die Entscheidung jedoch nichts zu tun. Auch gebe es keine Vorwürfe in Richtung möglicher Unregelmäßigkeiten bei der Verwaltung, wurde auf entsprechende Nachfrage versichert. Fahrner selbst war für eine Stellungnahme nicht erreichbar, er sei seit einer Woche krank, hieß es in seinem Büro.

Nachfolgerfrage "ruht derzeit"

Rossmanith verwies darauf, dass ein Diözesanbischof laut Kirchenrecht jederzeit das Recht habe, aus guten Gründen seinen Generalvikar abzuberufen. Die Beurteilung über diese Gründe liege allein beim Bischof. Zur Frage nach einem Nachfolger Fahrners wollte sich die Bischofssprecherin nicht äußern. Die Angelegenheit "ruht derzeit".

Der Militärdiözese gehören laut eigener Website mehr als 100.000 Katholiken an - Soldaten und deren Angehörige sowie die Zivilbediensteten des Bundesheers. Die historischen Wurzeln der Militärseelsorge reichen bis ins 16. Jahrhundert zurück, eine eigene Diözese gibt es seit dem Jahr 1986. Der Militärbischof ist einem Diözesanbischof gleichgestellt und gehört der Österreichischen Bischofskonferenz an. Neben auf die Bundesländer verteilte Militärpfarren gibt es drei "Pfarren" in Einsatzgebieten des Bundesheeres auf dem syrischen Golan, im Kosovo und in Bosnien. Insgesamt versehen mehr als 20 Militärgeistliche ihren Dienst. (APA, 31.10.2012)

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Der Militärbischof ist so notwendig wie ein Kropf!

Finanzieren wir Steuerzahler

auch diesen Apparat, einschließlich der Eifersüchteleien zwischen den dort tätigen Männern?

Hat der Militärbischof vielleicht dem Generalvikar nach hohem Vorbild die Kündigung unter die Türmatte gelegt? ;o)

Wann gibts endlich einen Militärbischof ...

Der Kirche des Fliegenden Spaghettimonsters?

Gott bewahre uns vor diesem Irrsinn. Aufgeklärte gebildete Leute, die pro forma angeben, daran zu glauben, dass die Welt von einem fliegenden Spaghettimonster geschaffen worden sei, halte ich für völlig unseriös.

beweise,

will beweise sehen dass sie auch wirklich recht haben mit dem unfug

Es gibt ja auch nichtkatholische und nicht-christliche Militär-Geistliche (also anderer Religionen als der katholischen).

lieber standard, wärs nicht endlich mal zeit staat und religion zu trennen - zumindest in der zeitung?

wär mal höchste zeit die ganzen militärseelsorger rauszuschmeissen

weil warum soll der staat den unsinn zahlen? kein soldat braucht die.

A.E.I.O.U

vom Feldkurat zum Militärbischof.....

Alle Esel Jubeln Ohne Unterlass.

AEIOV

Was sagt denn der Zivildienstbischof dazu?

Wofür steht der Militärbischof als ehemaliger Berufsoffizier?
Berufsheer oder Präsenzdienst?

Warum gibt's eigentlich keinen Autofahrerbischof? Autofahrerseelsorge wäre ein riesiger Markt, speziell in Wien zu Zeiten des Parkpickerls.

für die automobilisten gibt es den heiligen christophorus

Ich darf mich hier zu Wort melden.

Also Für die Autos gibt es ja die Automassensegungen. Und die Autofahrer gehen doch sowieso in die Kirche. Sie nicht?

Einer muss ja ...

... den niedrigsten IQ unter den Mitgliedern der österreichischen katholischen Bischofskonferenz haben!

buben?

Eher

ein ganz gewöhnliches Aus zwischen den beiden "Buben"! (-;

Wegen Bubendummheiten wird in Österreich kein kirchlicher Würdenträger abgesetzt.

Eher noch, wenn er die Kollekte klaut oder sich offiziell zu einer Frauenbeziehung bekennt.

Bitte fördern Sie nicht mutwillig falsche widerkirchliche Verleumdungen!

er hat eine frage gestellt, die sich wohl jeder kirchenkritischer mensch fragt, wenn er diesen artikel liest.

Wie könnte

die in sich bedenkliche Tatsache, dass er "eine Frage gestellt" hat, "die sich wohl jeder kirchenkritische Mensch fragt, wenn er diesen Artikel liest", jemals eine sittlich zulässige Begründung für das Fördern von mutwillig falschen widerkirchlichen Verleumdungen liefern?
Das von mir angesprochene missbräuchliche Vorwurfsgeschehen ist im mehrfachen Wortsinn erschütternd.

Du bist jetzt aber nicht echt ? Oder ?

Ansonsten müßt ich annehmen das glauben verblödet.

Und das mein ich Konfessionsüergreifend.

Bitte nehmen Sie vorurteilsfrei zur Kenntnis,

was der "Katechismus der Katholischen Kirche" sehr nachdrücklich und in klaren Worten formuliert (Nr. 2087):
"Unser sittliches Leben wurzelt im Glauben an Gott, der uns seine Liebe offenbart. Der hl. Paulus spricht vom 'Gehorsam des Glaubens' (Röm 1,5; 16,26) als der ersten Pflicht. Im 'Verkennen' Gottes sieht er den Grund und die Erklärung für alle sittlichen Verfehlungen. Wir haben Gott gegenüber die Pflicht, an ihn zu glauben und ihn zu bezeugen."
http://www.vatican.va/archive/c... vies%20%BB

Pax tecum.

best troll ever

gratulation :)

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