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London - Der neue James-Bond-Film "Skyfall" mit Daniel Craig als Geheimagent 007 ist nach einer Woche der erfolgreichste Film an den britischen Kinokassen, den es je gegeben hat. Fünf Tage vor dem offiziellen US-Start am 9. November bilanzierte das Branchenportal BoxOfficeMojo am Sonntag bereits weltweite Einnahmen von 287 Millionen Dollar innerhalb von 10 Tagen.
In der ersten Woche habe "Skyfall" 37,2 Millionen Pfund (rund 46,5 Millionen Euro) in die Kassen der britischen Filmtheater gespült. Damit wurde der letzte Harry-Potter-Streifen übertreffen, teilte die James-Bond-Produktionsfirma Eon productions am Freitag mit.
Auch in Österreich feiert der Streifen Rekorde: Nach zwei Tagen sind bereits 100.000 Österreicher zu "Skyfall" in die heimischen Kinos gepilgert, teilte Sony am Freitag mit - also noch vor dem ersten Wochenende. Damit verzeichnet Agent 007 den besten Kinostart jemals.
Der Film von Regisseur Sam Mendes war von Kritikern als einer der besten Bond-Streifen gefeiert worden. Für Hauptdarsteller Daniel Craig ist es der dritte Einsatz als Geheimagent im Dienste Ihrer Majestät. Für zwei weitere Bond-Filme hat er bereits zugesagt. (APA, 4.11.2012)
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das interessantest fand in den ersten 20 minuten statt - das war action pur während im gesamten film dann immer weniger passierte.
desweiteren hat es mich immens gestört, daß der bond vom zug geschossen wird und dann im fluss verschwindet und überhaupt nicht davon erzählt wird, wie er aus dem fluss entweder selbst entkommen konnte oder gerettet wurde.
auf einmal war er wieder da und trank whisky an irgendeiner türkischen bar.
brustschuss, minutenlanges unter wasser sein und sogar sturz über einen ca. 15 m hohen wasserfall - alles wurscht.
genau das weglassen von unnötiger effekthascherei (er befreit sich mit gadget x aus gefahr y um mit z zu schlafen) sehr erfrischend und angenehm. Die ersten 40 jahre Bond waren halt ein bissl kindisch und schon sehr übertrieben - da kommt die neue Ernsthaftigkeit schon ziemlich gut.
mir gefiel er sehr gut.
weshalb der schurke lieber einer netten, alten dame hinterherjagt, anstatt (auch seiner bisherigen einstellung entsprechend) in verstärktem maße mächtige chinesen abzumurksen, ist vielleicht nicht allzu nachvollziehbar - aber egal, es ist ein bond-film.
Erst THE AVENGERS (Marvell Cinematic Universe), dann THE DARK KNIGHT RISES (Dark Knight Trilogie), jetzt SKYFALL (James Bond) und demnächst THE HOBBIT 1 (JRR Tolkien): das scheint das Jahr der Film-Franchises zu sein.
Ich prophezeihe hier mal, dass diese vier die erfolgreichsten Filme 2012 sein werden. Und das nicht mal zu unrecht.
die Handlung mag mit Logik in etwa so viel zu tun haben wie Pol Pot mit Milton Friedman, wenn man aber so cool mit vielen 4 letter words und Halbsätzen (na ja nicht mehr so sehr) präfeministisch den Phallokraten mimen kann, wird's sicherlich ein Erfolg (komischer Weise auch beim weibl. Publikum)!
Erst wenn die Welt zum letzten Mal gerettet worden ist, der letzte Bösewicht dahingemetzelt wurde, das letzte Bondgirl seiner Bestimmung zugeführt wurde und die letzte technische Errungenschaft von Bond vergewaltigt worden ist, werden sie draufkommen, daß zynische Alkoholiker kein Interesse an "zeitgemäßem Auftreten" haben, keinen "sexistischen Spruch" verschämt hinunterschlucken müssen, kein Hehl aus ihrer Einfältigkeit und Bosheit machen, dabei trotzdem noch Charme und Witz besitzen können und viele gute Filme einfach stilbefreit den Bach hinuntergegangen sind.
Zur Bestätigung dieser These werd ich mir den Film wohl ansehen müssen.
1. eine wirkliche Identität besitzen nur Bond & der Schurcke (wobei dieser auch nur ein Zwerg ist, der glaubt groß zu sein -nichts vom IQ eines Prof. Moriarty oder zumindest eine kongeniale Begabung für Gimmicks wie z.B. Fantomas besitzt).
Sogar die Goodies sind nur seine Kulis (M hat für mich den Reiz einer viktor. Anstandsdame), und die sonstigen Baddies sind mit sehr wenigen Ausnahmen nur Bakterien
2. der Handlungsstrang ist IMMER nur eindimensional. Er hangelt sich von Stage zu Stage dem Ziele wie in einem modernen Adenture Game hinzu. Z.B. keine konkurrierende dem Schurcken ebenso befeindete Bösewichtorg., die ungewollt Schützenhilfe für ihn leistet... Weiters macht er keine wirklichen Fehler, die ihn zum umdisponieren zwingen etc.
Ich finde auch, daß man ruhig mal einen Spielberg an die Sache ranlassen könnte. ;)
Nein im ernst, warum diese Ridley Scott und Co. Dramaqueens heute diese Erfolge erzielen dürfen ist mir ein Rätsel. Wahrscheinlich ist Humor und Charisma heute nicht mehr politisch correct und unerwünscht.
Das Publikum hat sich auch geändert und ist heute jünger und action/gewalt "verwöhnt".
Zum Glück bleibt Indiana Jones dieser Pfad und das in die Länge gezogen werden wie ein Apfelstrudel erspart. Der letzte Teil war zwar nicht mehr sooo gut, aber immer noch besser als "quantum" und hoffentlich der letzte.
Kein Mensch schreit nach einer Neubesetzung für das Original, daß Harrison Ford erschaffen hat und das ist gut so.
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