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Das iPad Mini schneidet gut ab, kann in einigen Punkten allerdings nicht ganz überzeugen.
Vor rund einer Woche präsentierte Apple das bereits erwartete iPad Mini. Das kleinere Tablet ist 7,9 Zoll groß, hat eine Pixeldichte von 163 ppi und ein Gewicht von nur 308 Gramm. Einige US-Medien haben sich die kleine Version des iPads bereits angesehen und veröffentlichten die ersten Reviews.
The Verge Autor Joshua Topolsky macht seinen Einstieg gleich mit der Aussage, dass das iPad Mini ein Gerät sei, das man bequem in die Tasche schmeißen kann. Der Preis wäre allerdings nicht gerade günstig: In seiner teuersten Variante kostet das kleine Apple-Tablet 659 US-Dollar. Diese Variante ist zwar LTE-fähig und hat einen Speicherplatz von 64 Gigabyte, allerdings bekommt man um diesen Preis auch schon ein "großes" iPad. Ein schwieriger Vergleich also, wenn es um das Nexus 7 oder Amazons Kindle Fire HD geht, denn die 129 US-Dollar Unterschied würden Kunden doch bei ihrer Kaufentscheidung beeinflussen. Das "Wall Street Journal" sieht den Preis als schweren Nachteil für das Gerät.
Topolsky betont bei seinem Review, dass sich das iPad Mini sehr gut anfühle und andere Tablets im Vergleich wie Spielzeug aussehen lasse. Die Qualität der Verarbeitung sei sehr gut, das Tablet liege solide in der Hand und sei in dieser Hinsicht von der Konkurrenz unerreicht. Die eingebauten Lautsprecher würden sich für Videozwecke gut eignen.
Durch das leichte Gewicht des Gerätes und das dünne Gehäuse würde sich das Gerät allerdings manchmal etwas zu leicht anfühlen. Topolsky wünscht sich hier etwas mehr zu greifen und präferiert das Nexus 7 in dieser Hinsicht. Wenn es um das Design geht, so Topolsky, wäre das Gerät allerdings das beste in seiner Klasse: Die Materialien und die Verarbeitung seien ausgesprochen gut. Wie Engadget schreibt, hat sich das Design nicht dem alten iPad-Gehäuse gebeugt: Apple hat sich hier eher am iPhone 5 orientiert.
Das Tablet ist in verschiedenen Versionen verfügbar: Der Speicherplatz beginnt mit 16 Gigabyte, weiters gibt es Varianten mit und ohne 3G-Funktion. Der Arbeitsspeicher beträgt allerdings nur 512 Megabyte. Bis auf die deutlich verbesserten Kameras sei das iPad Mini tatsächlich eine kleinere Version der größeren Apple-Tablets. Vor allem in schlechteren Lichtverhältnissen würde sich das Tablet als Kamera bewähren. Die 5-Megapixel-Kamera würde aber bezüglich Bildstabilisation nicht an das iPhone 5 herankommen.
Die Auflösung des iPad Mini ist dieselbe wie die des iPad 2. Im Vergleich mit ähnlich großen Tablets anderer Hersteller sei die Auflösung hier also nicht sonderlich gut. Die Farben, der Kontrast und die Schrift würden dennoch gut rüberkommen. Beim Surfen würde man den Unterschied allerdings manchmal merken. Hier ist das iPad Mini eindeutig seinen Konkurrenten unterlegen.
Laut "Wall Street Journal" ist das Anschauen von HD-Videos mit den Geräten anderer Hersteller eindeutig besser. Durch einige Software-Anpassungen hat Apple dem iPad Mini die Eigenschaft verpasst, dass ungewollte Berührungen des Displays nicht ausgeführt werden. Dies ist nötig, weil der Rand des iPads um einiges verkleinert wurde. Topolsky meint, dass dies zwar sehr gut sei, auf der anderen Seite aber würde gewolltes Berühren dadurch manchmal nicht ausgeführt werden.
Ein deutliches Plus bekommt das iPad, wenn es um die Auswahl an Apps geht. Über 275.000 iPad-Apps sind in Apples AppStore zu finden. Die Performance sei gut, allerdings brauche das Öffnen mancher Anwendungen etwas länger als auf dem großen iPad. Insgesamt hat das iPad Mini im Review von The Verge neun von zehn möglichen Punkten ergattert.
Ein Punkt, den das "Wall Street Journal" noch zusätzlich lobt, ist der Akku. Bei einer Bildschirmhelligkeit von 75 Prozent und eingeschaltetem WLAN hat der Akku des Geräts im Test über zehn Stunden gehalten. Das Nexus 7 könnte - im Gegensatz zum Kindle FireHD - bei der Akkulaufzeit allerdings gut mithalten und hält sogar einige Minuten länger. (red, derStandard.at, 31.10.2012)
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Diese hohe Präferenz für dieses sog. "Ökosystem" kann ich nicht nachvollziehen.
Ein schlechtes Display bleibt schießlich ein schlechtes Display und sollte bei Tablet-Geräten eine entsprechende Gewichtung in der Gesamtbewertung bekommen.
Nun habe ich einige der Reviews (The Verge, Engadget usw.) samt der Kommentare gelesen und bin mangels Info etwas ratlos.
