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Das Display weist eine gute Qualität auf: Zum Videoschauen mehr als ausreichend.
vergrößern 575x500Das Handy gibt es auch in Weiß
Etwa 350 Euro kostet das LG Optimus L9 vertragsfrei. Ein Preis, der in dieser Smartphone-Kategorie nicht nur wettbewerbsfähig, sondern relativ günstig ist. Der WebStandard hat sich das LG-Handy bezüglich Design, Display, Kamera, Performance, Software und Hardware in einem kurzen Test angesehen.
Das Smartphone von LG ist 131,9 x 68,2 x 9,1 Millimeter groß und wiegt 125 Gramm. Das Gewicht ist in Relation zu der Größe des Handys gering. Nimmt man es in die Hand, vermutet man zunächst ein etwas schwereres Gerät, wird dann aber aufgrund seiner Leichtigkeit positiv überrascht. Der Prozessor hat zwei Kerne und ist mit einem Gigahertz getaktet. Der Arbeitsspeicher beträgt ein Gigabyte, interner Speicher am Handy umfasst vier Gigabyte, wobei mittels microSD-Karte auf bis zu 32 Gigabyte aufgestockt werden kann. Ein Micro-USB-Anschluss verbindet das Gerät mit dem Rechner und lädt es auch auf. Die Rückseite des Telefons weist eine strukturierte Oberfläche auf, die auf den "ersten Griff" rutschfest zu sein scheint. Das Handy wirkt dadurch etwas "fester" in der Hand als manch anderes Smartphone. Im Gegensatz zu anderen Androiden hat das LG Optimus L9 einen Home-Button, der sich unten in der Mitte befindet. Links und rechts davon gibt es zwei Softkeys. Erwähnenswert ist, dass das Handy auch NFC-fähig ist und die üblichen WLAN und Bluetooth-Standards unterstützt.
Mit seinen 4,7 Zoll ist das Display sehr angenehm und wirkt nicht zu groß. Es liegt auch in kleineren Händen relativ gut in der Hand, ist dann allerdings nicht mehr mit einer Hand bedienbar. Die Auflösung des LCD-Displays beträgt 540 x 960 Pixel, mit Pixeldichte von 234ppi. Zum Videoschauen und Fotos durchscrollen ist das Handy also sehr gut geeignet. Durch die gute Auflösung kommen Schriften, Farben und Kontraste schön zur Geltung, sofern sie nicht winzig klein sind. Der von Samsung bekannte Grünstich ist bei LG nicht zu finden.
Mit der Fünf-Megapixel-Kamera lassen sich einwandfreie Alltags-Fotos schießen, wenn auch die Anzahl der Pixel von anderen Handys übertroffen wird. Der Auslöser ist flott, die Bearbeitungs- und Einstellungsmöglichkeiten im Kameramodus sind für Schnappschüsse völlig ausreichend. Das Smartphone kann hier also locker mit anderen mithalten.
Ausgeliefert wird das Optimus L9 mit Android 4.0.4, ein Upgrade auf 4.1 Jelly Bean soll aber in Kürze kommen. Das Interface von LG wirkt sehr angenehm, ist unkompliziert und eventuell für iOS-Umsteiger eine gute Alternative. Vorinstallierte Software ist ebenfalls auf dem Gerät: So bekommt man eine App zur Verwaltung der Dateien und eine App von Polaris Office, einer Büro-Software-App, die zwar nützlich ist, aber von versierten Google Docs Usern getrost ignoriert werden kann.
Leider hält der Akku nicht das, was er verspricht. Der 2.150 mAH-Akku wirkt sehr groß, das Display frisst aber anscheinend so viel Strom, dass nach nur sechs oder sieben Stunden mäßiger Nutzung zwei Drittel des Akkus verbraucht waren. Die Performance, ohne es besonderen Tests ausgesetzt zu haben, ist im Alltag eine sehr gute, allerdings dauert es bei niedrigeren Temperaturen um die Null Grad etwas länger, bis das Handy reagiert. Dieser Umstand ist aber auch bei vielen anderen Smartphones vorhanden und sollte nicht als K.O.-Kriterium beim Kauf dienen.
Für 350 Euro ist das Smartphone seinen Preis auf jeden Fall wert. Die Kamera hat sich bewährt, die Performance reicht für den normalen Verbraucher aus und die vorinstallierte Software ist nützlich. Durch das relativ unkomplizierte User Interface bietet sich das Handy besonders für jene an, die von anderen Plattformen auf Android umsteigen. Negativ anzumerken ist aber die schwache Akkuleistung, die einem User, der viel mit dem Smartphone macht, mit der Zeit negative Überraschungen bescheren könnte. (iw, derStandard.at, 29.10.2012)
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Klein, leicht und telefonieren lässt sich auch wunderbar damit.
ich hoffe mal das der trend immer größere Smartphones zu bauen endlich mal zu ende geht und die Hersteller wieder ein Smartphone rausbringen was auch in die Hosentasche passt
ich will ein neues gutes leistungsfähiges 3,5" gerät, mehr nicht
das würd ich net wollen, weil das lesen dann deutlich schwerer fällt. das ist genau die richtige größe, um es gut nutzen zu können. 3,5 ist furchtbar, weil viel zu klein. ich lese z.b. viel übern kindle, das wäre bei 3,5 einfach kacke, hier ist es optimal. wie kann man freiwillig ein mini-smartphone wollen? völlig irre... außer man hat minihände und will das smartphone eh net gscheit nutzen
naja das lg optimus 4xhd habe ich. und ich bin sowas von aber sowas von zufrieden. top handy. extrem flüssig extrem flott sehr elegant. das einzige manko ist eben dass es sich nicht optimal in der hand halten lässt. aber sonst alles top. ich hatte auch das p990 und ich weiss dass dieses handy bullshit war. aber das 4xhd kann keiner topen. nicht im eleganten design und auch nicht in sachen flüssiges arbeiten.
top einfach nur top
"sollts" is aber eben auch alles was lg macht. es "sollts" fürs optimus 3d seit 1tem quartal ein update geben, das "sollts" immer noch...
wer lg kauft "sollts" also mit dem zufrieden was er hat und nie nicht mit einem update rechnen.
was eigentlich ja schad ist, die geräte sind definitiv gut.
So funktioniert das Geschäft eben. Warum kauft man sich ein Highend-Smartphone? Weil man eines "braucht"? Sicher nicht, Handys gibt es ab 20€ und ab 300€ kriegt man solide Androiden für den Alltagsgebrauch (wie dieses LG).
Die Highend-Geräte sind mehr als nur Telefone, das sind Statussymbole für Menschen die nicht so aufs Geld achten. Und die sollen auch ordentlich dafür brennen. Speicher kostet so gut wie nix, trotzdem werden für ein iPhone mit 32 oder gar 64 GB schnell mal 100-200 Euro mehr fällig als für das Basismodell mit 16GB. So lange es Deppen gibt die den Preis bezahlen wird das so bleiben. Könnte man ins iPhone (als Beispiel, es geht nicht nur um Apple) eine SD-Karte stecken, würde der Hersteller auf viel Geld verzichten.
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