Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
München - Regisseur Sönke Wortmann wird den viel diskutierten Roman "Schoßgebete" von Charlotte Roche auf die Leinwand bringen. Wortmann ("Das Wunder von Bern") werde bei dem schon länger geplanten Film Regie führen, teilte die Constantin Film am Dienstag in München mit. Drehbeginn sei im Frühjahr 2013. Am 3. Oktober 2013 soll die Komödie um eine Frau zwischen Familie, Sex und Neurosen dann in die Kinos kommen. In den Hauptrollen sind Lavinia Wilson, Jürgen Vogel und Juliane Köhler zu erleben, das Drehbuch stammt von Produzent Oliver Berben.
Das Buch war Roches zweiter Roman nach ihrem Debüt "Feuchtgebiete". Er startete im August 2011 mit einer Erstauflage von 500.000 Exemplaren und wurde innerhalb kurzer Zeit zum Bestseller. Das Buch erzählt vom Alltag einer Frau Anfang 30 zwischen Kindererziehung, Therapie und Eheleben und spart auch drastische Sexszenen nicht aus, sowohl im ehelichen Schlafzimmer als auch im Bordell. Im Zentrum des Buches steht ein schlimmer Unfall - angelehnt an den Schicksalsschlag, den Roche selber erlitt. Damals starben drei ihrer Brüder, als sie mit dem Auto zur Hochzeit ihrer Schwester unterwegs waren.
"In jeder Hinsicht extreme Produktion"
Die Hauptrollen sind hochkarätig besetzt. Lavinia Wilson ("Lulu & Jimi", "Rosa Roth") schlüpft in die Rolle der Protagonistin Elizabeth Kiel; die Rolle des Ehemanns Georg übernimmt Jürgen Vogel ("Männersache"). Mit Juliane Köhler ("Klimawechsel") wird die dritte Hauptfigur, die Rolle der Therapeutin Dr. Drescher, besetzt.
Produzent Oliver Berben hatte sich bereits im vergangenen Jahr die Filmrechte gesichert. "Mit der Besetzung der Hauptrollen wird nun der Startschuss für diese in jeder Hinsicht extreme Produktion gegeben. Diese drei Schauspieler verkörpern auf perfekte Art und Weise die Figuren, die Charlotte Roche in ihrem Roman beschreibt", sagte Berben, der laut Mitteilung erstmalig selbst das Drehbuch verfasste.
Roche: "Perfekte Wahl"
"Ich freue mich sehr auf den Film", sagte Charlotte Roche. Sie sei sehr zufrieden mit der Besetzung. "Als ich gehört habe, dass Lavinia Wilson die Rolle von Elizabeth Kiehl spielen will, war ich total begeistert. Das finde ich großartig. Auch Jürgen Vogel und Juliane Köhler sind eine perfekte Wahl für meine Hauptfiguren."
