Doch keine Sprengstoffspuren an Kaczynskis Unglücksmaschine

30. Oktober 2012, 17:03
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Militärjustiz dementiert Zeitungsbericht

Warschau - Polens Militärjustiz hat Berichte dementiert, wonach Spuren von Sprengstoff im 2010 abgestürzten Flugzeug des damaligen Präsidenten Lech Kaczynski gefunden worden seien. Der Bericht der Zeitung "Rzeczpospolita" enthalte eine Reihe von falschen oder zumindest ungenauen Behauptungen, sagte der Chef der Warschauer Militärstaatsanwaltschaft, Ireneusz Szelag, am Dienstag.

Das Blatt hatte geschrieben, polnische Ermittler hätten in dem Wrack an bis zu 30 Sitzen sowie an den Tragflächen und an der Absturzstelle bei Smolensk in Russland Spuren von TNT und Nitroglycerin entdeckt. Bei dem Absturz waren am 10. April 2010 außer Kaczynski und seiner Frau mehr als 90 Vertreter der politischen und militärischen Elite Polens ums Leben gekommen. (APA, 30.10.2012)

  • Smolensk-Gedenkstätte im polnischen Kalkow
    foto: epa/piotr pola

    Smolensk-Gedenkstätte im polnischen Kalkow

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