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Nokia verschiebt eigenes Tablet wegen Microsofts Surface RT.
Nokias seit längerem gehegte Tablet-Pläne sollen verschoben worden sein. Unter anderem soll Microsofts eigenes Tablet-Engagement mit der Surface-Linie den Finnen einen Strich durch die Rechnung gemacht haben. Auch andere Hersteller zögern mit der Einführung von Windows-RT-Modellen.
Nachdem unter anderem Nokias Chefdesigner Marko Ahtisaari im Frühjahr die Entwicklung eines Tablets bestätigt hatte, tauchten erst vor wenigen Wochen neue Geschmacksmuster angeblicher Nokia-Tablets auf.
Einem aktuellen Bericht von Digitimes zufolge werde das Unternehmen vorerst jedoch kein eigenes Windows-RT-Tablet auf den Markt bringen. Laut Bericht sollte das Gerät von Compal gefertigt werden. Als Grund wird, wie eingangs erwähnt, Microsofts Surface RT angegeben.
Aber auch sonst habe Nokia derzeit keine Ressourcen für die Tablet-Entwicklung. Das Unternehmen konzentriert sich derzeit mit der Windows-Phone-Reihe Lumia wieder Halt am Smartphone-Markt zu finden.
Neben Nokia zeigen sich auch andere Hersteller zögerlich, was den Start eigener Surface-RT-Tablets angeht. So wollen Sony, HP und Toshiba nach Informationen von Digitimes keine Tablets auf Basis von ARM mit der entsprechenden Windows 8-Version auf den Markt bringen. Vor allem Acer äusserte schon früh Kritik, da eigene Tablets von Microsoft schlecht für das weltweite Ökosystem der Hardware-Hersteller seien (der WebStandard berichtete).
Asus, Dell, Samsung und Lenovo blieben ihren RT-Plänen zwar treu, hätten die Stückzahlen jedoch auf jeweils unter 50.000 heruntergeschraubt. Der Fokus soll stattdessen auf Tablets mit Intel-Prozessoren und Windows 8 gelegt werden. (br, derStandard.at, 30.10.2012)
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