Das Buch des Piper Verlags hatte kurz nach der Veröffentlichung für Kontroversen gesorgt. Roches Stiefvater warf der Autorin vor, den Unfalltod ihrer Brüder werbewirksam auszuschlachten. Die Frauenrechtlerin Alice Schwarzer verriss das Buch als "verruchte Heimatschnulze über Sex & Liebe". Während manche Kritiker das Buch als erschreckend banal bewerteten, wurde es von anderen in höchsten Tönen gelobt. Roches Romandebüt "Feuchtgebiete", das 2008 für Aufsehen sorgte, wurde inzwischen mindestens zwei Millionen Mal verkauft. (APA, 30.10.2012)
Eindeutige Favoriten für die Goldene Palme gibt es heuer nicht. Zuletzt überzeugten Alexander Paynes "Nebraska" und Arnaud des Pallières' "Michael Kohlhaas"
Star-Entertainerin wird für ihr Lebenswerk geehrt
Brigitte Lacombe zeigt in ihren Fotografien Stars des internationalen Films sowohl in privaten Momenten als auch vor und hinter der Kamera, auf der Bühne und hinter dem Vorhang
Das neuest Werk des Wiener Schauspielers und Regisseurs teilt mit frühreren Filmen den Glauben an die Kraft der Randständigen und der Jugend
Calin Peter Netzer über seinen Berlinale-Sieger "Mutter und Sohn", postrevolutionäre rumänische Gegenwart und radikales Kino
Der in St. Petersburg lebende Balabanow galt als führender Regisseur seines Landes
In Teil sechs der Actionserie "Fast & Furious" kommt es zur Allianz von altbewährten und totgeglaubten Profiautofahrern
Auftakt des Festivals "Videoex" am Samstag - Special zur Amerikanerin Carolee Schneemann - Zagreb und Belgrad als Gaststädte
Eva Eckerts Doku "Schulden G.m.b.H." über die Geschäftszweige rund um Österreichs Privathaushaltskrisen - und die weiteren Filmstarts der Woche
Die Dreharbeiten zu Teil sieben der Kultreihe sollen 2014 beginnen
Die Hauptattraktion von Ilmar Raags Tragikomödie ist die estnische Schauspielerin Laine Mägi
Der 70-jährige Regisseur wird im Rahmen des Festivals für sein Lebenswerk geehrt
"The Christening", "Diamantenfieber", "Fast & Furious 6", "Mutter und Sohn", "Schulden G.m.b.H" und weitere Filme neu im Kino
Literaturverfilmung spielte an erstem Wochenende mehr als 50 Millionen Dollar ein
Nach zwölf Tonys, einem Oscar, einem Emmy und einem Grammy - Martin Scorsese soll die Laudatio auf seinen Kollegen halten
Die Auszeichnung wird dem dänischen Regisseur bei den Filmfestspielen von Cannes übergeben
Brillante Mendoza erzählt in "Captive" von einer Entführung - Der philippinische Regisseur über Ökonomie und Alltag, Opfer und Täter
Der US-Regisseur erhält Preis für Lebenswerk
Jennifer Garner und Al Pacino drehen "Imagine" - Samuel L. Jackson spielt in Thriller "Big Game" einen US-Präsidenten
Insgesamt neun Projekte werden mit 1,73 Millionen Euro unterstützt
Kein Leben unter den funkelnden Oberflächen: Baz Luhrmann verfehlt den tragischen Kern der Erzählung
Erlag im Alter von 61 Jahren einer Krebserkrankung
Nicole Kidman und Mia Wasikowska in einem schwermütig überspannten Thriller über eine amoralische Familie
Merkel bezeichnet "Die Legende von Paul und Paula" als ihren Lieblingsfilm
Film noir mit Neonlicht, Actionspektakel, neue Stars: Die Retrospektive "The Real Eighties" im Filmmuseum lässt ein US-Kino-Jahrzehnt wieder aufleben
Filme die die Welt nicht braucht, direkt angereiht hinter der Liste: Menschen die die Welt nicht braucht. Platz 1: Charlotte Roche.
Schön dass sich da auch genauso nutzlose Investoren finden. Wieso findet sich das auf der Kulturseite des Standards.. Falsche Sparte.
gesehen habe, war peinlich schlecht und ohne jedes Gefühl für echtes Kino. Als sollten sämtliche Vorurteile gegenüber deutschen Filmen - lieblos gemacht, plumper "Humor" an den unsinnigsten Stellen, ihre Texte herunterplappernde Schauspieler auf Telenovela-Niveau, miese Musik, ein unlogischer Plot voller Löcher - bestätigt werden. Einfach ein misslungener Film, der eher an deutsche TV-Produktionen erinnerte als an irgendetwas, das in Kinos gezeigt wird.
Daher: Gratuliere, Herr Berben, es kann nur aufwärts gehen!
Wobei ich vor allem hoffe, dass Lavinia Wilson, einer der wenigen wirklich guten deutschen Filmschauspielerinnen, in einem möglichst gelungenen Film mitspielen kann.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.