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Wien - 230 Quadratmeter misst der neue Stolz des rundum renovierten Donauplex. So groß ist die Leinwand im IMAX-Kino, das morgen, Mittwoch, im Entertainmentcenter des Wiener Donauzentrums (DZ) mit der Preview des neuen James-Bond-Streifens "Skyfall" eröffnet. Damit ist die Shoppingmall in Kagran nun der vierte Standort in Österreich, an dem die Spezialtechnologie zum Einsatz kommt. Mehr als 400 Personen fasst das neue Herzstück des DZ-Unterhaltungstrakts.
Auf Vordermann gebracht wurden auch die anderen zwölf Kinosäle im Donauplex, die von der heimischen Cineplexx-Kette bespielt werden. Drei Millionen Euro kostete das Vorhaben, sagte Christian Langhammer, Geschäftsführer des Mutterkonzerns Constantin-Film, am Dienstag in einer Pressekonferenz. Davon verschlang allein der IMAX-Saal rund 800.000 Euro. Großbildleinwand, hohe Auflösung, Klangtechnologie mit Laserabtastung und 3D-Effekte sollen dort für besondere Filmerlebnisse sorgen. Programmiert werden vorrangig Blockbuster made in Hollywood.
Beinfreiheit und Beistelltisch
Dank der Renovierung des Donauplex sind nun acht der 13 durchgängig digitalisierten Säle mit 3D-Technik ausgestattet. Im Zuge des Aufputzes hat man sich einige Besonderheiten einfallen lassen. So gibt es ab sofort einen "Supreme-Saal", der nur 78 Plätze bietet. Dafür ruht das Hinterteil des Gastes auf Leder, mehr Beinfreiheit und ein Beistelltisch sollen den Komfort perfekt machen. In manchen Sälen wurden zudem Abstellflächen für Snacks und Getränke eingebaut. Knapp 2.800 Besucher fasst der gesamte Kinokomplex.
Neu gestaltet wurde auch der Treppenaufgang, der nun etwas Hollywood-Glamour - goldenes Mobile inklusive - versprühen soll. Die Gastronomie im Donauplex wurde ebenfalls einem Facelift unterzogen. Dafür machte der DZ-Eigentümer Unibail-Rodamco noch einmal elf Mio. Euro locker. Center-Manager Michael Male hofft auf einen Besucher- und Umsatzzuwachs im zweistelligen Prozentbereich für den Entertainment-Trakt, wie er der APA sagte. Zuletzt verzeichnete das Donauplex 5,5 Mio. Gäste jährlich. (APA, 30.10.2012)
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