Bewaffnete töteten mindestens 20 Menschen im Norden Nigerias

31. Oktober 2012, 06:18
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Behördensprecher: Zunächst keine Hinweise auf Verwicklung von Boko Haram

Abuja - Bewaffnete haben nach nigerianischen Behördenangaben mindestens 20 Menschen im Nordwesten des Landes getötet. Eine Gruppe von "Banditen" habe am Dienstag das Dorf Kaboro angegriffen, 20 Bewohner erschossen und zwei weitere verletzt, sagte ein Regierungssprecher des Bundesstaates Zamfara der Nachrichtenagentur AFP. Die Angreifer hätten auch den Dorfältesten getötet, nachdem dieser versucht habe, ihnen Einhalt zu gebieten. Anschließend seien sie von Haus zu Haus gezogen, um Bargeld und andere Wertgegenstände zu erbeuten.

Einen Hinweis auf eine mögliche Verwicklung der Extremistengruppe Boko Haram gab es zunächst nicht. Boko Haram kämpft für die Errichtung eines islamischen Gottesstaats im mehrheitlich muslimischen Norden Nigerias. Die Gruppe wird für zahlreiche blutige Anschläge auf Behörden, Polizei und Kirchen verantwortlich gemacht. Zamfara wird aber vor allem von Gewalt zwischen Kriminellen und Bürgerwehren erschüttert. (APA, 31.10.2012)

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