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Wien - Die ÖBB geht bei der Ausdünnung des Verladenetzes ihrer Gütersparte Rail Cargo Austria (RCA) vom Gas. Von den angepeilten 143 Bedienstellen, die bis Anfang 2015 in Tranchen geschlossen werden sollten, werden vorderhand nur 41 außer Betrieb genommen. Das hat der RCA-Aufsichtsrat am Dienstag beschlossen.
Betroffen sind drei in Wien (darunter der Franz-Josefs-Bahnhof), vier in Tirol, fünf in Kärnten, je sechs in der Steiermark (Eisenerz, Friedberg etc.) und in Oberösterreich (darunter Freistadt, Summerau, Windischgarsten) , sieben in Niederösterreich und zehn im Burgenland. Damit rationalisiere RCA einen jährlichen Verlust von 6,2 Mio. Euro weg, rechnete RCA-Präsident und ÖBB-Holding-Chef Christian Kern im Gespräch mit dem Standard vor.
Alle anderen unrentablen Verladestellen - 2014 sollten nach ursprünglichen Plänen 37 geschlossen werden, 2015 weitere 66 - werden nun "optimiert, um zumindest die Kosten zu verdienen", wie Kern sagt. Dazu gehöre die Entwicklung neuer Bedien- und Vertriebskonzepte ebenso wie Preisanpassungen. Sonst seien Herstellungkosten nicht zu verdienen. Mit 40 Bedienpunkten weniger werde der Inlandsschienenverkehr nicht wie vorgesehen um 5,8 Prozent zurückgefahren, sondern nur um 0,8 Prozent. Zurückgefahren werden mangels staatlicher Zuschüsse auch Verbindungen der Rollenden Landstraße zwischen Trento-Regensburg und Wels-Szeged.
Alternativen prüfen heißt die Devise auch bei der Ausgliederung der defizitärenStückgut-Transporte an den Grazer Logistikspezialisten JCL AG. Die Abspaltung von 925 Beschäftigten und 185 Mio. Euro Umsatz (bei 9,6 Mio. Euro Verlust) in ein Joint Venture mit JCL wird von der Belegschaftsvertretung massiv hinterfragt. "Bis Dezember wollen wir Klarheit, ob der Deal machbar ist zu unseren Bedingungen", sagte Kern. Dann sollen die "Commercial Terms" vorliegen, über die mit dem Betriebsrat verhandelt wird.
Nichts Neues gibt es an der Rekapitalisierungsfront. Mangels Kapitalerhöhung durch den Bund muss RCA aus eigener Kraft Substanz aufbauen. Zwar wäre ein Vielfaches des operativen Ergebnisses 2012 (Ebit; (22,7 Mio. Euro) für Liquiditätssicherung und Kreditbedienung nötig, räumte Kern ein, aber der Cashflow sei positiv. Daher müsse die Kostensenkung weitergehen. Deshalb werden, wie berichtet, 100 Stellen abgebaut (70 durch Kündigungen). Um die Maßnahmen sozial verträglich zu gestalten, habe man mit dem Betriebsrat ein Abfertigungsmodell entwickelt. (ung, DER STANDARD, 31.10/1.11.12)
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werden weiterbetrieben.
was für ein"glück" für die öbb und deren mieter mit dem giebelkreuz: das lager in meiner unmittelbaren nachbarschaft schrammt gerade mal "um ein paar küberl öl" an der kategorisierung als seveso II-betrieb vorbei.
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