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Ein Vater mit seinem Sohn im Caritas-Haus St. Josef in Wien. Laut der Hilfsorganisation sind immer häufiger junge Menschen von Obdachlosigkeit betroffen.
Menschen zwischen 18 und 30 Jahren bilden derzeit die am massivsten von Obdachlosigkeit betroffene Altersgruppe in Wien. Das sagte Caritas-Direktor Michael Landau in der ORF-Sendung "Wien heute" am Montag. "Wir sehen, die Menschen, die zu uns kommen, werden immer jünger. Das ist etwas, was uns sehr nachdenklich stimmt", erklärte Landau.
Der Druck an den Rändern der Gesellschaft werde auch abseits der "sichtbaren Obdachlosigkeit" immer größer. Zum Beispiel würden sich laufend mehr Menschen an die Gruft wenden, obwohl sie ein Dach über dem Kopf haben - allein, das Geld für eine warme Mahlzeit reiche nicht mehr aus. Rund 300.000 Menschen in Österreich fehlt zudem das Geld, um ihre Wohnung im Winter adäquat zu heizen.
Mit dem ersten Schneefall in den vergangenen Tagen hat die Caritas ihre Notquartiere geöffnet und begonnen, Winterkleidung zu sammeln. Gesucht werden Textilien für alle Altersgruppen. "Wir sehen, dass warme Winterkleidung auch für Erwachsene notwendig ist. Wir haben sehr oft auch Kinder, die mit unzureichendem Gewand da sind, Kinder auf der Flucht zum Teil", sagte Landau in der Fernsehsendung.
Die Caritas betreut 27 Obdachloseneinrichtungen, davon neun Mutter-Kind-Häuser. Mehr als 51.500 Menschen werden von einer der 36 Caritas-Sozialberatungsstellen unterstützt. Laut eigener Auskunft zahlt die Caritas jährlich 2,7 Millionen Euro Soforthilfe an bedürftige Menschen aus. (red, derStandard.at, 30.10.2012)
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ist das ein eklatantes Versagen vom AMS und Sozialamt. Die treiben Menschen regelrecht in die Delogierung. Beschwerden beim Verwaltungsrat und Verwaltungsgericht nützen da wenig.
Bei mir sind von drei Eingaben zwei erst einmal gar nicht beim Verwaltungsrat angekommen. Das Verwaltungsgericht verweigerte mir gerade die Rechtshilfe wegen Aussichtslosigkeit. Dabei möchte man nicht einmal eine falsche Zeugenaussage in der ersten Instanz prüfen.
Die Caritas sollte, wenn schon einmal den Ursachen der Obdachlosigkeit nachgehen.
Zuerst behauptet man, dass 300,000 Mencshen in Ö. ihre Wohnung nicht beheizen können. Dann startet gleich zufälig eine Heizspendenaktion ...
Jetzt kommt die Behauptung der jugendlichen Obdachlosen. Wetten, was die nächste Spendenaktion sein wird??
Landau sollte lieber allen Bedürftigen sagen, welche Möglichkeiten der öffentlichen Unterstützung es gerade in Wien gibt (Heizkostenzuschuss, Mietbeihilfe, Notstandsbeihilfe und Gotte weiß, ws noch alles...) und nicht ständig sein Geschäft propagieren. (Die Caritas ist eine Ges.b.m.H.!)
Die lasen einem ganz cool sogar Obdachlos werden ... und gemeindsam mit den Beamten des AMS treibt man auch Menschen in die Delogierungsfalle.
Sie haben recht, man sollte der Realität nicht in die Augen schauen, sondern lieber die Wahlwerbung der regierenden Parteien lesen. Da fühlt man sich gleich besser!
Jetzt gibt es EUR 773,26 Euro für Alleinlebende bzw 579,95 Euro pro Person für Paare zzgl. 208,78 Euro pro Kind. Darin ist "ein Grundbetrag zur Deckung des Wohnbedarfs" bereits enthalten. Mehr gibt's nicht.
PS: Die Caritas Wien ist eine gemeinnützige GmbH, somit nicht auf Gewinn ausgerichtet.
Würden Sie diesen Managern vom "gemeinnützigen" Verein viell. Auch a bisserl mehr weg nehmen wollen.
Der vorposter hat Recht: um das Geld gehen Menschen Vollzeit arbeiten. Lohndumping dank AMS, unbezahlter Ehrenamtlicher Tätigkeiten und co...
Einkommen leben , ein kleine Haushalt führen!