Die Behauptung, es gäbe so viel mehr "angepasste" Apps (im Gegensatz zu Android) steht und fällt mit der Nachfrage, ob man Apps neu kaufen muss, wenn man vom iPhone auf irgendein iPad kommt. Immerhin tauchen die Versionen ja im Store separat auf.
Viele Apple-Nutzer haben nämlich vermerkt, dass sie das Mini kaufen wollen, weil sie dann ihre vielen gekauften iPhone-Apps gleich drauf verwenden können.
Haben die dann Tablet-Apps oder Phone-Apps auf dem Mini?
Nachprüfen kann ich's nicht, kenne bei Android aber Tablet-Versionen, die am Phone nicht laufen, sondern nur am Sony S, umgekehrt jedoch nicht.
ich finde die Diskussion um die Bildschirmauflösung etwas eigenartig. Natürlich ist es unverständlich, dass Apple dem iPad-Mini nicht eine bessere Auflösung verpasst hat, aber eigenartigerweise hat sich niemand mit gleicher Intensität über die Auflösung des iPad (also nicht das Retina) aufgeregt. Nun aber hat das Mini die gleiche Pixelanzahl wie das iPad2 (105dpi) z.B. und das bedeutet doch, dass ich auf der keineren Fläche auch kleinere Pixel habe. Die DPI (Dot-per-Inch) sind also defacto auf 144dpi gestiegen. Warum also diese Hatz gegen dieses Display.
Sehr "konkrete" aussagen. Das ist ja rein Subjetiv.
Soll sein. Dass man gut 10% mehr content auf dem IpadMini sieht, fiel den Wallstreetlern nicht auf ... egal. Dass "zu leicht" ein Nachteil ist, kann man ebenfalls schwer nachvollziehen. Wie gewohnt ein anti -Apple Artikel, das kann man aushalten. "Samsung rules", wenn Apple was vor macht...;-)
Was soll diese irreführende Überschrift ? Die Auflösung des iPadmini mag zwar unter der eines anderen, ähnlichem Produkt liegen, jedoch stellt das iPadmini "mehr dar" = Hat nix mit Pixelauflösung zu tun...
= man sieht mehr Inhalt am Display. Na was also ?
Apple has reportedly been working to move away from Samsung as a primary supplier, so it's somewhat surprising to see a Samsung LCD inside.
http://www.ifixit.com/Teardown/... wn/11423/2
Wenn ein Display nur wegen einer etwas geringeren, aber dennoch guten Pixeldichte als generell "schlecht" abqualifiziert wird, läßt das als Beurteilung doch einiges zu wünschen übrig. Mir sind bei einem Display in erster Linie die gute Farbwiedergabe, in zweiter Linie der Kontrast, und in erst in dritter Linie Eigenschaften wie Maximalhelligkeit, Pixeldichte usw. wichtig. Und ich denke jeder, der einmal einen Monitor objektiv analysiert hat, wird mir hier gerne recht geben.
eine längere Akkulaufzeit hat, dann heißt das nicht dass es (in dieser Kategorie) mit dem iPad Mini "gut mithalten kann", sondern dass das iPad Mini gerade mal so mit dem Nexus 7 mithalten kann. Mithalten tut man man mit dem Besten, nicht mit dem "fast auch so Guten".
Objektive Reviews scheinen wieder mal echt Mangelware zu sein.
Ja leider sind objektive Reviews wirklich mangelware. Aus den Zeilen des WS Journal (oben im Artikel erwähnt) liest man, dass das kein verlässlicher Test der Batterielaufzeit war....Das muss man schon etwas proffessioneller anstellen (z.B. die Helligkeit messen und nicht bloss bei beiden auf 75% stellen). Engadet sagt nämlich was ganz anderes "So, perhaps not the greatest performance in the Apple lineup, but there is one place where it bests the rest: battery life. [...] In our standard battery run-down test, which entails looping a video with WiFi enabled and a fixed display brightness, the iPad mini managed an astounding 12 hours and 43 minutes". Da kommt das Nexus 7 nicht mit....
Smartphone und Kompaktkamera als Kombiprodukt: wie die neuen Smartcameras die Fotografie revolutionieren .... http://bit.ly/Ta9GCU
549 Euro für einen Minisensor, Touchbedienung und eine wahrscheinlich miserable Akkulaufzeit?
Um das Geld bekomm ich eine spiegellose Systemkamera oder Einsteiger-DSLR + Objektiv, und die neueren davon kann man auch mit WLAN aufpeppen, die D3200 z.B., da kostet der Adapter 50€.
Und nachdem sowohl Android 4.0 aufwärts als auch iOS kein Problem damit haben, wenn man eine Kamera per USB ansteckt, sehe ich irgendwie keinen Markt für die Galaxy Camera, das Ding ist einfach viiiiel zu teuer, da hätts irgendein Dual-Core Chipset auch getan, anstatt dass man da die Innereien eines S3 reinbaut, zum Fotografieren brauchts nun wirklich nicht die ultimative Rechenleistung...
Die schlechtere Aufloesung stoert mich weniger, das wird durch bessere Mobilitaet (Gewicht, Groesse) wettgemacht. Der Preis ist auch etwas ueberzogen, aber dafuer hat man halt ein gescheites App Angebot.
Der Dealbreaker fuer mich ist das fehlende GPS. Das geht gar nicht.
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