EU-Granden beraten Kurzzeit-Finanzierung

31. Oktober 2012, 08:57
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Die Fristverlängerung der griechischen Reformen um zwei Jahre könnte weitere 30 Milliarden kosten

Athen - Die Finanzminister der Euro-Länder beraten am Mittwoch in einer Telefonkonferenz über die Lage Griechenlands. Das hochverschuldete Land benötigt einerseits dringend die nächste Tranche aus seinem Hilfsprogramm in Höhe von 31,5 Milliarden Euro, um einem Staatsbankrott zu entgehen.

Andererseits suchen die internationalen Geldgeber nach Wegen, Verzögerungen bei der Umsetzung von Spar- und Reformauflagen zu finanzieren. Bekommt das Land eine Fristverlängerung von zwei Jahren, könnten weitere 30 Milliarden Euro benötigt werden. Die Arbeiten an einer Lösung für die Probleme des Landes laufen auf Hochtouren, mit einer Entscheidung ist am Mittwoch nach Angaben von EU-Diplomaten noch nicht zu rechnen. (APA, 31.10.2012)

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