Warum sind so viele Leute so dämlich, das teilen die stupide Sicht..."wenn ich selbst wenig habe, die andere sollen auch nichts mehr haben..." Es sollte eher so lauten: "wenn die anderen so viel haben, ich möchte auch davon etwas mehr haben !!!"
mit der mindestsicherung gibt es gratiseintritt in viele museen, aber auch in theater, da gibt es die monatskarte für öffie in wien um 15 euro, manch andere dinge auch wo andere mit nur geringfügig mehr einkommen volle länge hinblättern dürfen...
Man bezahlt das Pensionistentiket. Das ist um etwa 25% billiger. Das sind halt 9 statt 12 Euro z.B. Oft kann man da aber auch nicht ins Museum gehen.
Und die Sozialmonatsmarke für die Wiener Linien sowie der Kulturpass kann auch mit geringem Einkommen beantragt werden. Das hängt nicht von der Mindestsicherung ab.
als ob man ganz freiwillig und gern auf die Straße zieht. Langjährige Armut schafft seelische Probleme. Die Behandlung durch die Beamten kränkt einem. Man wird nicht wirklich angehört. Wenn man dann einmal böse wird, wird man rausgeschmissen - und es gibt keine Beratung für das Problem sondern kein Geld - zur Strafe.
In Deutschland kommt es schon zu Selbstverbrennungen vor dem Reichstag. Bei uns sterben die Armen noch still. Aber auch die deutschen Opfer finden keine Beachtung.
Vor ein paar Tagen von 2 Somaliern, die einen negativen Asylbescheid erhalten hatten, hier aber subsidiären Schutz besitzen, folgendes erfahren:
Es wurde ihnen von Caritas eine Sozialwohnung zugewiesen. Jeder erhält, da derzeit arbeitslos, die Mindestsicherung von ca. € 600,- plus € 300,- zusätzlich von der Caritas. Macht € 900,- pro Person.
Größtes Problem der beiden: Sie hätten gern einen Fremdenpass.
PS: Subsidiärer Schutz bedeutet, dass jemand aufgrund Bürgerkrieg, fehlender Rücknahmeübereinkommen etc. nicht mehr ins Heimatland zurückgeschickt werden kann. Das trifft derzeit auf alle Asylwerber aus Somalia und Afghanistan zu. 2011 kamen ca. 4200 Asylwerber nur aus diesen beiden Ländern.
...und es gut so! In diese Länder wüten grausliche, blutigen Kriege (ich würde auch von dort flüchten). Beide Menschen brauchen nur mehr ein (anständig bezahlten) Job! Somit sich vollständig integrieren können und mit ihren Beiträge und Leistungen gleichwertige Bürgern können sein in ihren neuen Heimat.
Heute wurde ich auf der Strasse von einer durchaus seriös gekleideten Ungarin um Geld angebettelt. Sie habe Hunger. Das ist mir jetzt schon einige male mit Ungarn passiert, man ist sich nachher allerdings nicht sicher, ob die Nationalität vorgetäuscht war.
Ich gab ihr etwas Kleingeld, verwies sie aber auch an die Gruft. Daraufhin sagte sie zu meinem Erstaunen, dass die Gruft nur Österreichern zur Verfügung stehe und EU-Ausländer nicht akzeptiert würden.
Kann das stimmen? Wer kennt sich da aus? Auf der website der Gruft gibt es dazu keine Angaben.
Ungarn lebt derzeit unter einen (Rechtskonservative FIDESZ) Diktatur, und die Arbeitslosigkeit, Sozialabbau enorm gestiegen.
Kleidung sagt nichts aus...weil "anständige" Kleidungen an jede Hilfstelle, oder beim Flohmärkte sehr günstig zu bekommen sind. Jedoch vielen können ihren Haushälte nicht mehr leisten, nicht mehr Heizen usw. viele versucht ein Job (jeder Art) in "Westen" bekommen.
In Ungarn leben derzeit ca 1 Mio Obdachlosen und 3 Mio Extrem Armutgefährdeten!
=> Danke, Sie bestätigen meine Vermutung, dass es sich um einen neue Bettlerbande handeln könnte.
Bin vor einigen Monaten im Bahnhof Meidling von einem ca. 25 Jährigen angebettelt worden, der sich als Ungar ausgab und sagte, dass er sowohl hungrig sei als auch Geld für die Heimreise benötige.
Vor wenigen Wochen ähnliches in der S-Bahnstation Südtiroler Platz.
Und gestern abend beim neuen Hauptbahnhof an der Ecke LaxenbugerStraße - Favoritenstraße. Er (ca. 35 Jahre alt) behauptete, ein Ungar zu sein, weiters dass er und seine Frau Geld zum Essen und Hotel bräuchten...
Alle waren gut gekleidet und sprachen Englisch - sie fragten anfangs immer "Do YOU speak English?".
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